WCM Beteiligungs- und Grundbesitz-Aktiengesellschaft: Bekanntmachung der Einberufung zur Hauptversammlung am 05.07.2023 in Berlin mit dem Ziel der europaweiten Verbreitung gemäß §121 AktG

EQS-News: WCM Beteiligungs- und Grundbesitz-Aktiengesellschaft / Bekanntmachung der Einberufung zur Hauptversammlung
WCM Beteiligungs- und Grundbesitz-Aktiengesellschaft: Bekanntmachung der Einberufung zur Hauptversammlung am 05.07.2023 in Berlin mit dem Ziel der europaweiten Verbreitung gemĂ€ĂŸ §121 AktG
24.05.2023 / 15:05 CET/CEST
Bekanntmachung gemĂ€ĂŸ §121 AktG, ĂŒbermittelt durch EQS News
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WCM Beteiligungs- und Grundbesitz-Aktiengesellschaft

Frankfurt am Main

ISIN DE000A1X3X33
WKN A1X3X3

Einberufung zur ordentlichen Hauptversammlung 2023

Die AktionÀre unserer Gesellschaft werden hiermit zu der am

Mittwoch, dem 5. Juli 2023, um 10:00 Uhr (MESZ)

in den RĂ€umlichkeiten

„The Burrow“, Karl-Heinrich-Ulrichs-Straße 22/24, 10785 Berlin,

stattfindenden

ordentlichen Hauptversammlung 2023

eingeladen („Hauptversammlung“).

I. Tagesordnung

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1. Vorlage des festgestellten Jahresabschlusses und des vom Aufsichtsrat gebilligten Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2022, der Lageberichte fĂŒr die Gesellschaft und den Konzern einschließlich des Berichts des Aufsichtsrats fĂŒr das GeschĂ€ftsjahr 2022 sowie des erlĂ€uternden Berichts des Vorstands zu den Angaben gemĂ€ĂŸ der §§ 289a Absatz 1, 289f Absatz 1 und 315a Absatz 1 des Handelsgesetzbuches in der auf das GeschĂ€ftsjahr 2022 anwendbaren Fassung zum 31. Dezember 2022

Der Aufsichtsrat hat den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss und den Konzernabschluss gebilligt. Der Jahresabschluss ist damit festgestellt. Eine Beschlussfassung der Hauptversammlung zu diesem Tagesordnungspunkt 1 ist deshalb nicht vorgesehen und auch nicht notwendig. Die genannten Unterlagen sind der Hauptversammlung vielmehr lediglich zugĂ€nglich zu machen und vom Vorstand beziehungsweise – im Falle des Berichts des Aufsichtsrats – vom Vorsitzenden des Aufsichtsrats zu erlĂ€utern.

2. Beschlussfassung ĂŒber die Entlastung der Mitglieder des Vorstands fĂŒr das GeschĂ€ftsjahr 2022

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, den im GeschĂ€ftsjahr 2022 amtierenden Mitgliedern des Vorstands fĂŒr dieses GeschĂ€ftsjahr Entlastung zu erteilen.

3. Beschlussfassung ĂŒber die Entlastung der Mitglieder des Aufsichtsrats fĂŒr das GeschĂ€ftsjahr 2022

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, den im GeschĂ€ftsjahr 2022 amtierenden Mitgliedern des Aufsichtsrats fĂŒr dieses GeschĂ€ftsjahr Entlastung zu erteilen.

4. Beschlussfassung ĂŒber die Bestellung des AbschlussprĂŒfers und KonzernabschlussprĂŒfers sowie des PrĂŒfers fĂŒr eine etwaige prĂŒferische Durchsicht zusĂ€tzlicher unterjĂ€hriger Finanzinformationen

Der Aufsichtsrat schlĂ€gt, gestĂŒtzt auf eine Empfehlung seines PrĂŒfungsausschusses, vor, die FAIR AUDIT GmbH WirtschaftsprĂŒfungsgesellschaft, Raboisen 38, 20095 Hamburg,

a) zum AbschlussprĂŒfer und KonzernabschlussprĂŒfer fĂŒr das GeschĂ€ftsjahr 2023 sowie

b) fĂŒr den Fall einer prĂŒferischen Durchsicht zusĂ€tzlicher unterjĂ€hriger Finanzinformationen (§ 115 Abs. 7 Wertpapierhandelsgesetz) fĂŒr das erste Quartal des GeschĂ€ftsjahres 2024 zum PrĂŒfer fĂŒr eine solche prĂŒferische Durchsicht

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zu bestellen.

Der PrĂŒfungsausschuss hat in seiner Empfehlung erklĂ€rt, dass diese frei von ungebĂŒhrlicher Einflussnahme durch Dritte ist und ihm keine, die Auswahlmöglichkeiten beschrĂ€nkende Klausel im Sinne von Art. 16 Absatz 6 der EU-AbschlussprĂŒferverordnung (Verordnung (EU) Nr. 537/2014) auferlegt wurde.

Die FAIR AUDIT GmbH WirtschaftsprĂŒfungsgesellschaft, Hamburg, hat gegenĂŒber dem Aufsichtsrat erklĂ€rt, dass keine geschĂ€ftlichen, finanziellen, persönlichen oder sonstigen Beziehungen zwischen ihr, ihren Organen und PrĂŒfungsleitern einerseits und dem Unternehmen und seinen Organmitgliedern andererseits bestehen, die Zweifel an ihrer UnabhĂ€ngigkeit begrĂŒnden können.

5. Vorlage des VergĂŒtungsberichts fĂŒr das GeschĂ€ftsjahr 2022 zur Erörterung

Nach dem Gesetz zur Umsetzung der zweiten AktionĂ€rsrechterichtlinie (ARUG II) haben Vorstand und Aufsichtsrat gemĂ€ĂŸ § 162 Aktiengesetz jĂ€hrlich einen VergĂŒtungsbericht zu erstellen und der Hauptversammlung gemĂ€ĂŸ § 120a Abs. 4 Aktiengesetz zur Billigung oder unter den Voraussetzungen des § 120a Abs. 5 Aktiengesetz zur Erörterung vorzulegen. Vorstand und Aufsichtsrat haben einen VergĂŒtungsbericht ĂŒber die im GeschĂ€ftsjahr 2022 jedem Mitglied des Vorstands und des Aufsichtsrats gewĂ€hrte und geschuldete VergĂŒtung erstellt.

Der VergĂŒtungsbericht wurde gemĂ€ĂŸ § 162 Abs. 3 Aktiengesetz vom AbschlussprĂŒfer geprĂŒft und mit einem PrĂŒfungsvermerk versehen. Da die Gesellschaft als kleine Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 1 HGB die Voraussetzungen des § 120a Abs. 5 Aktiengesetz erfĂŒllt, wird der VergĂŒtungsbericht der Hauptversammlung nicht zur Beschlussfassung ĂŒber die Billigung, sondern unter eigenem Tagesordnungspunkt zur Erörterung vorgelegt. Eine Beschlussfassung der Hauptversammlung zu Punkt 5 der Tagesordnung ist deshalb nicht erforderlich.

Der nach § 162 Aktiengesetz erstellte und geprĂŒfte VergĂŒtungsbericht fĂŒr das GeschĂ€ftsjahr 2022 und der Vermerk ĂŒber dessen PrĂŒfung durch den AbschlussprĂŒfer sind in Abschnitt III. dieser Einladung abgedruckt und von der Einberufung der Hauptversammlung an und wĂ€hrend der Hauptversammlung auf der Internetseite der Gesellschaft unter

https://ir.wcm.de/#hauptversammlung

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zugĂ€nglich. Er wird außerdem wĂ€hrend der Hauptversammlung im Versammlungsraum zur Einsicht ausliegen.

6. Wahlen zum Aufsichtsrat

Frau Sarit Meir, die von der ordentlichen Hauptversammlung der Gesellschaft vom 28. Juli 2022 fĂŒr eine Amtszeit bis zur Beendigung der Hauptversammlung, die ĂŒber die Entlastung des Aufsichtsrats fĂŒr das am 31. Dezember 2023 endende GeschĂ€ftsjahr beschließt, in den Aufsichtsrat der Gesellschaft gewĂ€hlt wurde, hat ihr Aufsichtsratsmandat mit Ablauf der ordentlichen Hauptversammlung der Gesellschaft am 5. Juli 2023 form- und fristgerecht niedergelegt. Vor diesem Hintergrund ist die Neuwahl eines Aufsichtsratsmitglieds geboten.

Der Aufsichtsrat schlÀgt vor,

Herrn Ran Laufer, Gesellschafter bei der Panorama Immobilien GmbH, Monheim am Rhein, wohnhaft in Har Adar, Israel,

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fĂŒr eine Amtszeit bis zur Beendigung der Hauptversammlung, die ĂŒber die Entlastung des Aufsichtsrats fĂŒr das am 31. Dezember 2023 endende GeschĂ€ftsjahr beschließt, in den Aufsichtsrat der Gesellschaft zu wĂ€hlen.

Der Kandidat erfĂŒllt die Voraussetzungen nach §§ 100, 105 Aktiengesetz. Er kann den fĂŒr das Amt zu erwartenden Zeitaufwand erbringen.

Die Hauptversammlung ist bei der Wahl nicht an WahlvorschlÀge gebunden.

Der Aufsichtsrat der Gesellschaft setzt sich derzeit gemĂ€ĂŸ § 95 Absatz 1 Satz 1 Aktiengesetz in Verbindung mit § 6 Absatz 1 der Satzung der Gesellschaft aus drei Mitgliedern zusammen. Der Aufsichtsrat der Gesellschaft ist nicht mitbestimmt.

Weitere Angaben zu dem zur Wahl in den Aufsichtsrat vorgeschlagenen Kandidaten, insbesondere der Lebenslauf des Kandidaten, die Angaben zu anderen Mandaten im Sinne des § 125 Absatz 1 Satz 5 Aktiengesetz sowie zu den Empfehlungen C.13 und C.14 des Deutschen Corporate Governance Kodex, finden sich im Anschluss an die Tagesordnung unter Abschnitt IV.

7. Beschlussfassung ĂŒber die Anpassung der Satzung fĂŒr die Möglichkeit der DurchfĂŒhrung virtueller Hauptversammlungen

Durch das Gesetz zur EinfĂŒhrung virtueller Hauptversammlungen von Aktiengesellschaften und Änderung genossenschafts- sowie insolvenz- und restrukturierungsrechtlicher Vorschriften (Bundesgesetzblatt I Nr. 27 2022, S. 1166 ff.) hat die virtuelle Hauptversammlung eine dauerhafte Regelung im Aktiengesetz erfahren. Nach § 118a Abs. 1 Satz 1 AktG kann die Satzung vorsehen oder den Vorstand dazu ermĂ€chtigen vorzusehen, dass die Hauptversammlung als virtuelle Hauptversammlung, das heißt ohne physische PrĂ€senz der AktionĂ€re oder ihrer BevollmĂ€chtigten am Ort der Hauptversammlung, abgehalten wird. Eine solche ErmĂ€chtigung des Vorstands soll beschlossen werden. FĂŒr zukĂŒnftige Hauptversammlungen soll jeweils gesondert und unter BerĂŒcksichtigung der UmstĂ€nde des jeweiligen Einzelfalls entschieden werden, ob von der ErmĂ€chtigung Gebrauch gemacht und eine Hauptversammlung als virtuelle Hauptversammlung abgehalten werden soll.

