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Darum gehts

  • Accum® machte den Milliardenwirkstoff Kadcyla® in präklinischen Studien zwanzigmal wirksamer.
  • Neue CEO Amie Phinney, ADC-Pionier John Lambert im Board: Das Geschäftsmodell zielt jetzt auf globale Pharmapartner.
  • Black Research sieht Kurspotenzial bei 1,25 EUR und bewertet die Aktie mit Buy.

Stellen Sie sich vor, jemand entwickelt vier Jahrzehnte lang Krebsmedikamente. Er gehört zu den ersten Wissenschaftlern, die am Dana-Farber Cancer Institute in Harvard an einer Idee arbeiten, die damals kaum jemand ernst nimmt: Man könnte einen Antikörper als Transporter benutzen, um Gift gezielt in Tumorzellen zu schleusen. Er wird Chief Scientific Officer eines Unternehmens namens ImmunoGen. Unter seiner Führung entstehen dort die Technologien hinter Kadcyla®, hinter Sarclisa®, hinter Elahere®. AbbVie kauft ImmunoGen 2024 für rund 10,1 Milliarden US-Dollar.

Dieser Mann heißt John Lambert. Und im Juni 2026 hat er sich in das Board of Directors eines kanadischen Unternehmens setzen lassen, das an der Börse keine 20 Millionen Euro wert ist.

Das ist ungefähr so, als würde der ehemalige Chefkonstrukteur von Porsche in eine Hinterhofwerkstatt einsteigen. Entweder er hat den Verstand verloren, oder er hat in dieser Werkstatt etwas gesehen, das der Rest der Welt noch nicht gesehen hat.

Die Werkstatt heißt Defence Therapeutics.

Wenn Präzision an der letzten Hürde scheitert

Um zu verstehen, warum jemand wie Lambert seinen Namen an ein Microcap bindet, muss man ein Problem verstehen, über das in Investorenpräsentationen selten gesprochen wird.

Antibody-Drug Conjugates, im Deutschen Antikörper-Wirkstoff-Konjugate und in der Branche schlicht ADCs genannt, gelten als eine der elegantesten Ideen der modernen Onkologie. Die Logik ist bestechend: Ein Antikörper sucht die Krebszelle, ein hochwirksames Zellgift hängt an ihm dran, gesundes Gewebe bleibt weitgehend verschont. Neunzehn dieser Medikamente sind bereits zugelassen. Enhertu® allein setzte 2025 rund 5 Milliarden US-Dollar um. Pfizer zahlte für den ADC-Pionier Seagen 43 Milliarden US-Dollar.

Und trotzdem gibt es einen Haken, über den die gesamte Wirkstoffklasse stolpert.

Der Antikörper findet die Zelle. Das Medikament kommt an. Und dann bleibt es stecken. Nach der Aufnahme in die Zelle landet die Fracht in sogenannten Endosomen, kleinen Bläschen im Zellinneren. Aus diesen Bläschen entkommt nur ein Bruchteil des Wirkstoffs. Der Rest wird abgebaut, ohne jemals dort anzukommen, wo er den entscheidenden Schaden anrichten könnte: in der Nähe des Zellkerns.

Fachleute nennen dieses Phänomen endosomal entrapment, also die endosomale Gefangenschaft. Für Patienten bedeutet es, dass die Dosis hochgeschraubt werden muss, damit genug Wirkstoff am Ziel ankommt. Und höhere Dosen bedeuten mehr Nebenwirkungen. Genau deshalb werden viele ADCs erst in der Zweitlinie eingesetzt, wenn andere Therapien versagt haben.

Der Engpass ist also nicht die Zielgenauigkeit. Der Engpass sind die letzten Mikrometer.

Und genau dort setzt Defence Therapeutics an.

Accum®: Kein Medikament, sondern ein Türöffner

Accum® ist kein Krebsmedikament. Das ist der wichtigste Satz dieser Analyse, und er ist gleichzeitig der Grund, warum die meisten Anleger das Unternehmen falsch einsortieren.

Accum® ist ein molekularer Zusatz, ein rational entworfenes Bindeglied, das man an bestehende Wirkstoffe koppelt. Seine einzige Aufgabe: den Ausbruch aus dem Endosom ermöglichen und die Fracht dorthin bringen, wo sie biologisch wirken soll. Man könnte sagen, Accum® ist kein Passagier, sondern der Türöffner im Zellinneren.

Der wirtschaftliche Unterschied zwischen diesen beiden Rollen ist gewaltig.

Ein klassisches Biotech-Unternehmen entwickelt ein Molekül, führt es durch drei klinische Phasen und wettet die gesamte Firmenexistenz auf einen einzigen Ausgang. Zehn bis fünfzehn Jahre, dreistellige Millionenbeträge, und am Ende entscheidet eine einzige Studie über alles. Ein Enabler dagegen, also ein Technologieanbieter, verkauft nicht ein Medikament, sondern die Fähigkeit, viele Medikamente besser zu machen. Er muss keinen eigenen Blockbuster finden. Er muss nur beweisen, dass er fremde Blockbuster verbessert.

