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Darum gehts

  • KI-Rechenzentren brauchen massiv Strom, das Netz kommt nicht hinterher 
  • Nasdaq-Aktie Z Squared Inc. (WKN: A42251) sichert sich energetisierte Kapazität mit Ausbaupfad auf 150 MW 
  • Szenariorechnung zeigt im Erfolgsfall Potenzial der Aktie bis zur Verdreifachung

Was, wenn die entscheidende Frage der KI-Ökonomie längst nicht mehr lautet, wer die schnellsten Chips baut, sondern wer den Strom dafür liefert? Genau diese Frage treibt derzeit Hyperscaler, Versorger und Investoren gleichermaßen um, denn ihre Antwort bestimmt, wo die nächste Wertschöpfungswelle der künstlichen Intelligenz entsteht.

Während die Wall Street auf die üblichen großen Namen schaut, hat sich ein Unternehmen, das erst seit rund 100 Tagen an der Nasdaq notiert, in dieser kurzen Zeit eine bemerkenswerte Position an genau diesem Engpass gesichert. Sein Name: Z Squared.

Wie viel Potenzial in dieser Aktie steckt, haben wir in einer transparenten Szenariorechnung durchgespielt: Geht der Plan des Managements vollständig auf, ergeben sich rechnerisch Wertspannen bis hin zu einer Verdreifachung des aktuellen Kursniveaus, sämtliche Annahmen dahinter legen wir in diesem Artikel offen. Was Sie auf den folgenden Zeilen erwartet, ist also die Geschichte einer alten Ölstadt in Arkansas, zweier Gaspipelines und eines Micro Caps, der das Playbook der Milliardenkonzerne spielt, nur früher. Ob daraus eine der spannenderen spekulativen Gelegenheiten des Jahres wird, entscheiden harte Meilensteine, und genau die schauen wir uns jetzt an.

El Dorado: Das neue Gold heißt Strom

El Dorado, Arkansas. Ein Name wie aus einem Abenteuerroman, eine Kleinstadt, die einst vom Ölboom lebte. Heute läuft unter ihren Feldern etwas durch, das im Jahr 2026 wertvoller ist als Öl: zwei Gaspipelines mit einer Kapazität von 40.000 Dekathermen pro Tag. Genug Energie, um mehr als 150 Megawatt Strom zu erzeugen. Rund um die Uhr, unabhängig von Wetter und Warteschlangen.

Warum das relevant ist? Weil die KI-Revolution gerade an einer unerwarteten Stelle ins Stocken gerät. Nicht bei den Chips. Nicht beim Kapital. Sondern an der Steckdose. Wer heute in den USA einen neuen Netzanschluss für ein Rechenzentrum beantragt, wartet je nach Region fünf bis sieben Jahre. Microsoft, Google und Amazon kaufen sich in Atomkraftwerke ein, weil das Netz nicht mehr hergibt. Energetisierte, sofort nutzbare Stromkapazität ist zum knappsten Gut der digitalen Ökonomie geworden.

Die Dimension dieses Engpasses lässt sich beziffern. Die Internationale Energieagentur rechnet in ihrem Sonderbericht "Energy and AI" damit, dass sich der weltweite Strombedarf von Rechenzentren bis 2030 auf rund 945 Terawattstunden mehr als verdoppelt, das ist mehr, als ganz Japan heute verbraucht. Der Bedarf KI-optimierter Rechenzentren soll sich im selben Zeitraum sogar vervierfachen.

Epizentrum dieser Entwicklung sind die USA: Dort dürften Rechenzentren bis 2030 fast die Hälfte des gesamten Zuwachses beim Strombedarf ausmachen und mehr Elektrizität verschlingen als die Produktion von Aluminium, Stahl, Zement und Chemie zusammen. Schon ein einzelnes großes KI-Rechenzentrum benötigt so viel Strom wie 100.000 Haushalte, die größten derzeit im Bau befindlichen Anlagen ein Vielfaches davon. Die IEA warnt zugleich, dass rund ein Fünftel aller geplanten Rechenzentrumsprojekte an Netzengpässen zu scheitern oder sich zu verzögern droht. Anders gesagt: Der Markt wächst schneller, als das Stromnetz mitkommt. Wer in diesem Umfeld über gesicherte, sofort verfügbare Energie verfügt, sitzt auf der richtigen Seite des Engpasses, und genau darauf zahlt das Geschäftsmodell ein, um das es hier geht.

