Ströer SE & Co. KGaA: Bekanntmachung der Einberufung zur Hauptversammlung am 05.07.2023 in Köln mit dem Ziel der europaweiten Verbreitung gemäß §121 AktG

EQS-News: Ströer SE & Co. KGaA / Bekanntmachung der Einberufung zur Hauptversammlung
Ströer SE & Co. KGaA: Bekanntmachung der Einberufung zur Hauptversammlung am 05.07.2023 in Köln mit dem Ziel der europaweiten Verbreitung gemäß §121 AktG
23.05.2023 / 15:07 CET/CEST
Bekanntmachung gem√§√ü ¬ß121 AktG, √ľbermittelt durch EQS News
– ein Service der EQS Group AG.
F√ľr den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

Ströer SE & Co. KGaA

Köln

WKN: 749399
ISIN: DE 0007493991

Einladung zur ordentlichen Hauptversammlung 2023

Sehr geehrte Damen und Herren Aktionäre,

wir laden Sie herzlich ein zur
ordentlichen Hauptversammlung
der Ströer SE & Co. KGaA

am 5. Juli 2023
um 10.00 Uhr
(Mitteleuropäische Sommerzeit РMESZ)


Die Hauptversammlung findet als virtuelle Hauptversammlung ohne physische Pr√§senz der Aktion√§re oder ihrer Bevollm√§chtigten (mit Ausnahme der von der Gesellschaft benannten Stimmrechtsvertreter) am Ort der Hauptversammlung statt. Ordnungsgem√§√ü angemeldete Aktion√§re1 sowie ihre Bevollm√§chtigten k√∂nnen sich √ľber das HV-Portal auf der Internetseite der Gesellschaft elektronisch zur Versammlung zuschalten und ihre Rechte im Wege elektronischer Kommunikation nach Ma√ügabe der im Anschluss an die Tagesordnung und die Berichte enthaltenen Bestimmungen und Erl√§uterungen aus√ľben. Ort der Hauptversammlung im Sinne des Aktiengesetzes ist das Congress-Centrum Nord Koelnmesse, Deutz-M√ľlheimer Stra√üe 111, 50679 K√∂ln.

1 S√§mtliche Personenbezeichnungen in diesem Dokument gelten f√ľr alle Geschlechter gleicherma√üen, auch wenn aus Gr√ľnden der besseren Lesbarkeit die m√§nnliche Form verwendet wurde.


INHALTS√úBERSICHT TAGESORDNUNG UND BERICHTE


TAGESORDNUNG

1. Vorlage des vom Aufsichtsrat jeweils gebilligten Jahresabschlusses und Konzernabschlusses, des zusammengefassten Lageberichts f√ľr die Gesellschaft und den Konzern einschlie√ülich der Erl√§uterungen zu den Angaben nach ¬ß¬ß 289a, 315a HGB sowie des Berichts des Aufsichtsrats und des Vorschlags des pers√∂nlich haftenden Gesellschafters f√ľr die Verwendung des Bilanzgewinns, jeweils f√ľr das am 31. Dezember 2022 endende Gesch√§ftsjahr, Beschlussfassung √ľber die Feststellung des Jahresabschlusses f√ľr das Gesch√§ftsjahr 2022

2. Beschlussfassung √ľber die Verwendung des Bilanzgewinns f√ľr das Gesch√§ftsjahr 2022

3. Beschlussfassung √ľber die Entlastung des pers√∂nlich haftenden Gesellschafters f√ľr das Gesch√§ftsjahr 2022

4. Beschlussfassung √ľber die Entlastung der Mitglieder des Aufsichtsrats f√ľr das Gesch√§ftsjahr 2022

5. Beschlussfassung √ľber die Wahl des Abschlusspr√ľfers

6. Beschlussfassung √ľber die Wahl von Aufsichtsratsmitgliedern

7. Beschlussfassung √ľber die Erm√§chtigung zur Ausgabe von Aktienoptionen (Aktienoptionsprogramm 2023) und √ľber die Schaffung eines neuen Bedingten Kapitals 2023 und entsprechende Satzungs√§nderung

