Biotechnologie

Biopharma-Aktie im Aufwärtstrend

Bristol-Myers Squibb kennt derzeit nur eine Richtung: es geht nach oben

Bristol-Myers Squibb Co  (WKN: 850501)
Kaufempfehlung: Bristol-Myers Squibb Co
Einschätzung: buy
Erstes Kursziel: 81,00 Dollar
Aktueller Kurs: 47,20 EUR
A

n der B√∂rse ist dann von einem B√§renmarkt die Rede, wenn das Marktumfeld schwierig ist. Das gilt derzeit in weiten Teilen f√ľr das Biopharma-Segment. Als einer der Weltmarktf√ľhrer in dieser Branche trotzt Bristol-Myers Squibb diesem Trend, was zu einem betr√§chtlichen Teil daran liegt, dass das Unternehmen Arzneimittel produziert, die ganz einfach immer gebraucht werden. Bristol-Myers Squibb entwickelt, fertigt und vertreibt eine Vielzahl an rezeptfreien und verschreibungspflichtigen Medikamenten, auf die die Menschheit schlicht nicht verzichten kann.

Bristol geh√∂rt zu den weltweit f√ľhrenden Firmen im Biopharma-Segment. Die Reihe Bereiche, in denen das Unternehmen Medikamente entwickelt hat liest sich imposant. Rheuma, HIV und Stoffwechsel geh√∂ren ebenso dazu wie Krebs, Hepatitis, Nervensystem und Herz/Kreislauf. In einer an der B√∂rse eher unruhigen Zeit sind Aktien wie jene von Bristol-Myers Squibb verl√§ssliche Anker ‚Äď was in erster Linie daran liegt, dass Arzneimittel ganz einfach immer ben√∂tigt werden, auch in Zeiten der Krise.

Bristol ist nicht vom Erfolg eines bestimmten Medikaments abhängig

An der Börse ist Bristol im Sommer 2022 etwa 165 Milliarden Dollar wert. Das wohl bekannteste Medikament, das Bristol herstellt, heißt Revlimid; es handelt sich dabei um ein Mittel, das bei bestimmten Krebsarten Verwendung findet und bei schwereren Erkrankungen des Knochenmarks und der Blutzellen zum Einsatz kommt. Im Jahr 2021 erzielte Bristol mit Revlimid einen Umsatz von 12,8 Milliarden Dollar, was etwa 28 Prozent des Gesamtumsatzes des Unternehmens entsprach.

14 BMS.jpgUnter anderem f√ľr das Herz-Kreislauf-System entwickelt Bristol Arzneimittel. Bild: Pixabay

Doch mit dem Absatz von Revlimid gibt es Probleme. Im ersten Quartal 2022 brach der mit diesem Medikament erzielte Umsatz st√§rker ein als erwartet, Analysten gehen sogar davon aus, dass das Gesch√§ft mit Revlimid bis 2027 auf ein paar hundert Millionen Dollar pro Jahr schrumpfen wird. Eigentlich sind solche Nachrichten ein alarmierendes Signal f√ľr den Aktienkurs, f√ľr Bristol-Mysers Squibb jedoch gilt das nicht. Denn andere Medikamente, die entweder bereits auf dem Markt sind, kurz vor der Zulassung stehen oder derzeit noch erprobt werden, f√ľllen das von Revlimid gerissene Umsatzloch locker wieder aus.

Warum Bristol-Myers Squibb weiterhin erfolgreich sein wird

Hierzu ein kleiner √úberblick mit Zahlen. Erst k√ľrzlich das die US-amerikanische Food and Drug Administration (FDA) das zur Behandlung metastatischer Melanome entwickelte Medikament Opdualag zugelassen. Der derzeit damit erzielte Umsatz von sechs Mio. Dollar im letzten Quartal d√ľrfte Experten zufolge im Jahr 2030 bei 1,1 Milliarden liegen.

15 BMS.jpgDie Zusammenarbeit mit der deutschen Evotec wird fortgef√ľhrt und intensiviert. Bild: Wikipedia

Zudem hat die FDA auch f√ľr Mavacantem die Zulassung erteilt, das bei der sogenannten hypertrophen obstruktiven Kardiomyopathie zum Einsatz kommt, einem bestimmten Herzleiden. Der aktuelle Umsatz von 18 Mio. Dollar d√ľrfte sich 2030 auf dann 3,6 Milliarden steigern. Weitere Medikamente sind derzeit in der Testphase.

Bristol-Myers Squibb testet mehr als 50 Arzneimittel

Wie das Management von Bristol j√ľngst mitteilte, sind es mehr als 50 Medikamente, die sich aktuell in der ‚Äď teils noch fr√ľhen ‚Äď Testphase befinden. Allein zw√∂lf davon sind den Angaben zufolge im Bereich der Onkologie eingesetzt werden k√∂nnen. Sicher, nicht alle werden zugelassen werden und erfolgreich sein. Doch diejenigen, die es schaffen, werden daf√ľr sorgen, dass der Umsatz von Bristol weiter steigt und sich auch der Aktienkurs immer weiter nach oben orientiert.

16 Logo BMS.jpgDas Unternehmenslogo von Bristol-Myers Squibb. Bild: Wikipedia

Die derzeit kursierenden Umsatzprognosen f√ľr Bristol sind selbst im konservativsten Szenario positiv. Im Jahr 2027 d√ľrften allein die neuen Medikamente 19 Milliarden Dollar des Gesamtumsatzes ausmachen, das w√§ren 39 Prozent. Bis 2025 sollen es bereits 25 Milliarden Dollar sein. Sollten sich die neuen Arzneimittel bew√§hren, d√ľrften die Ums√§tze noch einmal deutlich dar√ľber liegen. Das wiederum d√ľrfte bedeuten, dass die Gewinnspanne im Jahr 2027 auf 46 Prozent ansteigen w√ľrde.

Milliardenschwere Kooperation mit Evotec

Die seit 2018 bestehende Zusammenarbeit von Bristol mit der Hamburger Evotec wird vertieft und um acht Jahre verl√§ngert ‚Äď mit dem Ziel, ‚Äěeine Pipeline mit ‚ÄöMolecular Glue Degraders‚Äė, kleinen, wirkstoff√§hnlichen Verbindungen‚ÄĚ zu entwickeln, wie Evotec j√ľngst meldete. Beide Unternehmen erwarten Vorteile durch diese Kooperation.


Unsere Redaktion geht von einem positiven Kursverlauf aus bei regelm√§√üiger Berichtserstattung durch das Unternehmen. Wir empfehlen versierten Small-Cap-Investoren, einige Aktien von Bristol-Myers Squibb (WKN: 850501) auf dem aktuellen Kursniveau ins Depot zu nehmen. Die Papiere k√∂nnen speseng√ľnstig direkt an deutschen B√∂rsen gekauft werden.

Publiziert am 13.06.2022, 18:49 Uhr

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Unsere redaktionelle Empfehlung: Bristol-Myers Squibb Co - WKN: 850501

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