Automobilproduktion

Einige hoffen, dass Porsche den kämpfenden IPO-Markt auf breiterer Basis neu starten könnte

Alles was Sie über Porsche-IPO wissen müssen

Porsche Automobil Holding SE  (WKN: PAH0AD)
Kaufempfehlung: Porsche Automobil Holding SE
Einschätzung: strong buy
Erstes Kursziel: 10,00 EUR
Aktueller Kurs: 4,98 EUR
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ie Dr.-Ing. hc F. Porsche Aktiengesellschaft (Porsche AG) ist ein deutscher Kraftfahrzeughersteller mit Sitz in Stuttgart-Zuffenhausen. Ursprung des Unternehmens ist ein 1931 von Ferdinand Porsche in Stuttgart gegr√ľndetes Konstruktionsb√ľro, das nach 1945 in einer Automobilfabrik aufging, die vor allem Sportwagen produzierte.

Die Porsche AG ist seit 2009 Teil des Volkswagen-Konzerns und ist nicht zu wechseln mit der börsennotierten und ebenfalls in Stuttgart beheimateten Porsche Automobil Holding SE (kurz Porsche SE), die seit 2009 Mehrheitsgesellschafterin der Volkswagen AG ist. Seit dem Börsengang am 29. September 2022 sind die Vorzugsaktien der Porsche AG wieder frei an der Börse handelbar.


Eine solide Resonanz von Investoren deutet auf Interesse an Unternehmen mit hohem Markenwert hin

Die Aktienbaisse im Jahr 2022 hat den Markt f√ľr B√∂rseng√§nge (IPO) zum Erliegen gebracht, mit einem enormen R√ľckgang der Zahl der Unternehmen, die einen B√∂rsengang anstreben. Das ist nur nat√ľrlich in einem Marktumfeld, in dem Privatunternehmen nicht ann√§hernd so positiv von Investoren erwartet werden k√∂nnen, wie sie es in den Boomzeiten 2021 erfahren h√§tten. Das hielt den deutschen Autohersteller Porsche jedoch nicht davon ab, einen B√∂rsengang zu machen Angebot in Deutschland, und Autoenthusiasten und interessierte Aktion√§re verfolgen den Verlauf des B√∂rsengangs mit gro√üer Aufmerksamkeit.

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(Bildquelle: postsen)


Eine komplexe Unternehmensstruktur

Bevor sie zu den Details des Porsche-B√∂rsengangs kommen, m√ľssen die Investoren die Akteure verstehen, die derzeit mit dem Autohersteller zu tun haben, um Verwirrung zu vermeiden. Derzeit gibt es ein Unternehmen, die Porsche Automobil Holding SE, das sowohl in Deutschland als auch √ľber amerikanische Hinterlegungsscheine auf dem US-amerikanischen Freiverkehrsmarkt handelt. Diese Aktie repr√§sentiert jedoch eine Holdinggesellschaft, die eine Beteiligung am operativen Gesch√§ft von Porsche h√§lt, wobei Volkswagen eine Mehrheitsbeteiligung hatte. Daher sind Porsche Automobil-Aktien nicht Gegenstand des B√∂rsengangs, und Anleger k√∂nnen nicht davon ausgehen, dass sich der Wert dieser bestehenden Aktien im Gleichschritt mit den neu angebotenen Porsche-Aktien zum B√∂rsengang entwickeln wird.

Auch die Struktur des Börsengangs ist kompliziert. Porsche wird nun zu gleichen Teilen Stamm- und Vorzugsaktien halten. Stammaktionäre können ihre Aktien abstimmen, während Vorzugsaktionäre keine Stimme erhalten. Vorzugsaktionäre erhalten jedoch eine kleine zusätzliche Dividende von 0,01 Euro zusätzlich zu einer etwaigen Dividende, die Stammaktionäre erhalten.

(Bildquelle: finance)


Was der Börsengang bewirkt

Der B√∂rsengang wird mehreren Zwecken dienen. Am offensichtlichsten ist, dass es Geld f√ľr Volkswagen sammeln wird, das riesige Kapitalinvestitionen t√§tigen will, um seinen Betrieb von Elektrofahrzeugen (EV) zu steigern und effektiver gegen Tesla zu konkurrieren. Der Hochlauf von Elektrofahrzeugen in Europa befindet sich auf einem schnelleren Wachstumskurs als der √úbergang auf dem US-Markt, und Volkswagen hat bereits hart daran gearbeitet, eine F√ľhrungsposition bei der Elektrifizierung der europ√§ischen Fahrzeugflotte zu erreichen.

Dar√ľber hinaus regelt der Schritt die komplexe Beziehung zwischen Volkswagen und den an Porsche beteiligten Familien, die selbst seit der vollst√§ndigen Verflechtung der beiden Unternehmen im Jahr 2012 einen erheblichen Anteil an Volkswagen-Aktien halten. Tats√§chlich war es einmal Porsche die eine √úbernahme von Volkswagen erwogen hatten, aber die Finanzkrise in den Jahren 2008 und 2009 bremste diese Pl√§ne aus und f√ľhrte zu den komplizierteren Eigentumsverh√§ltnissen, die jetzt bestehen. Der B√∂rsengang wird die Beziehung kl√§ren und den Familieninvestoren eine Sperrminorit√§tsbeteiligung an neu b√∂rsennotiertem Porsche geben.

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(Bildquelle: dw)


Eine gr√ľne Fahne

Die Porsche-Aktie stieg am Donnerstagmorgen im fr√ľhen Handel in Deutschland um 2 %. Dies war besonders bemerkenswert angesichts des R√ľckgangs des breiteren deutschen Marktes um 1 % und angesichts der Gr√∂√üe des Angebots von 75 Milliarden Euro besonders beeindruckend. Der endg√ľltige IPO-Preis von 82,5 Euro pro Aktie lag am oberen Ende der erwarteten Bandbreite, wobei viele interessierte Investoren nicht die erhoffte Aktienzuteilung erhielten.

Die stagnierenden IPO-M√§rkte der letzten Zeit spiegeln niedrige Aktienkurse und einen Mangel an Investorenbegeisterung f√ľr die meisten Arten von Unternehmen wider, die jetzt Kapital suchen. Porsche ist ein seltenes Unternehmen mit soliden Perspektiven und einer starken Marke, und deshalb sticht es heute auf dem IPO-Markt heraus.

Publiziert am 30.09.2022, 09:24 Uhr

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