8. Beschlussfassung √ľber die Erg√§nzung von ¬ß 16 der Satzung um eine Erm√§chtigung zur Abhaltung virtueller Hauptversammlungen

9. Beschlussfassung √ľber die √Ąnderung von ¬ß 17 der Satzung zur Erm√∂glichung der Teilnahme von Aufsichtsratsmitgliedern im Wege der Bild- und Ton√ľbertragung an virtuellen Hauptversammlungen

10. Beschlussfassung √ľber die Billigung des Verg√ľtungsberichts f√ľr das Gesch√§ftsjahr 2022

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BERICHTE

Zu TOP 7: Bericht des persönlich haftenden Gesellschafters zum Aktienoptionsprogramm 2023
Zu TOP 10: Verg√ľtungsbericht 2022

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TAGESORDNUNG

1. Vorlage des vom Aufsichtsrat jeweils gebilligten Jahresabschlusses und Konzernabschlusses, des zusammengefassten Lageberichts f√ľr die Gesellschaft und den Konzern einschlie√ülich der Erl√§uterungen zu den Angaben nach ¬ß¬ß 289a, 315a HGB sowie des Berichts des Aufsichtsrats und des Vorschlags des pers√∂nlich haftenden Gesellschafters f√ľr die Verwendung des Bilanzgewinns, jeweils f√ľr das am 31. Dezember 2022 endende Gesch√§ftsjahr, Beschlussfassung √ľber die Feststellung des Jahresabschlusses f√ľr das Gesch√§ftsjahr 2022

Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss und den Konzernabschluss f√ľr das am 31. Dezember 2022 endende Gesch√§ftsjahr der Gesellschaft entsprechend ¬ß 171 des Aktiengesetzes (AktG) gebilligt. Gem√§√ü ¬ß 286 Absatz 1 AktG erfolgt die Feststellung des Jahresabschlusses durch die Hauptversammlung der Str√∂er SE & Co. KGaA mit Zustimmung des pers√∂nlich haftenden Gesellschafters. F√ľr die √ľbrigen Unterlagen, mit Ausnahme der Verwendung des Bilanzgewinns unter Tagesordnungspunkt 2, sieht das Gesetz keine Beschlussfassung durch die Hauptversammlung vor.

Der persönlich haftende Gesellschafter und der Aufsichtsrat schlagen vor,

den Jahresabschluss der Str√∂er SE & Co. KGaA f√ľr das Gesch√§ftsjahr 2022 in der vorgelegten Fassung, der einen Bilanzgewinn in H√∂he von EUR 281.457.152,43 ausweist, festzustellen.

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2. Beschlussfassung √ľber die Verwendung des Bilanzgewinns f√ľr das Gesch√§ftsjahr 2022

Der persönlich haftende Gesellschafter und der Aufsichtsrat schlagen vor,

den im Jahresabschluss der Ströer SE & Co. KGaA zum 31. Dezember 2022 ausgewiesenen Bilanzgewinn in Höhe von insgesamt EUR 281.457.152,43 wie folgt zu verwenden:

Aussch√ľttung einer Dividende in H√∂he von EUR 1,85 je dividendenberechtigte St√ľckaktie, das sind insgesamt EUR 102.862.928,55,

Einstellung eines Betrages in H√∂he von EUR 3.594.223,88 in andere Gewinnr√ľcklagen und

Vortrag des Restbetrages in Höhe von EUR 175.000.000,00 auf neue Rechnung.

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Der Gewinnverwendungsvorschlag ber√ľcksichtigt die 1.089.988 eigenen Aktien, die zum Zeitpunkt der Ver√∂ffentlichung der Einladung zur Hauptversammlung von der Gesellschaft gehalten wurden und die gem√§√ü ¬ß 71b Aktiengesetz nicht dividendenberechtigt sind.