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen daher jeweils vor zu beschließen:

a) § 13 Absatz 1 der Satzung der Gesellschaft wird nach Satz 1 wie folgt ergÀnzt:

„Der Vorstand ist ermĂ€chtigt vorzusehen, dass die Hauptversammlung ohne physische PrĂ€senz der AktionĂ€re oder ihrer BevollmĂ€chtigten am Ort der Hauptversammlung abgehalten wird (virtuelle Hauptversammlung). Die ErmĂ€chtigung gilt fĂŒr die Abhaltung virtueller Hauptversammlungen in einem Zeitraum von fĂŒnf Jahren nach Eintragung dieser Satzungsbestimmung in das Handelsregister der Gesellschaft. Auf die virtuelle Hauptversammlung finden alle Regelungen der Satzung fĂŒr Hauptversammlungen Anwendung, soweit nicht das Gesetz zwingend etwas anderes vorsieht oder in dieser Satzung ausdrĂŒcklich etwas anderes bestimmt ist.“

b) § 15 Absatz 6 Satz 1 der Satzung der Gesellschaft wird wie folgt neu gefasst:

„Der Vorsitzende kann die Reihenfolge der RedebeitrĂ€ge bestimmen und das Frage-, Nachfrage- und Rederecht der AktionĂ€re zeitlich angemessen beschrĂ€nken.“

c) § 15 der Satzung der Gesellschaft wird um folgenden Absatz 7 ergÀnzt:

„Mitgliedern des Aufsichtsrats, die nicht den Vorsitz in der Hauptversammlung fĂŒhren, ist in Abstimmung mit dem Vorsitzenden des Aufsichtsrats die Teilnahme an der Hauptversammlung im Wege der Bild- und TonĂŒbertragung in den FĂ€llen gestattet, in denen ihnen aufgrund rechtlicher EinschrĂ€nkungen, ihres Aufenthalts im Ausland, ihres notwendigen Aufenthalts an einem anderen Ort im Inland oder aufgrund einer unangemessenen Anreisedauer die physische PrĂ€senz am Ort der Hauptversammlung nicht oder nur mit erheblichem Aufwand möglich wĂ€re oder wenn die Hauptversammlung als virtuelle Hauptversammlung abgehalten wird.“

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Der Vorstand wird angewiesen, die zu Tagesordnungspunkt 7 beschlossenen SatzungsĂ€nderungen unabhĂ€ngig von den ĂŒbrigen BeschlĂŒssen der Hauptversammlung zum Handelsregister anzumelden.

8. Beschlussfassung ĂŒber die ErmĂ€chtigung zum Erwerb eigener Aktien und zu deren Verwendung einschließlich der ErmĂ€chtigung zur Einziehung erworbener eigener Aktien und Kapitalherabsetzung

Zum Erwerb und zur Verwendung eigener Aktien bedarf die Gesellschaft gemĂ€ĂŸ § 71 Absatz 1 Nr. 8 Aktiengesetz, soweit nicht gesetzlich ausdrĂŒcklich zugelassen, einer besonderen ErmĂ€chtigung durch die Hauptversammlung. Der Umfang dieser ErmĂ€chtigung ist auf bis zu insgesamt 10 % des zum Zeitpunkt der Beschlussfassung oder – falls dieser Wert geringer ist – des zum Zeitpunkt der AusĂŒbung der ErmĂ€chtigung bestehenden Grundkapitals der Gesellschaft beschrĂ€nkt. Es besteht derzeit keine ErmĂ€chtigung zum Erwerb und zur Verwendung eigener Aktien. Um zukĂŒnftig flexibel den Erwerb und die Verwendung eigener Aktien zu ermöglichen, soll der Hauptversammlung vorgeschlagen werden, der Gesellschaft eine ErmĂ€chtigung zum Erwerb und zur Verwendung eigener Aktien zu erteilen.

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen daher vor, folgenden Beschluss zu fassen:

a) ErmÀchtigung

Der Vorstand wird ermĂ€chtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 4. Juli 2028 unter Wahrung des Gleichbehandlungsgrundsatzes (§ 53a Aktiengesetz) eigene Aktien der Gesellschaft in einem Umfang von bis zu insgesamt 10 % des zum Zeitpunkt der Beschlussfassung oder – falls dieser Wert geringer ist – des zum Zeitpunkt der AusĂŒbung der ErmĂ€chtigung bestehenden Grundkapitals der Gesellschaft zu erwerben. Die aufgrund dieser ErmĂ€chtigung erworbenen Aktien dĂŒrfen zusammen mit anderen eigenen Aktien der Gesellschaft, welche die Gesellschaft bereits erworben hat und noch besitzt oder die ihr nach den §§ 71a ff. Aktiengesetz zuzurechnen sind, zu keinem Zeitpunkt 10 % des jeweiligen Grundkapitals der Gesellschaft ĂŒbersteigen. Die ErmĂ€chtigung kann einmal oder mehrmals, ganz oder in TeilbetrĂ€gen, in Verfolgung eines oder mehrerer Zwecke durch die Gesellschaft, aber auch durch Konzernunternehmen oder von Dritten fĂŒr Rechnung der Gesellschaft oder der Konzernunternehmen ausgeĂŒbt werden. Die ErmĂ€chtigung darf nicht zum Zwecke des Handels in eigenen Aktien ausgenutzt werden.

b) Art und Weise des Erwerbs eigener Aktien

Der Erwerb der eigenen Aktien erfolgt nach Wahl des Vorstands (i) unter Wahrung des Gleichbehandlungsgebots (§ 53a Aktiengesetz) ĂŒber die Börse (Regulierter Markt oder Freiverkehr einer inlĂ€ndischen Börse, sofern ein Handel mit Aktien der Gesellschaft in diesem Marktsegment erfolgt), (ii) mittels eines an alle AktionĂ€re der Gesellschaft gerichteten öffentlichen Kaufangebots bzw. mittels einer öffentlichen Aufforderung an die AktionĂ€re zur Abgabe von Verkaufsangeboten (der Erwerb gemĂ€ĂŸ (ii) im Folgenden „Öffentliches Erwerbsangebot“) oder (iii) mittels eines öffentlichen Angebots bzw. einer öffentlichen Aufforderung zur Abgabe eines Angebots auf Tausch von liquiden Aktien, die zum Handel an einem organisierten Markt im Sinne des Wertpapiererwerbs- und Übernahmegesetzes zugelassen sind („Tauschaktien“), gegen Aktien der Gesellschaft (der Erwerb gemĂ€ĂŸ (iii) im Folgenden „Öffentliches Tauschangebot“).

aa) Erwerb der Aktien ĂŒber die Börse

Erfolgt der Erwerb der eigenen Aktien ĂŒber die Börse, darf der von der Gesellschaft gezahlte Kaufpreis je Aktie (ohne Erwerbsnebenkosten) den vom SkontrofĂŒhrer zu Beginn des PrĂ€senzhandels eines jeweiligen Börsenhandelstages ermittelten im Xetra-Handel (oder einem vergleichbaren Nachfolgesystem an der Frankfurter Wertpapierbörse) nicht um mehr als 10 % ĂŒber- bzw. unterschreiten. Ist kein Eröffnungspreis feststellbar, ist der Kaufpreis anhand des zuletzt feststellbaren Eröffnungspreises einer Aktie der Gesellschaft im Xetra-Handel (oder einem vergleichbaren Nachfolgesystem an der Frankfurter Wertpapierbörse) oder, sofern die Aktie noch im Freiverkehrs-Handel einer anderen deutschen Börse handelt, anhand des Eröffnungspreises einer Aktie der Gesellschaft im Freiverkehrs-Handel der solchen deutschen Börse mit dem letzten Handelsumsatz von Aktien der Gesellschaft zu bestimmen, wobei der von der Gesellschaft bezahlte Kaufpreis je Aktie (ohne Erwerbsnebenkosten) diesen Eröffnungspreis nicht um mehr als 10 % ĂŒber- bzw. unterschreiten darf.

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bb) Erwerb der Aktien mittels eines Öffentlichen Erwerbsangebots

Bei einem Erwerb im Wege eines Öffentlichen Erwerbsangebots kann die Gesellschaft einen festen Erwerbspreis oder eine Kaufpreisspanne je Aktie (ohne Erwerbsnebenkosten) festlegen, innerhalb derer sie bereit ist, Aktien zu erwerben. In dem Öffentlichen Erwerbsangebot kann die Gesellschaft eine Frist fĂŒr die Annahme oder Abgabe des Angebots und die Möglichkeit und die Bedingungen fĂŒr eine Anpassung der Kaufpreisspanne wĂ€hrend der Frist im Falle nicht nur unerheblicher KursverĂ€nderungen festlegen. Der Kaufpreis wird im Falle einer Kaufpreisspanne anhand der in den Annahme- bzw. AngebotserklĂ€rungen der AktionĂ€re genannten Verkaufspreise und des nach Beendigung der Angebotsfrist vom Vorstand festgelegten Erwerbsvolumens ermittelt.

(1) Bei einem öffentlichen Kaufangebot der Gesellschaft dĂŒrfen der angebotene Kaufpreis oder die Kaufpreisspanne den volumengewichteten Durchschnittskurs einer Aktie der Gesellschaft an den letzten fĂŒnf (5) Börsenhandelstagen im Xetra-Handel (oder einem vergleichbaren Nachfolgesystem an der Frankfurter Wertpapierbörse) vor dem Tag der öffentlichen AnkĂŒndigung des Angebots um nicht mehr als 10 % ĂŒber- bzw. unterschreiten.

Im Falle einer Anpassung der Kaufpreisspanne durch die Gesellschaft wird auf die letzten fĂŒnf (5) Börsenhandelstage vor der öffentlichen AnkĂŒndigung der Anpassung abgestellt.

(2) Bei einer öffentlichen Aufforderung an die AktionĂ€re zur Abgabe von Verkaufsangeboten darf der auf Basis der abgegebenen Angebote ermittelte Kaufpreis (ohne Erwerbsnebenkosten) je Aktie der Gesellschaft den volumengewichteten Durchschnittskurs einer Aktie der Gesellschaft an den letzten fĂŒnf (5) Börsenhandelstagen im Xetra-Handel (oder einem vergleichbaren Nachfolgesystem an der Frankfurter Wertpapierbörse) vor dem Tag der Veröffentlichung der Aufforderung zur Abgabe von Verkaufsangeboten um nicht mehr als 10 % ĂŒber- bzw. unterschreiten.

Im Falle einer Anpassung der Kaufpreisspanne durch die Gesellschaft wird auf die letzten fĂŒnf (5) Börsenhandelstage vor der öffentlichen AnkĂŒndigung der Anpassung abgestellt.

(3) Ist kein volumengewichteter Durchschnittskurs wĂ€hrend der letzten fĂŒnf (5) Börsenhandelstage vor dem Tag der öffentlichen AnkĂŒndigung des Angebots bzw. vor der Veröffentlichung der Aufforderung zur Abgabe von Verkaufsangeboten feststellbar oder ist der Handel der Aktie der Gesellschaft im Xetra-Handel (oder einem vergleichbaren Nachfolgesystem an der Frankfurter Wertpapierbörse) eingestellt, ist der feste Kaufpreis oder die Kaufpreisspanne entweder auf Grundlage des zuletzt feststellbaren volumengewichteten Durchschnittskurses einer Aktie der Gesellschaft im Xetra-Handel (oder einem vergleichbaren Nachfolgesystem an der Frankfurter Wertpapierbörse) wĂ€hrend fĂŒnf (5) aufeinanderfolgenden Börsenhandelstagen vor Beendigung des Handels zu bestimmen oder, sofern die Aktie noch im Freiverkehrs-Handel einer deutschen Börse handelt, auf Grundlage des volumengewichteten Durchschnittskurses der Aktie der Gesellschaft im Freiverkehrs-Handel der deutschen Börse mit dem letzten Handelsumsatz von Aktien der Gesellschaft wĂ€hrend der fĂŒnf (5) aufeinanderfolgenden Börsenhandelstage vor dem Tag der öffentlichen AnkĂŒndigung des Angebots bzw. vor dem Tag der Veröffentlichung der Aufforderung zur Abgabe von Verkaufsangeboten zu bestimmen; sofern der Freiverkehrs-Handel der Aktien an keiner deutschen Börse stattfindet, ist der zuletzt feststellbare volumengewichtete Durchschnittskurs einer Aktie der Gesellschaft im Xetra-Handel (oder einem vergleichbaren Nachfolgesystem an der Frankfurter Wertpapierbörse) maßgeblich.

(4) Anstelle des volumengewichteten Durchschnittskurses kann als Referenzwert zur Feststellung des festen Kaufpreises oder der Kaufpreisspanne auch auf den Wert je Aktie der Gesellschaft vor dem Tag der öffentlichen AnkĂŒndigung des Angebots bzw. vor der Aufforderung zur Abgabe von Verkaufsangebote abgestellt werden, der auf Grundlage einer von einem unabhĂ€ngigen sachverstĂ€ndigen Gutachter durchgefĂŒhrten Unternehmensbewertung gemĂ€ĂŸ dem IDW Standard 1 „GrundsĂ€tze zur DurchfĂŒhrung von Unternehmensbewertungen“ ermittelt wurde.

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Das Volumen des Kaufangebots oder der Verkaufsaufforderung kann begrenzt werden. Sofern die von den AktionĂ€ren zum Erwerb angebotenen Aktien den Gesamtbetrag des Kaufangebots oder der Verkaufsaufforderung der Gesellschaft ĂŒberschreiten, erfolgt die BerĂŒcksichtigung oder die Annahme im VerhĂ€ltnis des Gesamtbetrags des Kaufangebots bzw. der Verkaufsaufforderung zu den insgesamt von den AktionĂ€ren angebotenen Aktien. Es kann aber vorgesehen werden, dass geringe StĂŒckzahlen bis zu 100 angebotenen Aktien je AktionĂ€r bevorrechtigt erworben werden. Das Kaufangebot oder die Verkaufsaufforderung können weitere Bedingungen vorsehen.