Für Pharmapartner ist das ein attraktives Angebot, weil das Risiko überschaubar bleibt: Sie behalten ihr Zielmolekül, ihren Antikörper, ihre klinischen Daten. Sie ergänzen lediglich eine Komponente. Es ist der Unterschied zwischen einem neuen Auto und einem besseren Turbolader.

Zwanzigfach: Die Zahl, die alles verändert hat

Im November 2025 präsentierte Defence auf der World ADC Conference in San Diego Daten, die man zweimal lesen muss.

Das Unternehmen hatte Accum® an Kadcyla® gekoppelt, jenen von Genentech und Roche vermarkteten ADC, den John Lambert bei ImmunoGen mit auf den Weg gebracht hatte. Beide Varianten wurden in Mäusen mit HER2-positivem Brustkrebs verglichen, bei exakt gleicher Dosierung von 0,5 mg pro Kilogramm.

Das Ergebnis: Accum®-Kadcyla zeigte eine rund zwanzigfach höhere Antitumor-Wirksamkeit als Kadcyla® allein. Das Tumorwachstum wurde deutlich gestoppt, bei den meisten Tieren mit einem dauerhaften und nahezu vollständigen Ansprechen. Kadcyla® in derselben Dosis hatte auf das Tumorwachstum praktisch keinen Effekt. Und, das ist der zweite bemerkenswerte Teil: Alle Tiere überlebten die Studiendauer, ohne erkennbare Toxizitätszeichen.

Was bedeutet das übersetzt? Entweder deutlich mehr Wirkung bei gleicher Dosis. Oder gleiche Wirkung bei drastisch geringerer Dosis, und damit erheblich weniger Nebenwirkungen. Chief Scientific Officer Maxime Parisotto formulierte die Konsequenz so, dass ein zugelassenes Zweitlinien-Medikament dadurch potenziell in die Erstlinie rücken könnte.

Bleiben wir kurz bei der Einordnung, denn hier ist Nüchternheit angebracht. Das sind präklinische Tierdaten, keine Studien am Menschen. Die Biotech-Geschichte ist voll von Mausmodellen, die im Patienten nichts gehalten haben. Was diese Daten dennoch von Standardpräklinik unterscheidet, ist der Vergleichsmaßstab: Der Referenzarm ist kein experimenteller Wirkstoff, sondern ein seit 2013 zugelassenes, milliardenschwer vermarktetes Medikament. Der Vergleich ist damit für Pharmapartner sofort einordenbar, ohne dass sie einer neuen Zielstruktur oder einem neuen Wirkmechanismus vertrauen müssten.

Genau das macht die Daten für Partnergespräche so brauchbar. Und genau deshalb dürfte Lambert zugesagt haben.

10 Gründe warum Sie Aktien von Defence Therapeutics Inc. kaufen sollten

  1. Zwanzigfache Wirkung von Accum®-Kadcyla in präklinischen Studien, bei gleicher Dosis und ohne erkennbare Toxizität.
  2. John Lambert im Board. Der Mann hinter Kadcyla®, Sarclisa® und Elahere® bei ImmunoGen, das AbbVie für 10,1 Milliarden US-Dollar kaufte.
  3. Neue CEO mit passgenauem Profil. Amie Phinneys Laufbahn besteht aus dem Schließen genau jener Pharmapartnerschaften, von denen das Geschäftsmodell abhängt.
  4. Kein Blockbuster-Risiko. Defence verkauft eine Komponente an alle, die bereits Medikamente entwickeln, statt zehn Jahre auf eine einzige Studie zu wetten.
  5. Komplementär statt konkurrierend. Accum® setzt dort an, wo klassische Linkertechnologien aufhören, beim Ausbruch aus dem Endosom.
  6. Zweiter Milliardenmarkt inklusive. Bei Radiopharmazeutika ist das Zustellungsproblem größer als bei ADCs, im Kurs steht dieser Teil bei null.
  7. Kooperation mit den Canadian Nuclear Laboratories, seit Januar 2026 ausgeweitet, mit Kurs auf Kandidatenauswahl.
  8. Standort im richtigen Ökosystem. Der McMaster Innovation Park in Hamilton ist Kanadas Zentrum für Isotopenproduktion und radiopharmazeutische Fertigung.
  9. Bewertungslücke von einer Größenordnung. Taiho zahlte für das präklinische Araris 400 Millionen US-Dollar, Defence kostet unter 20 Millionen Euro.
  10. Klarer Katalysator. Die erste unterzeichnete Partnerschaft kann die Bewertungslogik binnen Wochen umschreiben.

Der zweite Motor, den fast niemand auf der Rechnung hat

Während der Markt Defence als reine ADC-Story liest, ist im Hintergrund ein zweites Standbein gewachsen, das strategisch möglicherweise sogar das interessantere ist.