Sollte sich die Zahl der f√ľr das abgelaufene Gesch√§ftsjahr 2022 dividendenberechtigten St√ľckaktien bis zur Hauptversammlung ver√§ndern, wird in der Hauptversammlung ein entsprechend angepasster Beschlussvorschlag zur Abstimmung gestellt, der jedoch unver√§ndert eine Dividende von EUR 1,85 je dividendenberechtigte St√ľckaktie vorsehen wird.

Gem√§√ü ¬ß 58 Absatz 4 Satz 2 AktG ist der Anspruch auf die Dividende am dritten auf den Hauptversammlungsbeschluss folgenden Gesch√§ftstag f√§llig. Die Auszahlung der Dividende ist somit f√ľr den 10. Juli 2023 vorgesehen.

3. Beschlussfassung √ľber die Entlastung des pers√∂nlich haftenden Gesellschafters f√ľr das Gesch√§ftsjahr 2022

Der persönlich haftende Gesellschafter und der Aufsichtsrat schlagen vor,

dem pers√∂nlich haftenden Gesellschafter der Gesellschaft f√ľr das Gesch√§ftsjahr 2022 Entlastung zu erteilen.

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4. Beschlussfassung √ľber die Entlastung der Mitglieder des Aufsichtsrats f√ľr das Gesch√§ftsjahr 2022

Der persönlich haftende Gesellschafter und der Aufsichtsrat schlagen vor,

den im Gesch√§ftsjahr 2022 amtierenden Mitgliedern des Aufsichtsrats der Gesellschaft f√ľr diesen Zeitraum Entlastung zu erteilen.

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5. Beschlussfassung √ľber die Wahl des Abschlusspr√ľfers

Der Aufsichtsrat schl√§gt auf Empfehlung des Pr√ľfungsausschusses vor,

die KPMG AG Wirtschaftspr√ľfungsgesellschaft, K√∂ln, zum Abschlusspr√ľfer des Jahresabschlusses und des Konzernabschlusses f√ľr das am 31. Dezember 2023 endende Gesch√§ftsjahr zu bestellen.

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Der Pr√ľfungsausschuss hat erkl√§rt, dass seine Empfehlung frei von ungeb√ľhrlicher Einflussnahme durch Dritte ist und ihm keine die Auswahlm√∂glichkeiten beschr√§nkende Klausel im Sinne von Art. 16 Absatz 6 der Abschlusspr√ľfer-VO (EU) Nr. 537/2014 auferlegt wurde.

6. Beschlussfassung √ľber die Wahl von Aufsichtsratsmitgliedern

Der Aufsichtsrat der Gesellschaft setzt sich gem√§√ü ¬ß¬ß 278 Absatz 3, 96 Absatz 1, 101 Absatz 1 AktG und ¬ß 7 Absatz 1 Satz 1 Nr. 2, Absatz 2 Nr. 2 MitbestG und ¬ß 10 Absatz 1 der Satzung aus acht von den Anteilseignern und acht von den Arbeitnehmern zu w√§hlenden Mitgliedern zusammen. Hierbei hat der Anteil der Frauen und M√§nner im Aufsichtsrat gem√§√ü ¬ß 96 Absatz 2 Satz 1 AktG mindestens jeweils 30% zu betragen (Mindestanteil). Nach ¬ß 124 Absatz 2 Satz 2 AktG wird mitgeteilt, dass der Gesamterf√ľllung nach ¬ß 96 Absatz 2 Satz 3 AktG nicht widersprochen wurde, so dass der vorgeschriebene Mindestanteil f√ľr Frauen und M√§nner vom Aufsichtsrat insgesamt zu erf√ľllen ist. Von den insgesamt sechzehn Sitzen im Aufsichtsrat sind daher mindestens f√ľnf mit Frauen und mindestens f√ľnf mit M√§nnern zu besetzen. Zum Zeitpunkt der Ver√∂ffentlichung dieser Einberufung geh√∂ren dem Aufsichtsrat insgesamt f√ľnf Frauen und zehn M√§nner an, so dass das Mindestanteilsgebot derzeit erf√ľllt ist und auch nach der Wahl der vorgeschlagenen Kandidaten erf√ľllt w√§re.