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cc) Erwerb der Aktien mittels eines Öffentlichen Tauschangebots

Bei einem Erwerb im Wege eines Öffentlichen Tauschangebots kann die Gesellschaft entweder ein TauschverhĂ€ltnis oder eine entsprechende Tauschspanne festlegen, zu dem/der sie bereit ist, die Aktien der Gesellschaft zu erwerben. Dabei kann eine Barleistung als ergĂ€nzende Zahlung oder zum Ausgleich von SpitzenbetrĂ€gen erfolgen. In dem Öffentlichen Tauschangebot kann die Gesellschaft eine Frist fĂŒr die Annahme oder Abgabe des Angebots und die Möglichkeit und die Bedingungen fĂŒr eine Anpassung der Tauschspanne wĂ€hrend der Frist im Falle nicht nur unerheblicher KursverĂ€nderungen festlegen. Das TauschverhĂ€ltnis wird im Falle einer Tauschspanne anhand der in den Annahme- bzw. AngebotserklĂ€rungen der AktionĂ€re genannten TauschverhĂ€ltnisse und/oder sonstigen Angaben und des nach Beendigung der Angebotsfrist vom Vorstand festgelegten Erwerbsvolumens ermittelt.

(1) Bei einem öffentlichen Tauschangebot der Gesellschaft oder einer öffentlichen Aufforderung der Gesellschaft an die AktionĂ€re zur Abgabe von Angeboten auf den Tausch von liquiden Aktien dĂŒrfen das angebotene TauschverhĂ€ltnis oder die Tauschspanne den maßgeblichen Wert einer Aktie der Gesellschaft um nicht mehr als 10 % ĂŒber- und um nicht mehr als 20 % unterschreiten. Zur Berechnung ist hierbei jeweils der volumengewichtete Durchschnittskurs einer Aktie der Gesellschaft im Freiverkehr an den letzten fĂŒnf (5) Börsenhandelstagen im Xetra-Handel (oder einem vergleichbaren Nachfolgesystem an der Frankfurter Wertpapierbörse) vor dem Tag der öffentlichen AnkĂŒndigung des Angebots bzw. der öffentlichen Aufforderung anzusetzen.

Im Falle einer Anpassung der Tauschspanne durch die Gesellschaft wird auf die letzten fĂŒnf (5) Börsenhandelstage vor der öffentlichen AnkĂŒndigung der Anpassung abgestellt.

(2) Ist kein volumengewichteter Durchschnittskurs wĂ€hrend der letzten fĂŒnf (5) Börsenhandelstage vor der Veröffentlichung der Aufforderung zur Abgabe von Verkaufsangeboten feststellbar oder ist der Handel der Aktie der Gesellschaft im Xetra-Handel (oder einem vergleichbaren Nachfolgesystem an der Frankfurter Wertpapierbörse) eingestellt, ist der feste Kaufpreis oder die Kaufpreisspanne entweder auf Grundlage des zuletzt feststellbaren volumengewichteten Durchschnittskurses einer Aktie der Gesellschaft im Xetra-Handel (oder einem vergleichbaren Nachfolgesystem an der Frankfurter Wertpapierbörse) wĂ€hrend fĂŒnf (5) aufeinanderfolgenden Börsenhandelstagen vor Beendigung des Handels zu bestimmen oder, sofern die Aktie noch im Freiverkehrs-Handel einer deutschen Börse handelt, auf Grundlage des volumengewichteten Durchschnittskurses der Aktie der Gesellschaft im Freiverkehrs-Handel der deutschen Börse mit dem letzten Handelsumsatz von Aktien der Gesellschaft wĂ€hrend der fĂŒnf (5) aufeinanderfolgenden Börsenhandelstage vor dem Tag der öffentlichen AnkĂŒndigung des Angebots bzw. der öffentlichen Aufforderung zu bestimmen; sofern der Freiverkehrs-Handel der Aktien an keiner deutschen Börse stattfindet, ist der zuletzt feststellbare volumengewichtete Durchschnittskurs einer Aktie der Gesellschaft im Xetra-Handel (oder einem vergleichbaren Nachfolgesystem an der Frankfurter Wertpapierbörse) maßgeblich.

(3) Anstelle des volumengewichteten Durchschnittskurses kann als Referenzwert zur Feststellung des festen Kaufpreises oder der Kaufpreisspanne auch auf den Wert je Aktie der Gesellschaft vor dem Tag der öffentlichen AnkĂŒndigung des Angebots bzw. der öffentlichen Aufforderung abgestellt werden, der auf Grundlage einer von einem unabhĂ€ngigen sachverstĂ€ndigen Gutachter durchgefĂŒhrten Unternehmensbewertung gemĂ€ĂŸ dem IDW Standard 1 „GrundsĂ€tze zur DurchfĂŒhrung von Unternehmensbewertungen“ ermittelt wurde.

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Das Volumen des Tauschangebots oder der Aufforderung zur Abgabe von Tauschangeboten kann begrenzt werden. Sofern die von den AktionĂ€ren zum Tausch angebotenen Aktien den Gesamtbetrag des Tauschangebots oder der Aufforderung zur Abgabe von Tauschangeboten ĂŒberschreiten, erfolgt die BerĂŒcksichtigung oder die Annahme im VerhĂ€ltnis des Gesamtbetrags des Tauschangebots bzw. der Aufforderung zur Abgabe von Tauschangeboten zu den insgesamt von den AktionĂ€ren angebotenen Aktien der Gesellschaft. Es kann aber vorgesehen werden, dass geringe StĂŒckzahlen bis zu 100 angebotenen Aktien je AktionĂ€r bevorrechtigt erworben werden. Das Tauschangebot oder die Aufforderung zur Abgabe von Tauschangeboten können weitere Bedingungen vorsehen.

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c) ErmĂ€chtigung des Vorstands zur VerĂ€ußerung und sonstigen Verwendung erworbener Aktien

Der Vorstand wird ermĂ€chtigt, die aufgrund der vorstehenden ErmĂ€chtigung erworbenen eigenen Aktien neben einer VerĂ€ußerung ĂŒber die Börse oder mittels eines Angebots an alle AktionĂ€re auch in folgender Weise zu verwenden:

aa) Sie können eingezogen werden und das Grundkapital der Gesellschaft um den auf die eingezogenen Aktien entfallenden Teil des Grundkapitals herabgesetzt werden, ohne dass die Einziehung oder ihre DurchfĂŒhrung eines weiteren Hauptversammlungsbeschlusses bedĂŒrfen. Der Vorstand kann die Aktien auch im vereinfachten Verfahren ohne Herabsetzung des Grundkapitals einziehen, sodass sich durch die Einziehung der Anteil der ĂŒbrigen Aktien am Grundkapital erhöht. Erfolgt die Einziehung der Aktien im vereinfachten Verfahren ohne Herabsetzung des Grundkapitals, ist der Vorstand zur Anpassung der Aktienzahl in der Satzung ermĂ€chtigt.

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bb) Sie können mit Zustimmung des Aufsichtsrats Dritten gegen Sachleistungen, insbesondere im Rahmen von UnternehmenszusammenschlĂŒssen oder beim Erwerb von Unternehmen, Betrieben, Unternehmensteilen oder Beteiligungen, angeboten und auf diese ĂŒbertragen werden. Die vorbezeichneten Aktien können darĂŒber hinaus auch zur Beendigung bzw. vergleichsweisen Erledigung von gesellschaftsrechtlichen Spruchverfahren bei verbundenen Unternehmen der Gesellschaft verwendet werden.

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cc) Sie können mit Zustimmung des Aufsichtsrats gegen Barzahlung an Dritte verĂ€ußert werden, wenn der Preis, zu dem die Aktien der Gesellschaft verĂ€ußert werden, den Börsenpreis einer Aktie der Gesellschaft (§ 24 Absatz 1 BörsG) zum VerĂ€ußerungszeitpunkt nicht wesentlich unterschreitet (§ 186 Absatz 3 Satz 4 Aktiengesetz).

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dd) Sie können zur Bedienung von Erwerbspflichten oder Erwerbsrechten auf Aktien der Gesellschaft aus und im Zusammenhang mit von der Gesellschaft oder einer ihrer Konzerngesellschaften ausgegebenen Wandel- oder Optionsschuldverschreibungen oder Genussrechten mit Wandel- oder Optionsrechten verwendet werden.

Insgesamt dĂŒrfen die aufgrund der ErmĂ€chtigungen unter vorstehenden lit. c) cc) und dd) verwendeten Aktien, soweit sie in entsprechender Anwendung des § 186 Absatz 3 Satz 4 Aktiengesetz (unter Bezugsrechtsausschluss gegen Bareinlagen nicht wesentlich unter dem Börsenpreis) ausgegeben werden, 10 % des Grundkapitals nicht ĂŒbersteigen, und zwar weder zum Zeitpunkt der Beschlussfassung noch – falls dieser Wert geringer ist – zum Zeitpunkt der AusĂŒbung der ErmĂ€chtigung. Auf diese Begrenzung sind Aktien anzurechnen, die in direkter oder entsprechender Anwendung von § 186 Absatz 3 Satz 4 Aktiengesetz wĂ€hrend der Laufzeit dieser ErmĂ€chtigung bis zu diesem Zeitpunkt ausgegeben oder verĂ€ußert wurden. Ebenfalls anzurechnen sind Aktien, die zur Bedienung von Wandel- oder Optionsschuldverschreibungen oder Genussrechten mit Wandlungs- oder Optionsrechten ausgegeben wurden oder auszugeben sind, soweit diese Schuldverschreibungen wĂ€hrend der Laufzeit dieser ErmĂ€chtigung entsprechend § 186 Absatz 3 Satz 4 Aktiengesetz ausgegeben wurden.

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d) Sonstige Regelungen

Die vorstehend unter lit. c) aufgefĂŒhrten ErmĂ€chtigungen zur Verwendung eigener Aktien können ganz oder bezogen auf Teilvolumina der erworbenen eigenen Aktien einmal oder mehrmals, einzeln oder zusammen, ausgenutzt werden. Die vorstehend unter lit. c) aufgefĂŒhrten ErmĂ€chtigungen können auch durch abhĂ€ngige oder im Mehrheitsbesitz der Gesellschaft stehende Unternehmen oder von Dritten fĂŒr Rechnung der Gesellschaft oder von ihr abhĂ€ngiger oder im Mehrheitsbesitz der Gesellschaft stehender Unternehmen ausgeĂŒbt werden.

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9. Beschlussfassung ĂŒber die ErmĂ€chtigung zum Einsatz von Eigenkapitalderivaten beim Erwerb eigener Aktien

Um zukĂŒnftig flexibel den Erwerb eigener Aktien zu ermöglichen, soll der Vorstand im Einklang mit der unter Tagesordnungspunkt 8 zu beschließenden ErmĂ€chtigung zum Erwerb eigener Aktien ebenfalls ermĂ€chtigt werden, mit Zustimmung des Aufsichtsrats eigene Aktien bis zu insgesamt 5 % des zum Zeitpunkt der Beschlussfassung bestehenden Grundkapitals durch Einsatz von Derivaten (Put- oder Call-Optionen oder einer Kombination aus beiden Instrumenten) zu erwerben.