Radiopharmazeutika, also Krebstherapien, bei denen ein radioaktives Isotop statt eines chemischen Zellgifts als Nutzlast dient, sind der aktuell heißeste Bereich der Onkologie. Novartis machte mit Pluvicto® 2024 rund 1,39 Milliarden US-Dollar Umsatz. Bristol Myers Squibb kaufte RayzeBio und baut in Indianapolis eine eigene Produktion für Therapien auf Basis des Alphastrahlers Actinium-225. Prognosen für den Markt der Radioligandentherapien reichen je nach Haus von rund 3,6 bis 4,2 Milliarden US-Dollar im laufenden Jahr bis in den Bereich von 20 bis 30 Milliarden US-Dollar Mitte der 2030er Jahre.

Und hier kommt der entscheidende Punkt: Bei Radiopharmazeutika ist das Problem der intrazellulären Zustellung nicht kleiner als bei ADCs, sondern größer. Alphastrahler wie Actinium-225 haben eine extrem kurze Reichweite. Sie müssen praktisch neben dem Zellkern sitzen, um die DNA-Schäden zu verursachen, die die Krebszelle töten. Ein Radioisotop, das im Endosom festhängt, ist weitgehend nutzlos.

Accum® ist auf genau dieses Problem hin konstruiert.

Seit 2024 arbeitet Defence deshalb mit den Canadian Nuclear Laboratories zusammen, dem staatlichen Nuklearforschungszentrum Kanadas, das sich international als Hub für Actinium-225 positioniert. Im Januar 2026 wurde diese Kooperation ausgeweitet. Das gemeinsame Programm eines Accum®-verstärkten Radio-Immunkonjugats nähert sich nach Unternehmensangaben einem Wendepunkt: Die Daten sollen die Kandidatenauswahl stützen und die Vorbereitung erster Studien am Menschen ermöglichen. Parallel werden mehrere weitere Isotopenprogramme gestartet.

Im Juli 2026 folgte der logistische Unterbau. Defence eröffnete ein Büro im McMaster Innovation Park in Hamilton, Ontario. Wer die Branche kennt, versteht das Signal: Hamilton ist rund um die McMaster University zum kanadischen Zentrum für Isotopenproduktion, radiopharmazeutische Forschung und GMP-Fertigung geworden. Man geht dorthin nicht wegen der Miete. Man geht dorthin, weil dort die Leute, die Reaktoren und die Partner sitzen.

Die Menschen: Warum der Umbau das eigentliche Signal ist

Hier wird es interessant, denn die vergangenen zwölf Monate haben bei Defence weniger im Labor als im Organigramm stattgefunden. Und das ist kein Nebenschauplatz.

Am 1. August 2026 hat Dr. Amie Phinney die Führung übernommen. Gründer Sébastien Plouffe, der das Unternehmen von der Gründung an geprägt hat, wechselt auf die Position des Executive Chairman und konzentriert sich dort auf Strategie, Kapitalmarkt, Finanzierung und Governance.

Phinney ist kein Zufallsfund und kein externer Hoffnungsträger. Sie kam im Juli 2025 als Strategie- und Businessberaterin, rückte im September 2025 in das Board und hat sich über zwölf Monate in die Firma hineingearbeitet, bevor sie den Chefsessel übernahm. Ihr Lebenslauf liest sich, als hätte man ihn für genau diese Aufgabe zusammengestellt: Promotion in biomedizinischer Forschung in Basel, MBA in Chicago, wissenschaftliche und strategische Rollen bei Abbott und AbbVie, danach Chief Scientific Officer bei Lakeside Discovery, einer Ausgründung der Northwestern University. Zuletzt verantwortete sie als Senior Director Partnerships und Business Development bei adMare BioInnovations den Aufbau von Biotech-Unternehmen aus kanadischen Forschungsinstituten. Sie ist zudem Mitgründerin und erste CEO von Block Biosciences.

Lesen Sie diesen Lebenslauf noch einmal und achten Sie auf ein Muster: Wissenschaft, dann Pharma, dann Unternehmensaufbau, dann Partnerschaften. Das ist exakt die Kombination, die ein Unternehmen braucht, dessen gesamtes Geschäftsmodell davon abhängt, große Pharmakonzerne an den Verhandlungstisch zu bekommen.

Dazu kommt die Verstärkung im Board. Neben John Lambert stieß im Juni 2026 Dr. John Beaver hinzu, mit über zwei Jahrzehnten Führungserfahrung bei Biogen, AbbVie und GlaxoSmithKline und einem Schwerpunkt in translationaler Medizin, Biomarkerentwicklung und klinischer Pharmakologie. Aktuell ist er Mitgründer und CEO eines noch nicht öffentlich agierenden Biotech-Unternehmens im Großraum Boston.