Und genau hier betritt ein junger Nasdaq-Neuling die Bühne, der sich dieses knappe Gut mit bemerkenswerter Geschwindigkeit sichert: Z Squared Inc. (WKN: A42251 / Nasdaq: ZSQR).

Bild: Der wahre Engpass der KI liegt nicht in der Hardware, sondern im Stromnetz.

(Bildquelle: iStockphoto)

100 Tage, die ein Unternehmen neu definieren

Am 27. April 2026 nahm die Aktie den Handel an der Nasdaq auf. Was seither geschah, liest sich wie ein Sprint:

Nur zwei Tage nach dem Listing kündigte das Unternehmen die Übernahme von Skycore Digital an: 24 Megawatt bereits energetisierte, KI-taugliche Infrastruktur mit einem Ausbaupfad auf 42 MW. Ende Juni folgte der eigentliche Paukenschlag: eine verbindliche Absichtserklärung zur Mehrheitsübernahme von Paradox Data, einem Spezialisten für immersionsgekühlte Hochleistungsrechenzentren, samt dessen Kronjuwel, dem Union County Campus in El Dorado. Und nur fünf Tage später holte sich Z Squared den Kopf hinter dieser Technologie gleich mit ins Haus: Paradox-Gründer Jeffrey Harris wurde zum Chief Technology Officer des Gesamtkonzerns berufen.

CEO David Halabu verfolgt dabei eine Strategie, die sich in einem Satz zusammenfassen lässt: Kaufe Strom, nicht Versprechen. Erstens Standorte übernehmen, an denen bereits Strom fließt. Zweitens diese Kapazität in KI-taugliche Colocation umwandeln, bei der der Kunde seine eigene Hardware mitbringt. Drittens diszipliniert skalieren, Standort für Standort, gegen unterschriebene Verträge. Es ist das Playbook, mit dem Core Scientific und andere ehemalige Miner Milliardenbewertungen erreicht haben, nur eben in einem früheren Stadium und zu einem Bruchteil der Marktkapitalisierung.

Der Union County Campus: Was in El Dorado entstehen soll

Die Eckdaten des Standorts lesen sich wie die Wunschliste eines jeden KI-Infrastrukturentwicklers:

8 Megawatt fließen bereits heute. Der Campus verfügt über einen aktiven Netzanschluss von Entergy Arkansas. Kein Genehmigungsantrag, keine Interconnection-Warteschlange. Strom, der da ist.

Ein Ausbaupfad auf bis zu 150 MW eigene Erzeugung. Geplant ist ein hybrides Modell: Netzstrom plus Behind-the-Meter-Erzeugung mit industriellen Gasturbinen direkt am Standort, gespeist aus den beiden erwähnten Pipelines. Dieses Konzept umgeht den größten Flaschenhals der Branche gleich ganz, denn wer seinen Strom hinter dem eigenen Zähler erzeugt, wartet auf niemanden. Zusätzlich ist als Meilenstein nach dem Closing ein Interconnection-Antrag für bis zu 50 MW Netzleistung vorgesehen.

Bis zu 170 Acres, fertig zoniert und genehmigt. M-1-Industriezonierung, entwicklungsfreundliche Behörden, direkter Union-Pacific-Bahnanschluss für die Anlieferung tonnenschwerer Turbinen und Module, dazu eine fertige Glasfaseranbindung mit bis zu 400 Gbit/s über drei redundante Carrier (AT&T, Lumen, Optimum) und Anspruch auf Arkansas-Enterprise-Zone-Förderung.

Immersionskühlung als Trumpfkarte. Moderne KI-Racks erreichen Leistungsdichten, an denen klassische Luftkühlung physikalisch scheitert. Paradox bringt patentierte Immersionskühlungs-Deployments mit, bei denen die Hardware direkt in dielektrischer Flüssigkeit betrieben wird. Höhere Rack-Dichten, bessere Energieeffizienz, geringerer Wasserverbrauch. Genau die Technologie, auf die die Branche für die nächste Chip-Generation zusteuert.