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen daher vor, folgenden Beschluss zu fassen:

a) ErmÀchtigung

Der Vorstand wird bis zum 4. Juli 2028 ermĂ€chtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats eigene Aktien bis zu insgesamt 5 % des zum Zeitpunkt der Beschlussfassung bestehenden Grundkapitals durch Einsatz von Derivaten (Put- oder Call-Optionen oder einer Kombination aus beiden Instrumenten) zu erwerben. Die Aktienerwerbe sind darĂŒber hinaus auf die 10 %-Grenze der gemĂ€ĂŸ lit. a) bis einschließlich lit. d) unter Tagesordnungspunkt 8 von der Hauptversammlung am 5. Juli 2023 beschlossenen ErmĂ€chtigung zum Erwerb eigener Aktien anzurechnen.

b) Bedingungen des Erwerbs

Beim Erwerb eigener Aktien unter Einsatz von Derivaten in Form von Put- oder Call-Optionen oder einer Kombination aus beiden Instrumenten mĂŒssen die OptionsgeschĂ€fte mit einem Finanzinstitut oder ĂŒber die Börse zu marktnahen Konditionen abgeschlossen werden, bei deren Ermittlung unter anderem der bei AusĂŒbung der Optionen zu zahlende Kaufpreis fĂŒr die Aktien (der „AusĂŒbungspreis“) zu berĂŒcksichtigen ist. In jedem Fall dĂŒrfen unter Einsatz von Derivaten in Form von Put- oder Call-Optionen oder einer Kombination aus beiden Instrumenten maximal eigene Aktien fĂŒr bis zu insgesamt 5 % des Grundkapitals erworben werden. Die Laufzeit der Optionen muss so gewĂ€hlt werden, dass der Aktienerwerb in AusĂŒbung der Optionen spĂ€testens am 4. Juli 2028 erfolgt. Den AktionĂ€ren steht – in entsprechender Anwendung von § 186 Absatz 3 Satz 4 Aktiengesetz – kein Recht zu, derartige OptionsgeschĂ€fte mit der Gesellschaft abzuschließen.

aa) Der AusĂŒbungspreis (ohne Erwerbsnebenkosten, aber unter BerĂŒcksichtigung der erhaltenen bzw. gezahlten OptionsprĂ€mie) darf den volumengewichteten Durchschnittskurs einer Aktie der Gesellschaft an den letzten fĂŒnf (5) Börsenhandelstagen im Xetra-Handel (oder einem vergleichbaren Nachfolgesystem an der Frankfurter Wertpapierbörse) vor Abschluss des betreffenden OptionsgeschĂ€fts um nicht mehr als 10 % ĂŒberschreiten und um nicht mehr als 20 % unterschreiten.

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bb) Ist kein volumengewichteter Durchschnittskurs wĂ€hrend der letzten fĂŒnf (5) Börsenhandelstage vor Abschluss des betreffenden OptionsgeschĂ€fts feststellbar oder ist der Handel der Aktie der Gesellschaft im Xetra-Handel (oder einem vergleichbaren Nachfolgesystem an der Frankfurter Wertpapierbörse) eingestellt, ist der maßgebliche Referenzkurs, der um nicht mehr als 10 % ĂŒberschritten und um nicht mehr als 20 % unterschritten werden darf, entweder auf Grundlage des zuletzt feststellbaren volumengewichteten Durchschnittskurses einer Aktie der Gesellschaft im Xetra-Handel (oder einem vergleichbaren Nachfolgesystem an der Frankfurter Wertpapierbörse) wĂ€hrend fĂŒnf (5) aufeinanderfolgenden Börsenhandelstagen vor Beendigung des Handels zu bestimmen oder, sofern die Aktie noch im Freiverkehrs-Handel einer deutschen Börse handelt, auf Grundlage des volumengewichteten Durchschnittskurses der Aktie der Gesellschaft im Freiverkehrs-Handel der deutschen Börse mit dem letzten Handelsumsatz von Aktien der Gesellschaft wĂ€hrend der fĂŒnf (5) aufeinanderfolgenden Börsenhandelstage vor Abschluss des betreffenden OptionsgeschĂ€fts zu bestimmen; sofern der Freiverkehrs-Handel der Aktien an keiner deutschen Börse stattfindet, ist der zuletzt feststellbare volumengewichtete Durchschnittskurs einer Aktie der Gesellschaft im Xetra-Handel (oder einem vergleichbaren Nachfolgesystem an der Frankfurter Wertpapierbörse) maßgeblich.

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cc) Anstelle des volumengewichteten Durchschnittskurses kann als maßgeblicher Referenzkurs, der um nicht mehr als 10 % ĂŒberschritten und um nicht mehr als 20 % unterschritten werden darf, auch auf den Wert je Aktie der Gesellschaft vor Abschluss des betreffenden OptionsgeschĂ€fts abgestellt werden, der auf Grundlage einer von einem unabhĂ€ngigen sachverstĂ€ndigen Gutachter durchgefĂŒhrten Unternehmensbewertung gemĂ€ĂŸ dem IDW Standard 1 „GrundsĂ€tze zur DurchfĂŒhrung von Unternehmensbewertungen“ ermittelt wurde.

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c) Andienungsrecht

AktionĂ€re haben ein Recht auf Andienung ihrer Aktien nur, soweit die Gesellschaft ihnen gegenĂŒber aus den DerivatgeschĂ€ften zur Abnahme der Aktien verpflichtet ist. Ein etwaiges weitergehendes Andienungsrecht ist ausgeschlossen.

d) Verwendung erworbener Aktien

Der Vorstand wird ermĂ€chtigt, die aufgrund der vorstehenden ErmĂ€chtigung erworbenen eigenen Aktien neben einer VerĂ€ußerung ĂŒber die Börse oder mittels eines Angebots an alle AktionĂ€re auch in folgender Weise zu verwenden:

aa) Sie können eingezogen werden und das Grundkapital der Gesellschaft um den auf die eingezogenen Aktien entfallenden Teil des Grundkapitals herabgesetzt werden, ohne dass die Einziehung oder ihre DurchfĂŒhrung eines weiteren Hauptversammlungsbeschlusses bedĂŒrfen. Der Vorstand kann die Aktien auch im vereinfachten Verfahren ohne Herabsetzung des Grundkapitals einziehen, sodass sich durch die Einziehung der Anteil der ĂŒbrigen Aktien am Grundkapital erhöht. Erfolgt die Einziehung der Aktien im vereinfachten Verfahren ohne Herabsetzung des Grundkapitals, ist der Vorstand zur Anpassung der Aktienzahl in der Satzung ermĂ€chtigt.

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bb) Sie können mit Zustimmung des Aufsichtsrats Dritten gegen Sachleistungen, insbesondere im Rahmen von UnternehmenszusammenschlĂŒssen oder beim Erwerb von Unternehmen, Betrieben, Unternehmensteilen oder Beteiligungen, angeboten und auf diese ĂŒbertragen werden. Die vorbezeichneten Aktien können darĂŒber hinaus auch zur Beendigung bzw. vergleichsweisen Erledigung von gesellschaftsrechtlichen Spruchverfahren bei verbundenen Unternehmen der Gesellschaft verwendet werden.

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cc) Sie können mit Zustimmung des Aufsichtsrats gegen Barzahlung an Dritte verĂ€ußert werden, wenn der Preis, zu dem die Aktien der Gesellschaft verĂ€ußert werden, den Börsenpreis einer Aktie der Gesellschaft zum VerĂ€ußerungszeitpunkt nicht wesentlich unterschreitet (§ 186 Absatz 3 Satz 4 Aktiengesetz).

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dd) Sie können zur Bedienung von Erwerbspflichten oder Erwerbsrechten auf Aktien der Gesellschaft aus und im Zusammenhang mit von der Gesellschaft oder einer ihrer Konzerngesellschaften ausgegebenen Wandel- oder Optionsschuldverschreibungen oder Genussrechten mit Wandel- oder Optionsrechten verwendet werden.

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Insgesamt dĂŒrfen die aufgrund der ErmĂ€chtigungen unter vorstehenden lit. d) cc) und dd) verwendeten Aktien, soweit sie in entsprechender Anwendung des § 186 Absatz 3 Satz 4 Aktiengesetz (unter Bezugsrechtsausschluss gegen Bareinlagen nicht wesentlich unter dem Börsenpreis) ausgegeben werden, 10 % des Grundkapitals nicht ĂŒbersteigen, und zwar weder zum Zeitpunkt der Beschlussfassung noch – falls dieser Wert geringer ist – zum Zeitpunkt der AusĂŒbung der ErmĂ€chtigung. Auf diese Begrenzung sind Aktien anzurechnen, die in direkter oder entsprechender Anwendung von § 186 Absatz 3 Satz 4 Aktiengesetz wĂ€hrend der Laufzeit dieser ErmĂ€chtigung bis zu diesem Zeitpunkt ausgegeben oder verĂ€ußert wurden. Ebenfalls anzurechnen sind Aktien, die zur Bedienung von Wandel- oder Optionsschuldverschreibungen oder Genussrechten mit Wandlungs- oder Optionsrechten ausgegeben wurden oder auszugeben sind, soweit diese Schuldverschreibungen wĂ€hrend der Laufzeit dieser ErmĂ€chtigung entsprechend § 186 Absatz 3 Satz 4 Aktiengesetz ausgegeben wurden.

Die vorstehend aufgefĂŒhrten ErmĂ€chtigungen zur Verwendung eigener Aktien können ganz oder bezogen auf Teilvolumina der erworbenen eigenen Aktien einmal oder mehrmals, einzeln oder zusammen, ausgenutzt werden. Die vorstehend aufgefĂŒhrten ErmĂ€chtigungen können auch durch abhĂ€ngige oder im Mehrheitsbesitz der Gesellschaft stehende Unternehmen oder von Dritten fĂŒr Rechnung der Gesellschaft oder von ihr abhĂ€ngiger oder im Mehrheitsbesitz der Gesellschaft stehender Unternehmen ausgeĂŒbt werden.

e) Sonstiges

Die ErmĂ€chtigung kann einmal oder mehrmals, ganz oder in TeilbetrĂ€gen, in Verfolgung eines oder mehrerer Zwecke durch die Gesellschaft, aber auch durch Konzernunternehmen oder von Dritten fĂŒr Rechnung der Gesellschaft oder der Konzernunternehmen ausgeĂŒbt werden.

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II. ErgÀnzende Hinweise zur Tagesordnung

Durch das Gesetz zur Umsetzung der zweiten AktionĂ€rsrechterichtlinie (ARUG II) wurde das Aktiengesetz unter anderem um die Vorschriften der §§ 87a und 120a Aktiengesetz ergĂ€nzt. § 87a Aktiengesetz sieht vor, dass der Aufsichtsrat einer börsennotierten Gesellschaft ein klares verstĂ€ndliches System zur VergĂŒtung der Vorstandsmitglieder beschließt, welches gemĂ€ĂŸ § 120a Absatz 1 Aktiengesetz der Hauptversammlung bei jeder wesentlichen Änderung, mindestens jedoch alle vier Jahre, zur Beschlussfassung ĂŒber die Billigung vorzulegen ist. Die erstmalige Beschlussfassung hat nach Maßgabe der gesetzlichen Übergangsregelungen spĂ€testens bis zum Ablauf der ersten ordentlichen Hauptversammlung zu erfolgen, die auf den 31. Dezember 2020 folgt.

SĂ€mtliche Mitglieder des Vorstands der Gesellschaft sind allerdings gegenwĂ€rtig und werden auch auf absehbare Zukunft, zugleich Angestellte der TLG IMMOBILIEN AG sein und erhalten ausschließlich von der TLG IMMOBILIEN AG eine VergĂŒtung fĂŒr ihre TĂ€tigkeit. Die von der TLG IMMOBILIEN AG gewĂ€hrte VergĂŒtung kompensiert auch die Übernahme des Vorstandsamtes bei der Gesellschaft. Die Gesellschaft zahlt den Mitgliedern ihres Vorstands keine eigene VergĂŒtung. Die VergĂŒtung wird vielmehr durch den Vorstand der TLG IMMOBILIEN AG eigenstĂ€ndig festgesetzt und unterliegt somit nicht den Anforderungen nach §§ 87a und 120a Aktiengesetz. Eine Beschlussfassung der Hauptversammlung der Gesellschaft ĂŒber das System zur VergĂŒtung der Vorstandsmitglieder der Gesellschaft kann mithin nicht erfolgen.

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III. VergĂŒtungsbericht 2022 (Tagesordnungspunkt 5)

> Die Angaben zur VergĂŒtung 2022 gemĂ€ĂŸ § 162 Abs. 1 Nr. 1,3 AktG stellen sich wie folgt dar:

Frank Roseen David Maimon Eran Amir2 Sarit Meir1
in TEUR 2022 2022 2022 2022
FestvergĂŒtung 60 40 0 16,7
Nebenleistungen 0 0 0 0
Zwischensumme FestvergĂŒtung 60 40 0 16,7
EinjĂ€hrige variable VergĂŒtung (STI) 0 0 0 0
MehrjĂ€hrige variable VergĂŒtung (LTI) 0 0 0 0
Zwischensumme variable VergĂŒtung 0 0 0 0
Anzahl der gewÀhrten oder zugesagten Aktien oder Aktienoptionen 0 0 0 0
GesamtvergĂŒtung 60 40 0 16,7

> 1 ab 17.03.2022

2 bis 28.02.2022, die VergĂŒtung von Herr Amir als Aufsichtsratsmitglied der WCM AG ist mit der VorstandsvergĂŒtung der TLG IMMOBILIEN AG bereits abgegolten, Herr Amir bekommt keine VergĂŒtung von der WCM AG.