Mit Beendigung der Hauptversammlung am 5. Juli 2023 enden die Aufsichtsratsämter der Anteilseignervertreter Herr Dr. Karl-Georg Altenburg und Frau Barbara Liese-Bloch. Beide Personen sollen erneut als Aufsichtsratsmitglieder zur Wahl vorgeschlagen werden. Des Weiteren hat der Anteilseignervertreter Herr Dr. Kai Sauermann sein Aufsichtsratsamt mit Wirkung zur Beendigung der Hauptversammlung am 5. Juli 2023 niedergelegt. Als Nachfolger von Herrn Dr. Sauermann soll Herr Prof. Dr. Stephan Eilers zur Wahl vorgeschlagen werden.

Der Aufsichtsrat schl√§gt ‚Äď gest√ľtzt auf die Empfehlungen des Nominierungsausschusses ‚Äď unter Beachtung der Empfehlung C.1 des Deutschen Corporate Governance Kodex f√ľr die Zusammensetzung von Aufsichtsr√§ten vor,

a) Herrn Dr. Karl-Georg Altenburg, London (Gro√übritannien), Gr√ľndungsgesellschafter der CirCap GP SARL, Luxemburg (Luxemburg),

b) Frau Barbara Liese-Bloch, K√∂ln, Gesch√§ftsf√ľhrerin der MONOFIL-TECHNIK Gesellschaft f√ľr Synthesemonofile mbH, Hennef, und

c) Herrn Prof. Dr. Stephan Eilers, Bonn, Rechtsanwalt und Partner bei Freshfields Bruckhaus Deringer Rechtsanw√§lte Steuerberater PartG mbB, Frankfurt am Main, B√ľro D√ľsseldorf,

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f√ľr die Zeit ab Beendigung der Hauptversammlung vom 5. Juli 2023 bis zur Beendigung der Hauptversammlung, die √ľber die Entlastung des Aufsichtsrats f√ľr das Gesch√§ftsjahr 2025 beschlie√üt, in den Aufsichtsrat zu w√§hlen.

Die Wahlen sollen als Einzelwahlen durchgef√ľhrt werden.

Weitere Angaben √ľber die zur Wahl vorgeschlagenen Aufsichtsratskandidaten sind im Anschluss an die Tagesordnung im Abschnitt ‚ÄěWEITERE INFORMATIONEN ZU PUNKTEN DER TAGESORDNUNG‚Äú abgedruckt.

7. Beschlussfassung √ľber die Erm√§chtigung zur Ausgabe von Aktienoptionen (Aktienoptionsprogramm 2023) und √ľber die Schaffung eines neuen Bedingten Kapitals 2023 und entsprechende Satzungs√§nderung

Es ist beabsichtigt, ein neues Aktienoptionsprogramm der Gesellschaft zu beschlie√üen, um Mitgliedern des Vorstands des pers√∂nlich haftenden Gesellschafters, F√ľhrungskr√§ften der Gesellschaft sowie Mitgliedern der Gesch√§ftsf√ľhrung der mit der Gesellschaft im Sinne von ¬ß¬ß 15 ff. AktG verbundenen Unternehmen Optionsrechte auf Aktien der Gesellschaft einr√§umen zu k√∂nnen (‚ÄěAktienoptionsprogramm 2023‚Äú). Das Programm dient einer zielgerichteten Incentivierung der Programmteilnehmer und soll gleichzeitig eine Bindungswirkung der Teilnehmer an den Konzern erreichen. Aktienoptionspl√§ne sind seit mehreren Jahren ein fester und erfolgreicher Bestandteil der Verg√ľtungspolitik der Gesellschaft. Soweit das neue Aktienoptionsprogramm vorsieht, Bezugsrechte auch an die Mitglieder des Vorstands des pers√∂nlich haftenden Gesellschafters zu gew√§hren, soll dies auf Basis der laufenden Anstellungsvertr√§ge mit der Gesellschaft und auch nur bis zu deren Ende geschehen. Dies l√§uft dem von der Hauptversammlung vom 3. September 2021 gebilligten Verg√ľtungssystem nicht zuwider, da das Verg√ľtungssystem auf Altvertr√§ge nach Ma√ügabe der einschl√§gigen √úbergangsvorschriften keine Anwendung findet. N√§here Ausf√ľhrungen enth√§lt der Bericht des pers√∂nlich haftenden Gesellschafters, der im Abschnitt ‚ÄěBERICHTE‚Äú abgedruckt und √ľber die Internetseite der Gesellschaft abrufbar ist.