Bemerkenswert ist auch, wie bezahlt wird: vollständig in neu geschaffenen Series-D-Wandelvorzugsaktien mit einer anfänglichen Liquidationspräferenz von 5 Mio. USD. Kein Cash verlässt das Unternehmen, keine Schulden belasten die Bilanz. Für ein Unternehmen in der Aufbauphase ist das eine kapitalschonende Art, sich strategische Optionen zu sichern.

Der Mann, der das Problem seit Jahren löst

Jeffrey Harris ist kein Manager, der Rechenzentren aus PowerPoint-Folien kennt. Seine technische Prägung stammt aus der Luftfahrtelektronik des US-Militärs, wo Ausfall keine Option ist. Ab 2012 baute und betrieb er FPGA-, GPU- und ASIC-Infrastruktur, später entwickelte er mit Paradox patentierte Immersionskühlungssysteme und modulare Rechenzentrumsarchitekturen in stromgünstigen Märkten, in enger Abstimmung mit Versorgern. "Die Infrastruktur-Engpässe der KI, Strom, Kühlung und Dichte, sind exakt die Probleme, die ich meine gesamte Karriere über gelöst habe", sagt Harris zu seiner Berufung. Dass Z Squared diese Expertise nicht nur zukauft, sondern in der Konzernspitze verankert, ist ein Signal an Kunden wie Kapitalgeber.

Flankiert wird das Management von einem Advisory Board mit klingenden Namen der US-Kapitalmärkte, darunter die Optionshandels-Veteranen Jon und Pete Najarian, deren Netzwerk Türen zu Kapital und Medienpräsenz öffnet.

Was könnte die Aktie wert sein? Eine Szenariorechnung mit Kursziel 30 EUR

Z Squared ist heute ein Frühphasen-Investment: Der ausgewiesene Umsatz lag zuletzt bei lediglich rund 1,4 Mio. USD (TTM), das Unternehmen arbeitet defizitär, Analystenschätzungen existieren nicht. Ein klassisches Kursziel lässt sich daraus seriös nicht ableiten, und wir werden hier keines konstruieren. Was sich aber transparent durchrechnen lässt, ist ein hypothetisches Erfolgsszenario. Man muss dabei jede Annahme offenlegen, und genau das tun wir:

Annahme 1: Union County (150 MW) und Skycore (42 MW) werden bis Ende des Jahrzehnts vollständig entwickelt und vermietet, zusammen rund 190 MW. Annahme 2: KI-Colocation erzielt branchenüblich grob 1,0 bis 1,3 Mio. USD Umsatz je MW und Jahr, bei EBITDA-Margen von 50 bis 60 Prozent. Annahme 3: Der Markt bewertet etablierte Rechenzentrumsplattformen mit dem 10- bis 14-fachen EBITDA.

Daraus ergäbe sich: rund 190 bis 250 Mio. USD Jahresumsatz, ein EBITDA in der Größenordnung von 95 bis 140 Mio. USD und ein Unternehmenswert von grob 1,0 bis 1,8 Mrd. USD. Auf der heutigen Basis von rund 51,5 Mio. Aktien entspräche das rechnerisch einer Spanne von etwa 19 bis 35 USD je Aktie, umgerechnet rund 16,50 bis 30,50 EUR (EZB-Referenzkurs von ca. 1,145 USD je Euro, Stand Anfang Juli 2026), also grob dem Doppelten bis Dreifachen des aktuellen Kursniveaus von ca. 11 bis 12 USD bzw. 9,60 bis 10,50 EUR. Für Anleger aus dem Euroraum kommt dabei eine zusätzliche Variable ins Spiel: Da ZSQR in US-Dollar notiert, wirkt sich die Entwicklung des EUR/USD-Wechselkurses direkt auf die Rendite in Euro aus, in beide Richtungen.