Zudem erstattet die Gesellschaft den Mitgliedern des Aufsichtsrates die durch die AusĂŒbung ihres Amts entstehenden angemessenen Auslagen, z.B. Reisekosten zu Aufsichtsratssitzungen.

Vergleichende Darstellung der jĂ€hrlichen VergĂŒtung

Angaben zur vergleichenden Darstellung der jĂ€hrlichen VergĂŒtung gemĂ€ĂŸ § 162 Abs. 1 Nr. 2 AktG sind wie folgt zu machen:

Vergleich jĂ€hrliche VerĂ€nderung der AufsichtsratsvergĂŒtung gemĂ€ĂŸ § 162 Abs. 1 Nr. 2 AktG

JĂ€hrlich VerĂ€nderung in % 2022 ggĂŒ. 2021 2021 ggĂŒ. 2020 2020 ggĂŒ. 2019 2019 ggĂŒ. 2018 2018 ggĂŒ. 2017
AufsichtsratsvergĂŒtung1
Frank Roseen
Aufsichtsratsvorsitzender seit 29.12.2021
N/A
David Maimon
Stellvertr. Aufsichtsratsvorsitzender seit 29.12.2021
N/A
Helmut Ullrich
Aufsichtsratsvorsitzender vom 20.02.2018 bis 28.12.2021
Stellvertr. Aufsichtsratsvorsitzender vom 17.11.2017 bis 19.02.2018
0 % 0 % 0 % 940 %
Frank D. Masuhr
Stellvertr. Aufsichtsratsvorsitzender von 20.02.2018 bis 28.12.2021
0 % 0 % 0 %
Eran Amir
Aufsichtsratsmitglied vom 01.01.2021 bis 28.02.2022
Sarit Meir Aufsichtsradmitglied seit 17.02.2022 N/A
Ertragsentwicklung
WCM AGÂČ 91 % -107 % 287 % 26 % 190 %
Durchschnittliche VergĂŒtung der Mitarbeiter auf Vollzeit-Äquivalenzbasis
Mitarbeitende in der Gesellschaft3 3 %

> 1 gewĂ€hrte und geschuldete VergĂŒtung im Sinne des § 162 Abs. 1 Satz 1 AktG

2 Jahresergebnis im Sinne des § 275 Abs. 2 Nr. 17 HGB

3 ab MÀrz 2018 hatte die WCM AG keine Mitarbeiter mehr; im selben Jahr wurde ein GeschÀftsbesorgungsvertrag mit der TLG IMMOBILIEN AG abgeschlossen

4 Angabe funktionsbezogen bzgl. Aufsichtsratsvorsitz; personenbezogen Herr Ullrich als Stv. ARV – 20%

Übereinstimmung VergĂŒtungssystem und VergĂŒtung

Zur Übereinstimmung von VergĂŒtungssystem und VergĂŒtung sind gemĂ€ĂŸ § 162 Absatz 1 Nr. 2 AktG folgende Angaben zu machen: Die VergĂŒtung des Aufsichtsrates entspricht dem in § 11 der Satzung der WCM AG dargestellten VergĂŒtungssystem.

IV. Weitere Angaben zu dem unter Tagesordnungspunkt 6 zur Wahl vorgeschlagenen Aufsichtsratskandidaten Herrn Ran Laufer

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1. Persönliche Daten

Geboren 1973 in Tel Aviv, Israel

Israelischer StaatsbĂŒrger

2. Beruflicher Werdegang

Seit 2019 Panorama Immobilien GmbH, Monheim am Rhein
Gesellschafter/GeschĂ€ftsfĂŒhrer (bis 09/2020)
06 – 12/2019 ADO Properties S.A.
Chief Executive Officer
2014 – 2018 Airport City Ltd / Nitsba Holdings Ltd, Israel
Chief Marketing and Sales Officer
2010 – 2014 Grand City Properties, Deutschland
Deputy CEO

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3. Ausbildung / Akademischer Werdegang

2005 – 2006 Solvay Business School, UniversitĂ© Libre de Bruxelles, ULB, BrĂŒssel, Belgien
Master of Business Administration (MBA) – Marketing, Strategy (Abschluss mit Auszeichnung)
1998 – 2001 Arison School of Business, IDC, Herzliya, Israel
Bachelor’s in business administration – Real Estate, Tourism

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> Mitgliedschaften in gesetzlich zu bildenden AufsichtsrÀten:

‱ TLG IMMOBILIEN AG, Berlin, Stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats

> Mitgliedschaft in vergleichbaren in- und auslÀndischen Kontrollgremien von Wirtschaftsunternehmen:

‱ Aroundtown SA, Luxemburg, Mitglied des Direktoriums (Non Executive Director)

> Bei der TLG IMMOBILIEN AG handelt es sich um eine direkt wesentlich an der Gesellschaft beteiligte AktionÀrin im Sinne der Empfehlung nach C.13 des Deutschen Corporate Governance Kodex (DCGK). Bei der Aroundtown SA handelt es sich um eine indirekt wesentlich an der Gesellschaft beteiligte AktionÀrin im Sinne der Empfehlung nach C.13 DCGK.

V. Bericht des Vorstands zu Tagesordnungspunkt 8 (Beschlussfassung ĂŒber die ErmĂ€chtigung zum Erwerb eigener Aktien und zu deren Verwendung, einschließlich der ErmĂ€chtigung zur Einziehung erworbener eigener Aktien und Kapitalherabsetzung sowie Aufhebung der entsprechenden bestehenden ErmĂ€chtigung) und Tagesordnungspunkt 9 (Beschlussfassung ĂŒber die ErmĂ€chtigung zum Einsatz von Eigenkapitalderivaten beim Erwerb eigener Aktien)

Der Vorstand erstattet der Hauptversammlung gemĂ€ĂŸ § 71 Absatz 1 Nr. 8 Satz 5 Aktiengesetz in Verbindung mit § 186 Absatz 4 Satz 2 Aktiengesetz zu Tagesordnungspunkt 8 und Tagesordnungspunkt 9 ĂŒber die GrĂŒnde fĂŒr die ErmĂ€chtigung zum Ausschluss des Bezugsrechts der AktionĂ€re bei der VerĂ€ußerung der erworbenen eigenen Aktien diesen Bericht:

Zu Tagesordnungspunkt 8 schlagen Vorstand und Aufsichtsrat vor, die Gesellschaft zu ermĂ€chtigen, bis zum 4. Juli 2028 eigene Aktien der Gesellschaft im Umfang von bis zu 10 % des zum Zeitpunkt der Beschlussfassung der Hauptversammlung bzw. – falls dieser Wert geringer ist – des zum Zeitpunkt der AusĂŒbung der ErmĂ€chtigung bestehenden Grundkapitals zu erwerben. Die eigenen Aktien sollen sowohl durch die Gesellschaft selbst als auch durch abhĂ€ngige oder im Mehrheitsbesitz der Gesellschaft stehende Unternehmen (Konzernunternehmen) oder durch fĂŒr Rechnung der Gesellschaft oder fĂŒr Rechnung von Konzernunternehmen handelnde Dritte erworben werden können. Der Umfang der ErmĂ€chtigung ist auf bis zu insgesamt 10 % des zum Zeitpunkt der Beschlussfassung oder – falls dieser Wert geringer ist – des zum Zeitpunkt der AusĂŒbung der ErmĂ€chtigung bestehenden Grundkapitals der Gesellschaft beschrĂ€nkt. Um zukĂŒnftig flexibel den Erwerb und die Verwendung eigener Aktien zu ermöglichen, soll der Hauptversammlung vorgeschlagen werden, der Gesellschaft unter Aufhebung der bisherigen ErmĂ€chtigung eine neue ErmĂ€chtigung zum Erwerb und zur Verwendung eigener Aktien zu erteilen.

Zu Tagesordnungspunkt 9 schlagen Vorstand und Aufsichtsrat vor, der Gesellschaft zum Erwerb eigener Aktien zusÀtzlich zu den unter Tagesordnungspunkt 8 vorgesehenen Möglichkeiten bis zum 4. Juli 2028 auch den Einsatz von Eigenkapitalderivaten zu ermöglichen.

Der Erwerb der eigenen Aktien kann ĂŒber die Börse oder im Weg eines Öffentlichen Erwerbsangebots oder Öffentlichen Tauschangebots erfolgen. Bei dem Erwerb ist der Grundsatz der Gleichbehandlung der AktionĂ€re gemĂ€ĂŸ § 53a Aktiengesetz zu wahren. Der vorgeschlagene Erwerb ĂŒber die Börse oder im Weg des Öffentlichen Erwerbsangebots oder Öffentlichen Tauschangebots trĂ€gt dem Rechnung. Sofern bei einem Öffentlichen Erwerbsangebot oder Öffentlichen Tauschangebot die Anzahl der angedienten Aktien das von der Gesellschaft vorgesehene Erwerbsvolumen ĂŒbersteigt, erfolgt der Erwerb bzw. Tausch quotal nach dem VerhĂ€ltnis der angedienten Aktien je AktionĂ€r. Dabei kann jedoch unabhĂ€ngig von den von dem AktionĂ€r angedienten Aktien ein bevorrechtigter Erwerb bzw. Tausch geringer StĂŒckzahlen bis zu 100 Aktien je AktionĂ€r vorgesehen werden. Aktien mit einem vom AktionĂ€r festgelegten Andienungspreis, zu dem der AktionĂ€r bereit ist, die Aktien an die Gesellschaft zu verĂ€ußern, und der höher ist als der von der Gesellschaft festgelegte Kaufpreis, werden bei dem Erwerb nicht berĂŒcksichtigt. Dies gilt entsprechend bei einem vom AktionĂ€r festgelegten TauschverhĂ€ltnis, bei dem die Gesellschaft fĂŒr Aktien der Gesellschaft mehr Tauschaktien als beim von der Gesellschaft festgelegte TauschverhĂ€ltnis liefern und ĂŒbertragen mĂŒsste.

a) Die vorgeschlagene ErmĂ€chtigung sieht vor, dass erworbene eigene Aktien ohne einen weiteren Hauptversammlungsbeschluss eingezogen werden können oder aber ĂŒber die Börse oder im Wege eines öffentlichen Angebots an alle AktionĂ€re wieder verĂ€ußert werden können. Die Einziehung der eigenen Aktien fĂŒhrt grundsĂ€tzlich zur Herabsetzung des Grundkapitals der Gesellschaft. Der Vorstand wird aber auch ermĂ€chtigt, die eigenen Aktien ohne Herabsetzung des Grundkapitals gemĂ€ĂŸ § 237 Absatz 3 Nr. 3 Aktiengesetz einzuziehen. Dadurch wĂŒrde sich der Anteil der ĂŒbrigen Aktien am Grundkapital gemĂ€ĂŸ § 8 Absatz 3 Aktiengesetz (rechnerischer Nennbetrag) anteilig erhöhen. Bei den beiden genannten VerĂ€ußerungswegen wird der aktienrechtliche Gleichbehandlungsgrundsatz gewahrt.

b) Außerdem soll es dem Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats möglich sein, eigene Aktien als Gegenleistung im Rahmen von UnternehmenszusammenschlĂŒssen oder als Gegenleistung beim Erwerb von Unternehmen, Betrieben, Unternehmensteilen oder Beteiligungen anbieten und ĂŒbertragen zu können. Die aus diesem Grunde vorgeschlagene ErmĂ€chtigung soll die Gesellschaft im Wettbewerb um interessante Akquisitionsobjekte stĂ€rken und es ihr ermöglichen, schnell, flexibel und liquiditĂ€tsschonend auf sich bietende Erwerbschancen zu reagieren. Dem trĂ€gt der vorgeschlagene Ausschluss des Bezugsrechts der AktionĂ€re Rechnung. Die Entscheidung, ob im Einzelfall eigene Aktien genutzt werden, trifft der Vorstand, wobei er sich allein vom Interesse der Gesellschaft und der AktionĂ€re leiten lĂ€sst. Bei der Bewertung der eigenen Aktien und der Gegenleistung hierfĂŒr wird der Vorstand sicherstellen, dass die Interessen der AktionĂ€re angemessen gewahrt werden. Wenn fĂŒr die Aktien der Gesellschaft ein Börsenkurs verfĂŒgbar ist, soll der Vorstand diesen berĂŒcksichtigen; eine schematische AnknĂŒpfung an einen solchen Börsenkurs ist indes nicht vorgesehen, auch damit dessen AussagekrĂ€ftigkeit nach einem Widerruf der Zulassung der Aktien der Gesellschaft zum Handel an einer deutschen Börse im regulierten Markt (z.B. im Fall der Einbeziehung der Aktien in den Handel im Freiverkehr) vom Vorstand bewertet werden kann und Verhandlungsergebnisse durch Schwankungen eines Börsenkurses nicht wieder infrage gestellt werden können.