Das wissenschaftliche Beratergremium wurde im Dezember 2025 gegründet und seither ausgebaut. Ihm gehören unter anderem Rob Leanna an, ein langjähriger AbbVie-Veteran mit Schwerpunkt ADC- und Linkerchemie, sowie seit Mai 2026 Dr. Sarkis Meterissian, Direktor des Brustzentrums am McGill University Health Centre, der dafür seinen Board-Sitz aufgab, um sich intensiver einbringen zu können.

Für Anleger ist das die vielleicht wichtigste Beobachtung dieser Analyse. Menschen mit diesem Kaliber haben Optionen. Sie riskieren ihren Ruf nicht für eine Aktie mit einem Börsenwert von unter 20 Millionen Euro, wenn sie die zugrunde liegenden Daten für schwach halten. Ihre Anwesenheit ist keine Garantie, aber sie ist ein Urteil von Menschen, die Zugang zu den Rohdaten haben und die Materie besser beurteilen können als jeder Kapitalmarktteilnehmer von außen.

Vom Forschungsprojekt zur Werkbank

Ein Detail aus dem Mai 2026 ging in der Berichterstattung unter, verdient aber Aufmerksamkeit, weil es zeigt, dass Defence begonnen hat, sich wie ein Zulieferer und nicht wie ein Forschungslabor zu verhalten.

Das Unternehmen baute seine hauseigenen Fähigkeiten für Aufreinigung, analytische Charakterisierung, Konjugationsentwicklung und Qualitätskontrolle aus. Angeschafft wurde unter anderem ein FPLC-System, ein Gerät zur Proteinaufreinigung, das für konsistente Konjugatqualität sorgt. Parallel wurden mehrere Konjugationsverfahren evaluiert, darunter ortsspezifische Ansätze, und ein strukturierter Entscheidungsrahmen eingeführt, der für jeden Partner-ADC das passende Verfahren nach Format, Chemieverträglichkeit, Drug-to-Antibody-Ratio und Entwickelbarkeit auswählt.

Das klingt technisch. Übersetzt heißt es: Defence bereitet sich darauf vor, Anfragen von Pharmapartnern nicht mit einer Präsentation, sondern mit reproduzierbarem Material und dokumentierten Analysedaten zu beantworten. Genau an dieser Stelle scheitern kleine Plattformunternehmen üblicherweise. Nicht an der Idee, sondern daran, dass sie einem Konzern nichts liefern können, was dessen Qualitätsabteilung akzeptiert.

So funktioniert ein ADC in der Theorie. In der Praxis entkommt nur ein Bruchteil des Wirkstoffs dem Endosom. Genau dort setzt Accum® an.

(Bildquelle: iStockphoto)

Was Plattformen in dieser Industrie tatsächlich kosten

Um die Bewertung von Defence einordnen zu können, hilft ein Blick darauf, was Pharmakonzerne für ADC-Enabler zu zahlen bereit sind. Nicht für Medikamente, sondern für die Technologie dahinter.

Im März 2025 kaufte Taiho Pharmaceutical, eine Tochter von Otsuka, das Schweizer Unternehmen Araris Biotech für bis zu 1,14 Milliarden US-Dollar, davon 400 Millionen US-Dollar bei Abschluss. Araris hatte kein zugelassenes Produkt und nicht einmal einen Wirkstoff in der Klinik: Die drei Programme des Unternehmens, eines Spin-offs des Paul-Scherrer-Instituts, befanden sich sämtlich in der präklinischen Phase, erste Studien am Menschen waren für 2025 und 2026 geplant. Bezahlt wurde im Kern eine Peptid-Linker-Technologie namens AraLinQ.

Lonza übernahm am 1. Juni 2023 das niederländische Unternehmen Synaffix für 100 Millionen Euro in bar zuzüglich bis zu 60 Millionen Euro erfolgsabhängiger Komponenten und monetarisiert die Plattform seither systematisch. Boehringer Ingelheim lizenzierte sie im Januar 2025 mit Meilensteinen von bis zu 1,3 Milliarden US-Dollar. SOTIO schloss im Oktober 2023 eine Vereinbarung über bis zu 740 Millionen US-Dollar ab, MacroGenics erweiterte seine Lizenz auf bis zu sieben Zielstrukturen und wäre bei vollständigem Erfolg zu Meilensteinzahlungen von bis zu 2,8 Milliarden US-Dollar verpflichtet. Allein im laufenden Jahr 2026 unterzeichnete Lonza vier weitere Plattformlizenzen.

Ein Detail aus dem Genmab-Abkommen von Synaffix ist für die Bewertung von Defence besonders lehrreich und wird von optimistischen Analysen gerne übersehen: Der Gesamtwert lag bei 415 Millionen US-Dollar, die tatsächliche Vorabzahlung bei 4,5 Millionen US-Dollar. Plattformlizenzen sehen in Pressemitteilungen imposant aus, liefern aber anfangs oft nur bescheidene Barmittel. Der Wert steckt in Meilensteinen und Lizenzgebühren, also weit in der Zukunft und mit erheblicher Unsicherheit behaftet.

