Banken

Viertgrößtes deutsches Kreditinstitut

Commerzbank: raus aus dem DAX, doch die steigenden Zinsen sind ein Geschenk

Commerzbank AG  (WKN: CBK100)
Kaufempfehlung: Commerzbank AG
Einschätzung: buy
Erstes Kursziel: 8,70 EUR
Aktueller Kurs: 10,80 EUR
N

achdem die Commerzbank im Herbst 2018 aus dem DAX genommen wurde, weil die nur zwei Jahre später als Betrugsfirma erkannte Wirecard damals eine höhere Marktkapitalisierung erreicht hatte, verlor das Kreditinstitut immer mehr an Wert – bis am 11. Mai 2020 mit 3,117 Euro der Tiefpunkt auf dem Parkett erreicht war. Seitdem allerdings geht es, von kleineren Einbrüchen abgesehen, für die Aktie der Bank kontinuierlich nach oben. Aktuell sind es insbesondere die steigenden Zinsen, die in der Bankenbranche für Zuversicht sorgen.

Während sich die Meldungen bei der Commerzbank in den vergangenen Monaten und Jahren meist um den Abbau von Arbeitsplätzen, die Verringerung der Anzahl der Filialen und um die schlechte Performance auf dem Parkett drehte, und da ist die Verdrängung aus dem DAX durch die Skandalfirma Wirecard noch gar nicht eingepreist, sind es derzeit andere Schlagzeilen, die die Commerzbank macht. Eine dieser Schlagzeilen ist auf den ersten Blick harmlos – besitzt aber durchaus Gefährdungspotenzial.

23 Commerzbank-Tower FFM.jpgDie Zentrale, der Commerzbank-Tower in Frankfurt. Bild: Wikipedia

Und zwar geht es, wieder einmal, um den eigenen Ruf, der gefährdet ist. Es geht um das Thema Homeoffice, das seit der Coronakrise ja für viele Unternehmen ein Thema ist. Einige Firmen gehen hier mit der Zeit, die Chefs sehen, dass die Zahlen auch stimmen, wenn die Mitarbeiter von zuhause arbeiten. Sicher, es gibt Firmen, bei denen Homeoffice für einige Angestellte keinen Sinn ergibt – dass Kundenberater und Kassenmitarbeiterinnen einer Bank vor Ort arbeiten müssen, ist logisch.

Homeoffice bei der Commerzbank wieder ausgebaut

Als im März die Homeoffice-Pflicht endete, hatte die Commerzbank für die Mitarbeiter der Frankfurter Zentrale schärfere Regeln für die Anwesenheit im Büro durchgesetzt – und war damit auf erbitterten Widerstand in der Belegschaft gestoßen. Nach langem Hin und Her erklärte sich das Geldinstitut im August nun bereit, den Angestellten wieder bis zu 70 Prozent Heimbüroanteil gewähren zu wollen, allerdings sind diese Regeln flexibel auslegbar. Angestellte, die ins Büro kommen möchten, weil sie zuhause kein gutes Arbeitsumfeld haben, dürfen demnach auch vor Ort arbeiten.

22 Steigende Zinsen sorgen bei Banken fĂĽr gute Aussichten.jpgSteigende Zinsen sorgen bei Banken fĂĽr gute Aussichten. Bild: Pixabay

Das heißt, dass sich die Arbeitnehmerseite durchgesetzt hat – aus PR-Sicht für ein Unternehmen nicht unbedingt schlecht. Denn Debatten wie diese haben die Eigenschaft, wie Pech und Schwefel an Arbeitgebern zu kleben. Zudem gilt es heute als zeitgemäß, wenn sich Unternehmen im Umgang mit dem Homeoffice bzw. mit den Bedürfnissen der Angestellten flexibel und verständnisvoll zeigen. Insofern dürfte sich die neue Regelung positiv auf die Wahrnehmung sowie auf die Außendarstellung der Bank auswirken. Alles in allem passt das zum positiven Trend, den die Commerzbank seit Monaten eingeschlagen hat.

Umstrukturierung trägt Früchte

Die vor einiger Zeit eingeleiteten Maßnahmen zur Umstrukturierung zeitigen jetzt erste Erfolge – auch wenn sie zunächst zulasten der Arbeitsplätze geht. Die Zahl der Angestellten wird weiter verringert, was das Unternehmen aber zurück in die schwarzen Zahlen geführt hat. So lag der Umsatz in Q2 bei 470 Millionen Euro, im gleichen Zeitraum des Vorjahres schrieb die Commerzbank hingegen noch einen Verlust von mehr als einer halben Milliarde.

24 Commerzbank Logo.jpgDas Logo der Commerzbank. Bild: Wikipedia

Gleichzeitig gab der Vorstand bekannt, dass für das Gesamtjahr 2022 sogar ein satter Gewinn zu erwarten sei, und zwar in Höhe von mehr als einer Milliarde Euro. Das ursprüngliche Renditeziel von sieben Prozent dürfte nach Ansicht von Analysten ebenfalls übertroffen werden. Als einen der Hauptgründe führen Experten an, dass Banken jetzt aufgrund der steigenden Zinsen wieder bessere Geschäfte machen. Möglicherweise befindet sich die Commerzbank derzeit an einem entscheidenden Wendepunkt zum Aufschwung – und den sollte man als Anleger nicht verpassen.


Unsere Redaktion geht von einem positiven Kursverlauf aus bei regelmäßiger Berichtserstattung durch das Unternehmen. Wir empfehlen versierten Small-Cap-Investoren, einige Aktien von Commerzbank (WKN: CBK100) auf dem aktuellen Kursniveau ins Depot zu nehmen. Die Papiere können spesengünstig direkt an deutschen Börsen gekauft werden.

Publiziert am 10.08.2022, 07:56 Uhr

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