c) Die erworbenen eigenen Aktien sollen vom Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats auch gegen Barleistung unter Ausschluss des Bezugsrechts der AktionĂ€re an Dritte verĂ€ußert werden können, sofern der VerĂ€ußerungspreis je Aktie den Börsenpreis von Aktien der Gesellschaft im Sinne von § 24 Absatz 1 BörsG zum Zeitpunkt der VerĂ€ußerung nicht wesentlich unterschreitet. Mit dieser ErmĂ€chtigung wird von der in § 71 Absatz 1 Nr. 8 Satz 5 Aktiengesetz in entsprechender Anwendung des § 186 Absatz 3 Satz 4 Aktiengesetz zugelassenen Möglichkeit des vereinfachten Bezugsrechtsausschlusses Gebrauch gemacht. Dadurch wird der Vorstand in die Lage versetzt, schnell und flexibel die sich aus gĂŒnstigen Börsensituationen bietenden Chancen zu nutzen und durch eine marktnahe Preisfestsetzung einen möglichst hohen Wiederverkaufspreis zu erzielen. Damit lassen sich eine StĂ€rkung des Eigenkapitals erreichen oder neue Investorenkreise erschließen. Die ErmĂ€chtigung gilt mit der Maßgabe, dass die unter Ausschluss des Bezugsrechts ausgegebenen Aktien insgesamt 10 % des Grundkapitals nicht ĂŒberschreiten dĂŒrfen, und zwar weder zum Zeitpunkt der Beschlussfassung noch zum Zeitpunkt der Ausnutzung der ErmĂ€chtigung. Auf diese Begrenzung sind diejenigen Aktien anzurechnen, die wĂ€hrend der Laufzeit der WiederverĂ€ußerungsermĂ€chtigung in direkter oder entsprechender Anwendung von § 186 Absatz 3 Satz 4 Aktiengesetz ausgegeben wurden. Hierunter fallen auch die Aktien, die zur Bedienung von Wandel- oder Optionsschuldverschreibungen oder Genussrechten mit Wandlungs- oder Optionsrechten ausgegeben wurden oder auszugeben sind, soweit diese Schuldverschreibungen wĂ€hrend der Laufzeit dieser ErmĂ€chtigung bis zu diesem Zeitpunkt unter Bezugsrechtsausschluss entsprechend § 186 Absatz 3 Satz 4 Aktiengesetz ausgegeben oder verĂ€ußert wurden. Die Vermögens- und Stimmrechtsinteressen der AktionĂ€re werden bei diesem Weg der VerĂ€ußerung eigener Aktien angemessen gewahrt. Die AktionĂ€re haben grundsĂ€tzlich die Möglichkeit, ihre Beteiligungsquote zu vergleichbaren Bedingungen durch einen Kauf von Aktien ĂŒber die Börse aufrechtzuerhalten.

d) Der Erwerb eigener Aktien unter Einsatz von Derivaten in Form von Put- oder Call-Optionen oder einer Kombination aus beiden Instrumenten darf nur ĂŒber OptionsgeschĂ€fte mit einem Finanzinstitut oder ĂŒber die Börse zu marktnahen Konditionen erfolgen. Zur Vermeidung eines VerwĂ€sserungseffekts ist der Erwerb eigener Aktien unter Einsatz von Derivaten in Form von Put- oder Call-Optionen oder einer Kombination aus beiden Instrumenten zudem auf maximal eigene Aktien bis insgesamt 5 % des Grundkapitals beschrĂ€nkt, wobei die durch Derivate erworbenen eigenen Aktien auf die Maximalgrenze von 10 % des Grundkapitals der Gesellschaft beim Erwerb und dem Bestand eigener Aktien anzurechnen sind.

e) Außerdem soll die Gesellschaft eigene Aktien auch zur Bedienung von Erwerbspflichten oder Erwerbsrechten auf Aktien der Gesellschaft aus und im Zusammenhang mit Wandel- oder Optionsschuldverschreibungen oder Genussrechten mit Wandlungs- oder Optionsrechten verwenden können, die von der Gesellschaft oder einer ihrer Konzerngesellschaften ausgegeben wurden. Hierzu muss das Bezugsrecht der AktionĂ€re ausgeschlossen sein. Dies gilt auch im Falle einer VerĂ€ußerung eigener Aktien durch ein öffentliches Angebot an alle AktionĂ€re fĂŒr die Möglichkeit, den GlĂ€ubigern solcher Instrumente ebenfalls Bezugsrechte auf die Aktien in dem Umfang zu gewĂ€hren, wie es ihnen zustĂŒnde, wenn die jeweiligen Wandlungs- oder Optionsrechte bereits ausgeĂŒbt worden wĂ€ren (VerwĂ€sserungsschutz). Diese ErmĂ€chtigung gilt mit der Maßgabe, dass die unter Ausschluss des Bezugsrechts ausgegebenen Aktien insgesamt 10 % des Grundkapitals nicht ĂŒberschreiten dĂŒrfen, und zwar weder zum Zeitpunkt der Beschlussfassung noch zum Zeitpunkt der Ausnutzung der ErmĂ€chtigung. Auf diese Begrenzung sind diejenigen Aktien anzurechnen, die wĂ€hrend der Laufzeit der WiederverĂ€ußerungsermĂ€chtigung in direkter oder entsprechender Anwendung von § 186 Absatz 3 Satz 4 Aktiengesetz ausgegeben oder verĂ€ußert wurden. Hierunter fallen auch die Aktien, die zur Bedienung von Wandel- oder Optionsschuldverschreibungen oder Genussrechten mit Wandlungs- oder Optionsrecht ausgegeben wurden oder auszugeben sind, soweit diese Schuldverschreibungen wĂ€hrend der Laufzeit dieser ErmĂ€chtigung bis zu diesem Zeitpunkt unter Bezugsrechtsausschluss entsprechend § 186 Absatz 3 Satz 4 Aktiengesetz ausgegeben wurden.

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Der Vorstand wird in den nĂ€chsten Hauptversammlungen jeweils nach § 71 Absatz 3 Satz 1 Aktiengesetz ĂŒber eine etwaige Ausnutzung dieser ErmĂ€chtigung berichten.

VI. Weitere Angaben zur Einberufung

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1. Gesamtzahl der Aktien und Stimmrechte im Zeitpunkt der Einberufung der Hauptversammlung (Angabe gemĂ€ĂŸ § 49 Absatz 1 Satz 1 Nr. 1 Alt. 2 WpHG)

Zum Zeitpunkt der Einberufung der Hauptversammlung betrĂ€gt das Grundkapital der Gesellschaft EUR 150.482.807,00 und ist eingeteilt in 150.482.807 StĂŒckaktien. Jede StĂŒckaktie gewĂ€hrt in der Hauptversammlung eine Stimme. Die Gesamtzahl der teilnahme- und stimmberechtigten Aktien im Zeitpunkt der Einberufung betrĂ€gt somit 150.482.807. Die Gesellschaft hĂ€lt zum Zeitpunkt der Einberufung keine eigenen Aktien.

2. Voraussetzungen fĂŒr die Teilnahme an der Hauptversammlung und die AusĂŒbung des Stimmrechts

Zur Teilnahme an der Hauptversammlung und zur AusĂŒbung des Stimmrechts sind nur diejenigen AktionĂ€re berechtigt, die sich rechtzeitig angemeldet haben. Die Anmeldung muss der Gesellschaft daher spĂ€testens am Mittwoch, den 28. Juni 2023, 24:00 Uhr MESZ, unter der nachstehenden Adresse

WCM Beteiligungs- und Grundbesitz-Aktiengesellschaft
c/o Better Orange IR & HV AG
Haidelweg 48
81241 MĂŒnchen
Deutschland
E-Mail: anmeldung@better-orange.de

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zugegangen sein, und die AktionĂ€re mĂŒssen der Gesellschaft gegenĂŒber den besonderen Nachweis des Anteilsbesitzes erbracht haben, dass sie zu Beginn des 21. Tages vor der Hauptversammlung, also am Mittwoch, dem 14. Juni 2023, 0:00 Uhr MESZ, („Nachweisstichtag“) AktionĂ€r der Gesellschaft waren. FĂŒr den Nachweis des Anteilsbesitzes reicht ein durch den LetztintermediĂ€r erstellter besonderer Nachweis des Anteilsbesitzes aus.

Es wird darauf hingewiesen, dass in den Mitteilungen nach § 125 Aktiengesetz, welche in Form und Inhalt gemĂ€ĂŸ EU-DVO 2018/1212 aufzustellen sind, in Feld C5 der Tabelle 3 der EU-DVO ein Aufzeichnungsdatum anzugeben ist. Dieses Aufzeichnungsdatum (im vorliegenden Fall der 13. Juni 2023, 22:00 Uhr (UTC) (koordinierte Weltzeit)) ist nicht identisch mit dem nach § 123 Abs. 4 Satz 2 Aktiengesetz zu benennenden Nachweisstichtag (im vorliegenden Fall der 14. Juni 2023, 0:00 Uhr). Die Gesellschaft folgt dabei einer Empfehlung des Umsetzungsleitfadens des Bundesverbands Deutscher Banken zur Zweiten AktionĂ€rsrichtlinie (Richtlinie (EU) 2017/828 des EuropĂ€ischen Parlaments und des Rates vom 17. Mai 2017 zur Änderung der Richtlinie 2007/36/EG im Hinblick auf die Förderung der langfristigen Mitwirkung der AktionĂ€re) fĂŒr den deutschen Markt.

Der Nachweis des Anteilsbesitzes muss der Gesellschaft unter der vorgenannten Adresse spĂ€testens am Mittwoch, dem 28. Juni 2023, 24:00 Uhr MESZ, zugehen. Die Anmeldung und der Nachweis des Anteilsbesitzes bedĂŒrfen der Textform (§ 126b des BĂŒrgerlichen Gesetzbuchs) und mĂŒssen in deutscher und/oder englischer Sprache erfolgen.

Nach ordnungsgemĂ€ĂŸer Anmeldung werden Eintrittskarten fĂŒr die Hauptversammlung von der Gesellschaft ĂŒbersandt. Um einen rechtzeitigen Erhalt der Eintrittskarten zu gewĂ€hrleisten, werden AktionĂ€re gebeten, frĂŒhzeitig fĂŒr die Anmeldung und die Übersendung des Nachweises ihres Anteilsbesitzes an die Gesellschaft Sorge zu tragen.

3. Bedeutung des Nachweisstichtags

Im VerhĂ€ltnis zur Gesellschaft gilt fĂŒr die AusĂŒbung des Stimmrechts als AktionĂ€r nur, wer den besonderen Nachweis des Anteilsbesitzes erbracht hat. Der Umfang des Stimmrechts bemisst sich dabei ausschließlich nach dem Anteilsbesitz zum Nachweisstichtag. Mit dem Nachweisstichtag geht keine Sperre fĂŒr die VerĂ€ußerbarkeit des Anteilsbesitzes einher. Auch im Falle der vollstĂ€ndigen oder teilweisen VerĂ€ußerung des Anteilsbesitzes nach dem Nachweisstichtag ist fĂŒr den Umfang des Stimmrechts ausschließlich der Anteilsbesitz des AktionĂ€rs zum Nachweisstichtag maßgeblich (das heißt, VerĂ€ußerungen von Aktien nach dem Nachweisstichtag haben keine Auswirkungen auf den Umfang des Stimmrechts). Entsprechendes gilt fĂŒr Erwerbe und Zuerwerbe von Aktien nach dem Nachweisstichtag. Personen, die zum Nachweisstichtag noch keine Aktien besitzen und erst danach AktionĂ€r werden, sind fĂŒr die von ihnen gehaltenen Aktien nur stimmberechtigt, wenn und soweit sie sich von dem am Nachweisstichtag Berechtigten bevollmĂ€chtigen oder zur RechtsausĂŒbung ermĂ€chtigen lassen.

4. Verfahren fĂŒr die Stimmabgabe durch einen BevollmĂ€chtigten

AktionĂ€re können ihr Stimmrecht nach entsprechender Vollmachtserteilung auch durch einen BevollmĂ€chtigten, beispielsweise einen IntermediĂ€r, eine AktionĂ€rsvereinigung, einen Stimmrechtsberater oder eine Person, die sich geschĂ€ftsmĂ€ĂŸig gegenĂŒber AktionĂ€ren zur AusĂŒbung des Stimmrechts in der Hauptversammlung erbietet („geschĂ€ftsmĂ€ĂŸig Handelnder“), ausĂŒben lassen. Auch im Falle der Vertretung eines AktionĂ€rs sind die fristgerechte Anmeldung des AktionĂ€rs und der rechtzeitige Nachweis des Anteilsbesitzes wie vorstehend beschrieben erforderlich.