Wer die Defence-Aktie bewerten will, muss beide Seiten dieser Medaille sehen: Die Zahlungsbereitschaft für Enabler-Technologien ist real und hoch. Das Geld fließt aber langsam und nur bei Erfolg.

Fundamentaldaten: Die unbequeme Seite der Geschichte

Kommen wir zu dem Teil, den Marketingmaterial in diesem Segment gern überspringt. Wir tun das nicht, weil ein Investment-Case nur dann etwas wert ist, wenn er auch der schlechten Nachricht standhält.

Defence Therapeutics erzielt keinen Umsatz. Das ist bei einem präklinischen Plattformunternehmen normal und kein Kritikpunkt. Der Verlust der vergangenen zwölf Monate bis Ende März 2026 lag bei rund 6,05 Millionen CAD, der operative Mittelabfluss bei rund 4,53 Millionen CAD. Das ergibt einen Verlust je Aktie von rund 0,10 CAD.

Interessanter ist die Bilanz. Zum 31. März 2026 verfügte das Unternehmen über rund 2,95 Millionen CAD an liquiden Mitteln bei rund 1,56 Millionen CAD Verschuldung. Netto bleiben rund 1,39 Millionen CAD. Bei einem operativen Mittelabfluss von rund 4,5 Millionen CAD pro Jahr ist das eine dünne Decke.

An dieser Stelle lohnt sich ein genauer Blick auf die Finanzierung vom März 2026, denn ihre Struktur wird in der Wahrnehmung häufig verkürzt.

Angekündigt wurde eine Privatplatzierung über bis zu 11 Millionen CAD, abgeschlossen wurden 17.445.455 Einheiten zu 0,55 CAD, also 9,595 Millionen CAD Bruttoerlös. Jede Einheit umfasst eine Aktie plus einen Optionsschein mit Ausübungspreis 0,65 CAD und 24 Monaten Laufzeit. Klingt solide.

Der entscheidende Punkt steckt im Kleingedruckten: 6 Millionen CAD davon stammen von zwei institutionellen Investoren und liegen auf einem Treuhandkonto. Sie fließen dem Unternehmen nicht sofort zu, sondern in monatlichen Tranchen von rund 333.333 CAD über 18 Monate, beginnend fünf Monate nach dem Abschluss, also etwa ab August 2026. Und die tatsächliche Höhe hängt vom Aktienkurs ab: Der wirtschaftliche Anteil des Unternehmens wird gegen einen Referenzkurs von 0,7332 CAD je Aktie gemessen. Der Kurs notiert derzeit deutlich darunter. Das Unternehmen hat in seiner Mitteilung selbst darauf hingewiesen, dass es je nach Kursverlauf erheblich weniger als die 6 Millionen CAD erhalten könnte.

Das erklärt die niedrige Kassenposition trotz der auf dem Papier eindrucksvollen Finanzierungsmeldung. Und es erklärt einen Teil der Kursschwäche: Die Aktie hat auf Zwölfmonatssicht rund 34 Prozent verloren, die 52-Wochen-Spanne reicht von 0,365 bis 0,93 CAD. Die im März ausgegebenen Optionsscheine mit Ausübungspreis 0,65 CAD sind derzeit weit aus dem Geld und liefern kurzfristig keine Mittel.

Klartext: Defence wird in absehbarer Zeit weiteres Kapital brauchen, entweder aus einem Partnerschaftsabkommen oder aus einer weiteren Emission. Welcher der beiden Wege zuerst kommt, ist die zentrale operative Frage der nächsten zwölf Monate, und sie entscheidet über einen erheblichen Teil des Kursverlaufs.

Peer-Group: Der Vergleich, der wehtut und Mut macht

Setzen wir Defence in Relation. Nicht zu großen Pharmakonzernen, sondern zu dem, was es sein will.

Araris Biotech wurde als präklinisches Linker-Unternehmen mit 400 Millionen US-Dollar Vorabzahlung bewertet, entsprechend rund 350 Millionen Euro. Synaffix wurde bei 100 Millionen Euro Vorabzahlung übernommen, zu einem Zeitpunkt, an dem das Unternehmen zwölf offengelegte Partner vorweisen konnte, darunter Genmab, MacroGenics und Amgen, und an dem drei mit der Technologie gebaute ADC-Programme bereits die klinische Phase I erreicht hatten.

Defence Therapeutics wird mit weniger als 20 Millionen Euro bewertet.

Der Unterschied liegt nicht primär in der Wissenschaft. Er liegt in einem einzigen Faktum: Araris und Synaffix hatten unterzeichnete Verträge. Defence hat sie nicht. Das ist keine Nebensächlichkeit, sondern der Kern der Bewertungslücke, und wer diese Lücke ignoriert, betreibt Wunschdenken statt Analyse.