Diese Rechnung ist ein Gedankenexperiment, mit potentiellem Kursziel. Sie unterstellt fehlerfreie Ausführung über Jahre. Und sie ignoriert bewusst die größte Unbekannte: Der Ausbau von 190 MW kostet nach Branchenmaßstäben mehrere hundert Millionen US-Dollar. Je nachdem, wie viel davon über neue Aktien statt über Projektfinanzierung und Kundenverträge gedeckt wird, verteilt sich der Unternehmenswert auf deutlich mehr Aktien, und die Spanne je Aktie schrumpft entsprechend. Die Verwässerung ist der Preis des Wachstums. Umgekehrt gilt: Das aktuelle Kursniveau preist bereits einen erheblichen Teil des Erfolgs ein. Die Chance liegt darin, dass der Markt Frühphasen-Infrastruktur bei Erreichen harter Meilensteine erfahrungsgemäß neu bewertet.

Was passieren muss, damit die Rechnung aufgeht

Ehrlichkeit gehört zu jeder guten Story, auch zu dieser. Z Squared muss liefern, und zwar auf mehreren Ebenen:

Closing der Transaktionen. Sowohl Skycore als auch Paradox befinden sich im Stadium verbindlicher Absichtserklärungen. Due Diligence, finale Verträge und gegebenenfalls Aktionärszustimmungen stehen aus.

Vom Megawatt zum Vertrag. 8 MW fließen, 150 MW sind ein Ziel. Dazwischen liegen Turbinenbeschaffung in einem Markt mit langen Lieferzeiten, Genehmigungen, Kapital und vor allem: der erste unterschriebene Colocation-Vertrag mit einem zahlenden KI-Kunden. Er wäre der Moment, in dem aus Vision ein Geschäftsmodell wird.

Finanzierungsdisziplin. Die aktienbasierte Deal-Struktur schont die Kasse, schafft aber künftige Verwässerung. Weitere Kapitalmaßnahmen sind wahrscheinlich; entscheidend wird sein, zu welchen Konditionen.

Volatilität aushalten. Die Aktie bewegte sich binnen zwölf Monaten zwischen unter 7 und über 21 USD. Das laufende Mining-Geschäft (Dogecoin, Litecoin) hängt zudem an hochvolatilen Kryptomärkten. ZSQR ist ein Micro Cap mit überschaubarem Handelsvolumen; Positionsgrößen sollten so gewählt sein, dass auch ein Totalverlust verkraftbar wäre.

Fazit aus der Black Research Redaktion: Eine spekulative Gelegenheit am richtigen Engpass

Die großen Renditen der KI-Infrastruktur wurden immer dort gemacht, wo Anleger früher als der Rest erkannten, welcher Engpass als Nächstes zählt. Erst die Chips, dann die Rechenzentren, jetzt der Strom. Genau dort hat sich Z Squared in nur 100 Börsentagen eine Position gesichert, die größere Wettbewerber Jahre kosten würde: energetisierte Kapazität, gesicherte Gasversorgung für bis zu 150 MW, den Ausbaupfad über Skycore und mit Jeffrey Harris die passende Technologie-Führung. Schuldenfrei und mit klar definierten Meilensteinen.

Unsere Einschätzung fällt deshalb eindeutig aus: Für erfahrene Tech-Investoren mit einem bewusst spekulativen Depotanteil ist Z Squared exakt die Art von Gelegenheit, für die dieser Anteil existiert, ein Micro Cap, der das Playbook der Milliardenkonzerne früher spielt, mit rechnerischem Potenzial bis zum Dreifachen im Erfolgsszenario. Für dieses Anlegerprofil gehört ZSQR aus unserer Sicht in die engste Auswahl, in einer dem Frühphasen-Charakter angemessenen Positionsgröße. Drei Katalysatoren machen die These in den kommenden Monaten überprüfbar: das Paradox-Closing, der 50-MW-Interconnection-Antrag und der erste Colocation-Vertrag mit einem zahlenden KI-Kunden.

El Dorado bedeutet übersetzt "der Vergoldete". Die Pipelines liegen, der Strom fließt, die Genehmigungen stehen. Z Squared hat alles an Bord, um diesem Namen gerecht zu werden, und Sie wissen jetzt genau, woran Sie den Fortschritt messen können.

Viel Erfolg beim Traden!

Publiziert am   06.07.2026, 10:57 Uhr
Aktualisiert am   01.07.2026, 11:29 Uhr
Bildquelle: iStockphoto

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