Die Erteilung der Vollmacht, ihr Widerruf und der Nachweis der BevollmĂ€chtigung gegenĂŒber der Gesellschaft bedĂŒrfen der Textform, wenn weder ein IntermediĂ€r noch nach § 135 Absatz 8 Aktiengesetz eine AktionĂ€rsvereinigung, ein Stimmrechtsberater oder ein geschĂ€ftsmĂ€ĂŸig Handelnder zur AusĂŒbung des Stimmrechts bevollmĂ€chtigt wird.

Wird eine Vollmacht zur StimmrechtsausĂŒbung an einen IntermediĂ€r, eine AktionĂ€rsvereinigung, einen Stimmrechtsberater oder einen geschĂ€ftsmĂ€ĂŸig Handelnden erteilt, besteht kein Textformerfordernis; jedoch ist die VollmachtserklĂ€rung vom BevollmĂ€chtigten nachprĂŒfbar festzuhalten. Sie muss zudem vollstĂ€ndig sein und darf nur mit der StimmrechtsausĂŒbung verbundene ErklĂ€rungen enthalten. AktionĂ€re, die einen IntermediĂ€r, eine AktionĂ€rsvereinigung, einen Stimmrechtsberater oder einen geschĂ€ftsmĂ€ĂŸig Handelnden bevollmĂ€chtigen wollen, werden gebeten, sich mit dem Vollmachtnehmer ĂŒber die Form der Vollmacht abzustimmen.

BevollmĂ€chtigt der AktionĂ€r mehr als eine Person, so kann die Gesellschaft einen oder mehrere von diesen BevollmĂ€chtigten zurĂŒckweisen.

AktionĂ€re, die einen Vertreter bevollmĂ€chtigen möchten, werden gebeten, zur Erteilung der Vollmacht das Formular zu verwenden, welches die Gesellschaft hierfĂŒr bereithĂ€lt. Das Vollmachtsformular wird von der Gesellschaft nach erfolgter Anmeldung zusammen mit der Eintrittskarte zur VerfĂŒgung gestellt. ZusĂ€tzlich wird ein Formular fĂŒr die Erteilung einer Vollmacht auf der Internetseite der Gesellschaft unter

https://ir.wcm.de/#hauptversammlung

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zum Download bereitgehalten.

Nachweise ĂŒber die Bestellung eines BevollmĂ€chtigten können der Gesellschaft an folgende E-Mail-Adresse elektronisch ĂŒbermittelt werden:

wcm@better-orange.de

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5. Verfahren fĂŒr die Stimmabgabe durch Stimmrechtsvertreter der Gesellschaft

DarĂŒber hinaus bietet die Gesellschaft ihren AktionĂ€ren an, von der Gesellschaft benannte Personen als weisungsgebundene Stimmrechtsvertreter zu bevollmĂ€chtigen. Die Stimmrechtsvertreter sind verpflichtet, weisungsgemĂ€ĂŸ abzustimmen; sie können die Stimmrechte nicht nach eigenem Ermessen ausĂŒben. Dabei ist zu beachten, dass die Stimmrechtsvertreter das Stimmrecht nur zu denjenigen Punkten der Tagesordnung ausĂŒben können, zu denen AktionĂ€re eindeutige Weisung erteilen und dass die Stimmrechtsvertreter weder im Vorfeld noch wĂ€hrend der Hauptversammlung Weisungen zu VerfahrensantrĂ€gen entgegennehmen können. Ebenso wenig können die Stimmrechtsvertreter Weisungen zu Wortmeldungen, zur Einlegung von WidersprĂŒchen gegen HauptversammlungsbeschlĂŒsse oder zum Stellen von Fragen oder AntrĂ€gen entgegennehmen.

Die Erteilung einer solchen Vollmacht mit Weisungen an die Stimmrechtsvertreter ist im Vorfeld der Hauptversammlung nur mittels des Vollmachts- und Weisungsformulars möglich, das die ordnungsgemĂ€ĂŸ angemeldeten AktionĂ€re zusammen mit der Eintrittskarte zur Hauptversammlung erhalten. Das entsprechende Formular steht auch auf der Internetseite der Gesellschaft unter

https://ir.wcm.de/#hauptversammlung

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zum Download bereit.

Die BevollmĂ€chtigung, die Weisungserteilung und ihr Widerruf an die von der Gesellschaft benannten Stimmrechtsvertreter mĂŒssen der Gesellschaft in Textform in deutscher und/oder englischer Sprache spĂ€testens bis zum Ablauf des Dienstags, den 4. Juli 2023, 24:00 Uhr MESZ, per Post oder im Wege der elektronischen Kommunikation (per E-Mail) unter der folgenden Adresse zugehen:

WCM Beteiligungs- und Grundbesitz-Aktiengesellschaft
c/o Better Orange IR & HV AG
Haidelweg 48
81241 MĂŒnchen
Deutschland
oder per E-Mail: wcm@better-orange.de

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6. Weitere Rechte der AktionÀre

a) AntrĂ€ge von AktionĂ€ren auf ErgĂ€nzung der Tagesordnung gemĂ€ĂŸ § 122 Absatz 2 Aktiengesetz

GemĂ€ĂŸ § 122 Absatz 2 Aktiengesetz können AktionĂ€re, deren Anteile zusammen den zwanzigsten Teil des Grundkapitals der Gesellschaft oder den anteiligen Betrag von EUR 500.000,00 (dies entspricht 500.000 Aktien) erreichen, verlangen, dass GegenstĂ€nde auf die Tagesordnung gesetzt und bekannt gemacht werden. Jedem neuen Gegenstand muss eine BegrĂŒndung oder eine Beschlussvorlage beiliegen.

Ein solches ErgĂ€nzungsverlangen ist schriftlich an den Vorstand zu richten und muss der Gesellschaft mindestens 30 Tage vor der Hauptversammlung zugehen; der Tag des Zugangs und der Tag der Hauptversammlung sind dabei nicht mitzurechnen. Letztmöglicher Zugangstermin ist also Sonntag, der 4. Juni 2023, 24:00 Uhr MESZ. SpĂ€ter zugegangene ErgĂ€nzungsverlangen werden nicht berĂŒcksichtigt.

Die betreffenden AktionĂ€re haben nachzuweisen, dass sie seit mindestens 90 Tagen vor dem Tag des Zugangs des Verlangens bei der Gesellschaft Inhaber der Aktien sind und dass sie die Aktien bis zur Entscheidung des Vorstands ĂŒber das ErgĂ€nzungsverlangen halten, wobei § 70 Aktiengesetz fĂŒr die Berechnung der Aktienbesitzzeit Anwendung findet. Eine Verlegung des vorgenannten Stichtags von einem Sonntag, einem Sonnabend oder einem Feiertag auf einen zeitlich vorausgehenden oder nachfolgenden Werktag kommt nicht in Betracht. Die §§ 187 bis 193 des BĂŒrgerlichen Gesetzbuchs sind nicht entsprechend anzuwenden.

Etwaige ErgĂ€nzungsverlangen bitten wir an folgende Adresse zu ĂŒbermitteln:

WCM Beteiligungs- und Grundbesitz-Aktiengesellschaft
Vorstand
BĂŒro Hauptversammlung 2023
Alexanderstraße 1
10178 Berlin
Deutschland

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Bekanntzumachende ErgĂ€nzungen der Tagesordnung werden unverzĂŒglich nach Zugang des Verlangens im Bundesanzeiger bekannt gemacht. Sie werden außerdem auf der Internetseite der Gesellschaft unter

https://ir.wcm.de/#hauptversammlung

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bekannt gemacht und den AktionÀren nach § 125 Absatz 1 Satz 3, Absatz 2 Aktiengesetz mitgeteilt.

b) GegenantrĂ€ge von AktionĂ€ren gemĂ€ĂŸ § 126 Absatz 1 Aktiengesetz

Jeder AktionÀr hat das Recht, einen Gegenantrag gegen die VorschlÀge von Vorstand und/oder Aufsichtsrat zu bestimmten Punkten der Tagesordnung zu stellen.

GegenantrĂ€ge, die der Gesellschaft unter der nachstehend angegebenen Adresse mindestens 14 Tage vor der Hauptversammlung, wobei der Tag des Zugangs und der Tag der Hauptversammlung nicht mitzurechnen sind, also spĂ€testens am Dienstag, dem 20. Juni 2023, 24:00 Uhr MESZ, zugegangen sind, werden einschließlich des Namens des AktionĂ€rs sowie einer etwaigen BegrĂŒndung und/oder Stellungnahme der Verwaltung unverzĂŒglich ĂŒber die Internetseite der Gesellschaft unter

https://ir.wcm.de/#hauptversammlung

>

zugÀnglich gemacht (vgl. § 126 Absatz 1 Satz 3 Aktiengesetz).

In § 126 Absatz 2 Aktiengesetz nennt das Gesetz GrĂŒnde, bei deren Vorliegen ein Gegenantrag und dessen etwaige BegrĂŒndung nicht ĂŒber die Internetseite zugĂ€nglich gemacht werden mĂŒssen. Diese GrĂŒnde sind auf der Internetseite der Gesellschaft unter

https://ir.wcm.de/#hauptversammlung

>

beschrieben. Eine etwaige BegrĂŒndung braucht insbesondere dann nicht zugĂ€nglich gemacht zu werden, wenn sie insgesamt mehr als 5.000 Zeichen betrĂ€gt.

FĂŒr die Übermittlung von GegenantrĂ€gen nebst etwaiger BegrĂŒndung ist ausschließlich folgende Adresse maßgeblich:

WCM Beteiligungs- und Grundbesitz-Aktiengesellschaft
Alexanderstraße 1
10178 Berlin
Deutschland
E-Mail: antraege@better-orange.de

>

Anderweitig adressierte GegenantrĂ€ge werden nicht zugĂ€nglich gemacht. AktionĂ€re werden gebeten, ihre im Zeitpunkt der Übersendung des Gegenantrags oder Wahlvorschlags bestehende AktionĂ€rseigenschaft nachzuweisen.

GegenantrĂ€ge sind nur dann gestellt, wenn sie wĂ€hrend der Hauptversammlung gestellt werden. Das Recht eines jeden AktionĂ€rs, wĂ€hrend der Hauptversammlung GegenantrĂ€ge zu den verschiedenen Tagesordnungspunkten auch ohne vorherige und fristgerechte Übermittlung an die Gesellschaft zu stellen, bleibt unberĂŒhrt.

c) WahlvorschlĂ€ge von AktionĂ€ren gemĂ€ĂŸ §§ 126, 127 Aktiengesetz

Jeder AktionĂ€r hat das Recht, in der Hauptversammlung WahlvorschlĂ€ge zur Wahl des AbschlussprĂŒfers (Tagesordnungspunkt 4) sowie zu den Wahlen zum Aufsichtsrat (Tagesordnungspunkt 6) zu unterbreiten.

WahlvorschlĂ€ge von AktionĂ€ren, die der Gesellschaft unter der nachstehend angegebenen Adresse mindestens 14 Tage vor der Hauptversammlung, wobei der Tag des Zugangs und der Tag der Hauptversammlung nicht mitzurechnen sind, also spĂ€testens am Dienstag, dem 20. Juni 2023, 24:00 Uhr MESZ, zugegangen sind, werden unverzĂŒglich ĂŒber die Internetseite der Gesellschaft unter

https://ir.wcm.de/#hauptversammlung

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zugĂ€nglich gemacht. WahlvorschlĂ€ge von AktionĂ€ren brauchen nicht zugĂ€nglich gemacht zu werden, wenn sie nicht den Namen, den ausgeĂŒbten Beruf und den Wohnort der vorgeschlagenen Person enthalten. WahlvorschlĂ€ge brauchen nicht begrĂŒndet zu werden.

In § 127 Satz 1 Aktiengesetz in Verbindung mit § 126 Absatz 2 Aktiengesetz sowie in § 127 Satz 3 Aktiengesetz in Verbindung mit §§ 124 Absatz 3 Satz 4, 125 Absatz 1 Satz 5 Aktiengesetz sind weitere GrĂŒnde genannt, bei deren Vorliegen die WahlvorschlĂ€ge von AktionĂ€ren nicht ĂŒber die Internetseite zugĂ€nglich gemacht werden mĂŒssen. Diese GrĂŒnde sind auf der Internetseite der Gesellschaft unter

https://ir.wcm.de/#hauptversammlung

>

beschrieben.