Gleichzeitig zeigt der Vergleich die Asymmetrie der Situation. Zwischen der heutigen Bewertung und dem Niveau vergleichbarer Transaktionen liegt nicht ein Aufschlag von dreißig oder fünfzig Prozent. Es liegt eine Größenordnung dazwischen. In solchen Konstellationen kann ein einziges Ereignis, eine erste belastbare Lizenz, die Bewertungslogik binnen Wochen komplett umschreiben. Umgekehrt gilt allerdings genauso: Bleibt dieses Ereignis aus, bleibt auch die Bewertung, wo sie ist, oder sinkt weiter.

Die Vergleichsgruppe zeigt also nicht, dass Defence unterbewertet ist. Sie zeigt, wie hoch der Preis wäre, wenn ein bestimmter Beweis erbracht wird.

Chancen haben einen Preis: die Risiken im Überblick

Erstens, das Finanzierungsrisiko. Es ist gegenwärtig das größte. Die Kassenposition ist knapp, der Zufluss aus der Märzfinanzierung ist kursabhängig und gestreckt, weitere Kapitalmaßnahmen sind wahrscheinlich. Jede Emission auf dem aktuellen Kursniveau verwässert Altaktionäre spürbar.

Zweitens, das Verwässerungsrisiko im engeren Sinn. Zu den 75,79 Millionen ausstehenden Aktien kommen 17,4 Millionen Optionsscheine aus der Märzplatzierung sowie mehrere Tranchen von Mitarbeiter- und Boardoptionen, zuletzt 600.000 Stück zu 0,40 CAD im Zusammenhang mit dem Führungswechsel. Voll verwässert liegt die Aktienzahl deutlich über dem heutigen Wert.

Drittens, das Entwicklungsrisiko. Sämtliche Wirksamkeitsdaten stammen aus präklinischen Modellen. Der Weg vom Mausmodell zum Patienten ist der Friedhof der Biotechnologie. Accum® ist ein zusätzliches Molekül am Konstrukt, und jedes zusätzliche Molekül wirft Fragen zu Stabilität, Immunogenität, Pharmakokinetik und Herstellbarkeit auf, die erst am Menschen abschließend zu beantworten sind.

Viertens, das Partnerschaftsrisiko. Große Pharmaunternehmen entscheiden langsam. Evaluierungsphasen dauern Quartale, Verhandlungen weitere Quartale. Ein Unternehmen mit dünner Kasse verhandelt aus einer schwächeren Position, weil der Gegenüber weiß, dass die Zeit nicht für den Kleinen arbeitet.

Fünftens, das Wettbewerbsrisiko. Defence ist nicht allein. Lonza, Araris, Tubulis, LegoChem und zahlreiche weitere Anbieter arbeiten an der Verbesserung von ADCs, teils mit klinisch validierten Technologien und deutlich tieferen Taschen. Accum® adressiert mit der endosomalen Freisetzung zwar einen anderen Hebel als klassische Linkertechnologien, konkurriert aber um dieselben Budgets und dieselben Ansprechpartner.

Sechstens, das Liquiditätsrisiko der Aktie selbst. Die Handelsvolumina sind niedrig, gerade an den deutschen Börsenplätzen. Größere Orders können den Kurs deutlich bewegen, in beide Richtungen.

Diese Risiken sind der Grund für die aktuelle Bewertung. Sie sind kein Argument gegen ein Investment, wohl aber ein Argument für angemessene Positionsgrößen.

Die Bewertung Schritt für Schritt: Wie wir auf 1,25 EUR kommen

Ein Kursziel ist nur so gut wie die Annahmen, die darunterliegen. Deshalb legen wir unsere offen, Schritt für Schritt, damit Sie jede einzelne davon selbst prüfen und bei Bedarf ersetzen können.

Zwei Vorbemerkungen zum Rahmen. Erstens rechnen wir auf einen Horizont von 24 bis 36 Monaten. Bei einem präklinischen Plattformunternehmen ist alles darunter zu kurz gegriffen, weil Evaluierungsphasen und Vertragsverhandlungen mit Pharmakonzernen erfahrungsgemäß mehrere Quartale beanspruchen. Zweitens rechnen wir bewusst mit einer erhöhten Aktienzahl, weil weitere Kapitalmaßnahmen und die Ausübung von Optionsscheinen realistisch sind. Ausgangspunkt sind zum Zeitpunkt dieser Analyse 75,79 Millionen ausstehende Aktien bei einem Kurs von 0,40 CAD beziehungsweise rund 0,25 EUR und einer Marktkapitalisierung von rund 30,3 Millionen CAD oder 18,7 Millionen EUR. Für die Szenarien mit positiver Entwicklung unterstellen wir rund 100 bis 110 Millionen Aktien.

Im konservativen Szenario, dem wir eine Eintrittswahrscheinlichkeit von rund 30 Prozent zuweisen, gelingt es Defence nicht, ein belastbares Partnerschaftsabkommen zu unterzeichnen. Die Gesellschaft finanziert sich über weitere Emissionen zu niedrigen Kursen, die Verwässerung schreitet fort, die Technologie bleibt ein interessantes Forschungsprojekt ohne kommerzielle Bestätigung. Die Börse bewertet das Unternehmen dann weiterhin als Optionsschein auf eine Idee. Der faire Wert liegt in diesem Fall bei etwa 0,25 EUR, also ungefähr auf dem heutigen Niveau. Ehrlicherweise ist das bereits eine freundliche Annahme, denn eine Serie von Kapitalerhöhungen auf gedrücktem Niveau kann den Kurs auch unter das heutige Niveau tragen. Im Basisszenario, dem wir rund 50 Prozent Wahrscheinlichkeit zuweisen, unterzeichnet Defence mindestens eine Evaluierungs- oder Lizenzvereinbarung mit einem Pharma- oder Biotechpartner, dazu kommen Fortschritte im Radiopharmaprogramm mit den Canadian Nuclear Laboratories bis zur Kandidatenauswahl. Der wirtschaftliche Sofortzufluss aus einem solchen Abkommen wäre nach dem Muster des Genmab-Synaffix-Vertrags eher gering. Entscheidend ist die Umdeutung an der Börse: Aus einem Unternehmen, das Geld verbrennt, wird ein Unternehmen mit einem validierten Geschäftsmodell und wiederholbarer Wertschöpfung. In vergleichbaren Situationen bewegen sich frühe, aber vertraglich bestätigte Enabler-Plattformen in einem Unternehmenswert von grob 95 bis 115 Millionen Euro. Bei rund 100 Millionen Aktien entspricht das einem Kurs von etwa 1,05 EUR.

Im optimistischen Szenario, dem wir rund 20 Prozent Wahrscheinlichkeit zuweisen, gelingen mehrere Lizenzabschlüsse parallel, das Accum®-Radio-Immunkonjugat erreicht die Vorbereitung erster Studien am Menschen, und Defence wird von der Branche als etablierter Zulieferer wahrgenommen. Für die Bewertung greifen wir in diesem Fall nicht zu einer geschätzten Zahl, sondern zum tatsächlich bezahlten Preis eines direkten Vergleichsfalls: Taiho legte für Araris Biotech 400 Millionen US-Dollar bei Abschluss auf den Tisch, rund 347 Millionen Euro, und zwar für ein Unternehmen, dessen sämtliche drei Programme sich noch in der präklinischen Phase befanden. Wir setzen leicht darunter bei rund 340 Millionen Euro an. Bei rund 110 Millionen Aktien ergibt das einen Kurs von etwa 3,09 EUR.

Gewichtet man diese drei Szenarien mit den genannten Wahrscheinlichkeiten, ergibt sich ein Erwartungswert von rund 1,22 EUR. Wir setzen unser redaktionelles Kursziel entsprechend auf 1,25 EUR, was gegenüber dem Kursniveau zum Zeitpunkt dieser Analyse mehr als eine Vervierfachung bedeuten würde.

An dieser Stelle ist uns Transparenz wichtig. In unserer vorangegangenen Analyse vom Januar 2026 hatten wir ein Kursziel von 2,25 EUR ausgegeben. Dieser Wert liegt innerhalb unseres heutigen optimistischen Szenarios, das bis 3,09 EUR reicht. Wir halten ihn also weiterhin für erreichbar, aber wir halten es für redaktionell sauberer, ihn als das auszuweisen, was er ist: Teil eines Pfades mit rund einem Fünftel Eintrittswahrscheinlichkeit und nicht die wahrscheinlichste Entwicklung. Die operative Substanz des Unternehmens hat sich in den vergangenen Monaten unbestreitbar verbessert, was unser Bewertungsband nach oben schiebt. Die Finanzierungslage hat sich gleichzeitig verengt, was das untere Ende belastet. Ein Kursziel muss beides abbilden, sonst ist es keine Analyse, sondern eine Hoffnung mit Nachkommastelle.

Fazit der Black Research Redaktion: Buy

Defence Therapeutics ist im vergangenen Jahr ein anderes Unternehmen geworden, ohne dass der Aktienkurs davon Notiz genommen hätte. Genau diese Diskrepanz macht den Titel interessant.

Die Substanz hat sich sichtbar verbessert. Präklinische Daten, die eine zwanzigfache Wirkverstärkung eines zugelassenen Blockbusters bei unveränderter Verträglichkeit zeigen, sind in dieser Marktkapitalisierungsklasse außergewöhnlich. Ein Board, in dem einer der Väter der modernen ADC-Technologie sitzt, ist es ebenfalls. Eine Vorstandsvorsitzende, deren gesamte Laufbahn auf das Schließen genau jener Partnerschaftsverträge ausgerichtet ist, von denen das Geschäftsmodell abhängt, ist die logische Ergänzung. Und mit dem Radiopharmaprogramm sowie der Präsenz in Hamilton hat sich das Unternehmen einen zweiten Wertetreiber erschlossen, den der Markt in der aktuellen Bewertung nach unserer Einschätzung nahezu vollständig ignoriert.