FĂŒr die Übermittlung von WahlvorschlĂ€gen ist folgende Adresse maßgeblich:

WCM Beteiligungs- und Grundbesitz-Aktiengesellschaft
Alexanderstraße 1
10178 Berlin
Deutschland
E-Mail: antraege@better-orange.de

>

Anderweitig adressierte WahlvorschlÀge werden nicht zugÀnglich gemacht.

Das Recht eines jeden AktionĂ€rs, wĂ€hrend der Hauptversammlung WahlvorschlĂ€ge zu unterbreiten, bleibt unberĂŒhrt. WahlvorschlĂ€ge gelten nur dann als unterbreitet, wenn sie wĂ€hrend der Hauptversammlung unterbreitet werden.

d) Auskunftsrecht der AktionĂ€re gemĂ€ĂŸ § 131 Absatz 1 Aktiengesetz

Nach § 131 Absatz 1 Aktiengesetz ist jedem AktionĂ€r auf Verlangen in der Hauptversammlung vom Vorstand Auskunft ĂŒber Angelegenheiten der Gesellschaft zu geben, soweit sie zur sachgemĂ€ĂŸen Beurteilung des Gegenstands der Tagesordnung erforderlich ist. Diese Auskunftspflicht des Vorstands erstreckt sich auch auf die rechtlichen und geschĂ€ftlichen Beziehungen der Gesellschaft zu einem verbundenen Unternehmen sowie auf die Lage des Konzerns und der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen.

Unter bestimmten in § 131 Absatz 3 Aktiengesetz nĂ€her ausgefĂŒhrten Voraussetzungen darf der Vorstand die Auskunft verweigern. Eine ausfĂŒhrliche Darstellung der Voraussetzungen, unter denen der Vorstand die Auskunft verweigern darf, findet sich auf der Internetseite der Gesellschaft unter:

https://ir.wcm.de/#hauptversammlung

>

e) Weitergehende ErlÀuterungen

Weitergehende ErlÀuterungen zu den Rechten der AktionÀre nach § 122 Absatz 2, §§ 126 Absatz 1, 127, 131 Absatz 1 Aktiengesetz stehen auf der folgenden Internetseite der Gesellschaft unter

https://ir.wcm.de/#hauptversammlung

>

zur VerfĂŒgung.

Dort finden sich auch Hinweise zur Erteilung einer BestĂ€tigung ĂŒber die StimmenzĂ€hlung gemĂ€ĂŸ § 129 Absatz 5 Aktiengesetz, die der Abstimmende innerhalb eines Monats nach dem Tag der Hauptversammlung verlangen kann.

>

7. Veröffentlichungen auf der Internetseite der Gesellschaft gemĂ€ĂŸ § 124a Satz 1 Nr. 3 Aktiengesetz

Ab Einberufung der Hauptversammlung sind zusammen mit dieser Einberufung insbesondere folgende zugÀnglich zu machenden Unterlagen auf der Internetseite der Gesellschaft unter

https://ir.wcm.de/#hauptversammlung

>

abrufbar:

Zu Tagesordnungspunkt 1:

‱ Der festgestellte Jahresabschluss und der vom Aufsichtsrat gebilligte Konzernabschluss zum 31. Dezember 2022, der Lagebericht fĂŒr die Gesellschaft und den Konzern einschließlich des Berichts des Aufsichtsrats fĂŒr das GeschĂ€ftsjahr 2022 sowie der erlĂ€uternde Bericht des Vorstands zu den Angaben gemĂ€ĂŸ der §§ 289a Absatz 1, 289f Absatz 1 und 315a Absatz 1 des Handelsgesetzbuches in der auf das GeschĂ€ftsjahr 2022 anwendbaren Fassung zum 31. Dezember 2022.

>

Zu Tagesordnungspunkt 5:

‱ VergĂŒtungsbericht fĂŒr das GeschĂ€ftsjahr 2022

>

Zu Tagesordnungspunkt 6:

‱ Lebenslauf Ran Laufer

>

Zu Tagesordnungspunkt 7:

‱ Die Satzung der Gesellschaft

>

Zu den Tagesordnungspunkten 8 und 9:

‱ Bericht des Vorstands zum Ausschluss des Bezugsrechts der AktionĂ€re bei der VerĂ€ußerung eigener Aktien durch die Gesellschaft

>

Die vorgenannten Unterlagen werden auch wÀhrend der Hauptversammlung am Mittwoch, dem 5. Juli 2023, zugÀnglich sein.

Etwaige im Sinne der vorgenannten Fristen rechtzeitig bei der Gesellschaft eingehende und veröffentlichungspflichtige GegenantrĂ€ge, WahlvorschlĂ€ge und ErgĂ€nzungsverlangen von AktionĂ€ren werden ebenfalls ĂŒber die oben genannte Internetseite zugĂ€nglich gemacht werden.

8. Informationen zum Datenschutz fĂŒr AktionĂ€re

Verantwortlicher im Sinne von Artikel 4 Nr. 7 der Verordnung (EU) 2016/679 des EuropĂ€ischen Parlaments und des Rates vom 27. April 2016 zum Schutz natĂŒrlicher Personen bei der Verarbeitung personenbezogener Daten, zum freien Datenverkehr und zur Aufhebung der Richtlinie 95/46/EG (Datenschutz-Grundverordnung) („DSGVO“), der ĂŒber die Zwecke und Mittel der Verarbeitung personenbezogener Daten entscheidet, ist:

WCM Beteiligungs- und Grundbesitz-Aktiengesellschaft
Alexanderstraße 1
10178 Berlin
Deutschland
Tel.: +49 (0)30 – 2470 50
E-Mail: kontakt@tlg.de

>

Den Datenschutzbeauftragten der Gesellschaft erreichen AktionĂ€re (auch fĂŒr Fragen zum Datenschutz) wie folgt:

WCM Beteiligungs- und Grundbesitz-Aktiengesellschaft
c/o TLG IMMOBILIEN AG
Datenschutzbeauftragter
Jörg Ohst
Alexanderstraße 1
10178 Berlin
Deutschland
E-Mail: datenschutz@tlg.de

>

Im Rahmen der Vorbereitung, DurchfĂŒhrung und Nachbereitung der Hauptversammlung werden regelmĂ€ĂŸig folgende Kategorien personenbezogener Daten verarbeitet:

‱ Vor- und Nachname, Titel, Anschrift, E-Mailadresse;

‱ Aktienanzahl, Aktiengattung, Besitzart der Aktien und Nummer der Stimmrechtskarte;

‱ bei einem von einem AktionĂ€r etwaig benannten Stimmrechtsvertreter auch dessen personenbezogene Daten (insbesondere dessen Name und Wohnort sowie die im Rahmen der Stimmabgabe angegebenen Kontaktdaten);

‱ sofern ein AktionĂ€r oder ein Vertreter mit der Gesellschaft in Kontakt tritt, zudem diejenigen personenbezogenen Daten, die erforderlich sind, um etwaige Anliegen zu beantworten (etwa die von AktionĂ€ren oder ihren Vertretern angegebenen Kontaktdaten, wie zum Beispiel Telefonnummern und E-Mailadressen) sowie

‱ Informationen zu PrĂ€senz, AntrĂ€gen, WahlvorschlĂ€gen und Verlangen von AktionĂ€ren zu der Hauptversammlung.

>

Im Falle von zugĂ€nglich zu machenden GegenantrĂ€gen, WahlvorschlĂ€gen oder ErgĂ€nzungsverlangen werden diese einschließlich des Namens des AktionĂ€rs zudem im Internet unter

https://ir.wcm.de/#hauptversammlung

>

veröffentlicht.

Im Übrigen werden personenbezogene Daten im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften den AktionĂ€ren und AktionĂ€rsvertretern zur VerfĂŒgung gestellt, namentlich ĂŒber das Teilnehmerverzeichnis. Das Teilnehmerverzeichnis kann von AktionĂ€ren und AktionĂ€rsvertretern bis zu zwei Jahre nach der Hauptversammlung (§ 129 Absatz 4 Satz 2 Aktiengesetz) eingesehen werden.

Rechtsgrundlagen fĂŒr die Verarbeitung personenbezogener Daten sind gemĂ€ĂŸ Artikel 6 Absatz 1 lit. c DSGVO die Vorschriften des Aktiengesetzes, insbesondere §§ 118 ff. Aktiengesetz, um die Hauptversammlung vorzubereiten, durchzufĂŒhren und nachzubereiten sowie um den AktionĂ€ren die AusĂŒbung ihrer Rechte im Zusammenhang mit der Hauptversammlung zu ermöglichen. Zudem erfolgt die Verarbeitung personenbezogener Daten gemĂ€ĂŸ Artikel 6 Absatz 1 lit. f DSGVO aufgrund des berechtigten Interesses der Gesellschaft an der ordnungsgemĂ€ĂŸen DurchfĂŒhrung der Hauptversammlung, einschließlich der Ermöglichung der AusĂŒbung von AktionĂ€rsrechten sowie der Kommunikation mit den AktionĂ€ren. DarĂŒber hinaus erfolgt die Verarbeitung personenbezogener Daten in bestimmten FĂ€llen (z.B. bei der namentlichen Nennung von Fragestellern in der Hauptversammlung) gemĂ€ĂŸ Artikel 6 Absatz 1 lit. a DSGVO aufgrund einer Einwilligung des betroffenen AktionĂ€rs.

Die Dienstleister der Gesellschaft, die zum Zwecke der Ausrichtung der Hauptversammlung im Wege der Auftragsverarbeitung eingesetzt werden, erhalten von der Gesellschaft nur solche personenbezogenen Daten, die fĂŒr die AusfĂŒhrung der beauftragten Dienstleistung erforderlich sind, und verarbeiten die Daten ausschließlich nach Weisung der Gesellschaft.

Die Gesellschaft und die damit beauftragten Dienstleister erhalten die personenbezogenen Daten eines AktionĂ€rs in der Regel ĂŒber die Anmeldestelle von dem IntermediĂ€r, den der AktionĂ€r mit der Verwahrung seiner Aktien der Gesellschaft beauftragt hat (sog. Depotbank).

FĂŒr die im Zusammenhang mit der Hauptversammlung erfassten Daten betrĂ€gt die Speicherdauer regelmĂ€ĂŸig bis zu drei Jahre, soweit nicht gesetzliche Nachweis- und Aufbewahrungsvorschriften die Gesellschaft zu einer weiteren Speicherung verpflichten oder die Gesellschaft ein berechtigtes Interesse an der Speicherung hat, etwa im Falle gerichtlicher oder außergerichtlicher Streitigkeiten aus Anlass der Hauptversammlung. Nach Ablauf des entsprechenden Zeitraums werden die personenbezogenen Daten gelöscht.

Unter bestimmten gesetzlichen Voraussetzungen haben AktionĂ€re mit Blick auf ihre personenbezogenen Daten beziehungsweise deren Verarbeitung Rechte auf Auskunft (Artikel 15 DSGVO), Berichtigung (Artikel 16 DSGVO), Löschung (Artikel 17 DSGVO), EinschrĂ€nkung der Verarbeitung (Artikel 18 DSGVO) und auf Widerspruch (Artikel 21 DSGVO). Ferner haben die AktionĂ€re ein Recht auf DatenĂŒbertragbarkeit nach Artikel 20 DSGVO sowie nach Artikel 7 Absatz 3 DSGVO das Recht, eine erteilte Einwilligung jederzeit zu widerrufen.

Diese Rechte können AktionĂ€re gegenĂŒber der Gesellschaft unentgeltlich geltend machen, indem sie den oben genannten Datenschutzbeauftragten der Gesellschaft kontaktieren.

Zudem steht den AktionÀren ein Beschwerderecht bei den Datenschutz-Aufsichtsbehörden nach Artikel 77 DGSVO zu.

Die fĂŒr die Gesellschaft zustĂ€ndige Datenschutz-Aufsichtsbehörde ist:

Berliner Beauftragte fĂŒr Datenschutz und Informationsfreiheit
Friedrichstraße 219
10969 Berlin
Deutschland
Tel.: +49 30 13889 0
Fax: +49 30 2155050
E-Mail: mailbox@datenschutz-berlin.de

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Diese Einberufung wurde solchen Medien zur Veröffentlichung zugeleitet, bei denen davon ausgegangen werden kann, dass sie die Information in der gesamten EuropÀischen Union verbreiten.

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Berlin, im Mai 2023

WCM Beteiligungs- und Grundbesitz-Aktiengesellschaft

Der Vorstand

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Veröffentlicht am 24.05.2023

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