Der Investment-Case lässt sich auf eine einzige Frage zuspitzen, und das ist eine gute Nachricht, denn sie ist klar überprüfbar: Gelingt es diesem Team, die Technologie in einen Vertrag zu übersetzen? Alles, was dafür nötig ist, hat Defence im vergangenen Jahr zusammengetragen. Die Daten liegen vor, die Leute sind an Bord, die Laborinfrastruktur für partnerfähige Arbeit steht, der Zugang zum kanadischen Radiopharma-Ökosystem ist gesichert. Was noch fehlt, ist die Unterschrift. Genau darin liegt der Grund für die schmale Kasse von knapp drei Millionen CAD und dafür, dass die Märzfinanzierung kursbedingt weniger abwirft, als die Schlagzeile versprach. Aus Anlegersicht ist das weniger ein Makel als die Erklärung für den Einstiegskurs: Sie kaufen die Plattform in dem Fenster, bevor der Markt sie bezahlt.

Unsere Einschätzung lautet Buy, mit dem Zusatz hochspekulativ, bei einem Kursziel von 1,25 EUR. Dass dieser Wert unter unserer Januar-Einschätzung liegt, hat einen methodischen und keinen inhaltlichen Grund: Wir weisen ab sofort den wahrscheinlichkeitsgewichteten Erwartungswert aus statt der Obergrenze eines einzelnen Szenarios. Das Bewertungsband selbst ist mit der operativen Substanz nach oben gewandert und reicht im Bullenpfad bis 3,09 EUR, gemessen an dem Preis, den Taiho für ein vergleichbares präklinisches Plattformunternehmen tatsächlich bezahlt hat. Für Anleger, die gezielt asymmetrische Chancen suchen und ihre Positionsgröße entsprechend wählen, gehört Defence Therapeutics damit zu den spannendsten Titeln in diesem Segment.

Der nächste Katalysator ist klar benannt und leicht zu überwachen: die erste unterzeichnete Partnerschaft. Alles andere ist bis dahin Vorbereitung.

Viel Erfolg beim Traden, Ihre Black Research Redaktion.

Publiziert am   09.08.2026, 14:22 Uhr
Aktualisiert am   09.08.2026, 14:25 Uhr
Bildquelle: iStockphoto

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Deutschland: § 63 Abs. 6 WpHG (Klassifizierung als Marketingmitteilung), § 85 WpHG i.V.m. Art. 20 MAR (EU Nr. 596/2014) zur Offenlegung von Interessenkonflikten, UWG § 5a Abs. 4 (Kennzeichnungspflicht als Werbung), Medienstaatsvertrag (MStV) § 22 zum Trennungsgebot zwischen Werbung und redaktionellem Inhalt, BaFin-Leitlinien zu Finanzanalysen und Marketingmitteilungen.

Österreich: § 39 WAG 2018 (Klassifizierung als Werbemitteilung), § 2 UWG (AT) zum Verbot irreführender Geschäftspraktiken, Mediengesetz (MedienG) § 26 zur Kennzeichnungspflicht entgeltlicher Veröffentlichungen, FMA-Leitlinien zur Anlegerkommunikation.

Schweiz: Art. 68 FIDLEG (Klassifizierung als Werbemitteilung), Art. 3 lit. g FIDLEG zur Abgrenzung zur Finanzanalyse, UWG Art. 3 lit. b (CH) zum Verbot irreführender Angaben, FINMA-Rundschreiben zu Verhaltensregeln bei der Kundenkommunikation.

6. Verbreitungsbeschränkungen

Diese Publikation richtet sich an Leser in Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie weiteren Ländern, in denen ihre Verbreitung nach lokalem Recht zulässig ist. Empfänger außerhalb dieser Länder sind selbst dafür verantwortlich, die für sie geltenden Beschränkungen zu prüfen.

Kein Angebot in folgenden Jurisdiktionen:

USA: Diese Publikation richtet sich nicht an US-Personen gemäß Securities Act 1933 und stellt kein Angebot zum Kauf von Wertpapieren in den USA dar.
Vereinigtes Königreich: Verbreitung nur im Einklang mit dem Financial Services and Markets Act 2000 (FSMA) und den Regelungen der FCA.
Australien: Keine Verbreitung gemäß Corporations Act 2001 (Cth) ohne entsprechende Lizenz.

7. Urheberrecht und Datenquellen

Kursdaten und Marktinformationen werden bereitgestellt von Twelve Data (twelvedata.com). Alle Marktdaten ohne Gewähr.
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