Die Erfolgsziele basieren dabei auf einer mehrj√§hrigen Bemessungsgrundlage und stehen im Einklang mit den rechtlichen Anforderungen des Aktiengesetzes und dem Deutschen Corporate Governance Kodex. Da die Gesellschaft ausweislich ihrer bereits kommunizierten Strategie beabsichtigt, sich mittelfristig von den non-core assets Statista und Asam aus dem Segment DaaS & E-Commerce zu trennen, unterliegen die Erfolgsziele sowie der Aus√ľbungspreis f√ľr diesen Fall einer Anpassung (‚Üí Ziffern 1.5.2 und 1.6.2‚Äď1.6.4). Die Gesellschaft erwartet signifikante Wertsteigerungspotentiale, an denen sie ihre Aktion√§re beteiligen m√∂chte. Die in Aktienoptionsprogrammen √ľblicherweise vorgesehenen abstrakten Anpassungsmechanismen bei Kapitalma√ünahmen tragen den Folgen einer solchen Umstrukturierung f√ľr B√∂rsenkurs und EBITDA nicht angemessen Rechnung. Die im Aktienoptionsprogramm zus√§tzlich vorgesehenen Anpassungsmechanismen werden im Bericht des pers√∂nlich haftenden Gesellschafters detailliert erl√§utert. Sie sollen es der Gesellschaft erm√∂glichen, ihre Strategie weiterzuverfolgen, ohne bef√ľrchten zu m√ľssen, dass das Aktienoptionsprogramm jegliche praktische Bedeutung verliert. Dahinter steht die anreizbasierte Erw√§gung, dass F√ľhrungskr√§fte, die ma√ügeblich zum Erfolg der bereits eingeschlagenen Unternehmensstrategie beitragen sollen, nicht gerade durch deren Umsetzung mit einem teilweisen Verg√ľtungsverlust rechnen m√ľssen. Die Voraussetzungen f√ľr die Anpassung sind bewusst eng gefasst und werden s√§mtlich durch die Hauptversammlung bestimmt, um eine √úberkompensation zu vermeiden.

Das zur Durchf√ľhrung des Aktienoptionsprogramms 2023 vorgesehene Bedingte Kapital 2023 ist auf ein Volumen von maximal 3,52734% des Grundkapitals zum Zeitpunkt der Beschlussfassung beschr√§nkt. Die Bedienung der Aktienoptionen mit neuen Aktien aus dem Aktienoptionsprogramm 2023 kann daher zu einer maximalen Verw√§sserung der Altaktion√§re von 3,52734% f√ľhren.

Der persönlich haftende Gesellschafter und der Aufsichtsrat schlagen vor, wie folgt zu beschließen:

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1. Aktienoptionsprogramm 2023

Der pers√∂nlich haftende Gesellschafter wird erm√§chtigt, im Rahmen des Aktienoptionsprogramms 2023 in der Zeit bis zum 4. Juli 2028 (einschlie√ülich) bis zu 1.950.000 Bezugsrechte (‚ÄěAktienoptionsrechte‚Äú) auf bis zu 1.950.000 auf den Inhaber lautende St√ľckaktien der Gesellschaft zu gew√§hren. Zur Gew√§hrung von Aktienoptionsrechten an Mitglieder des Vorstands des pers√∂nlich haftenden Gesellschafters ist allein der Aufsichtsrat des pers√∂nlich haftenden Gesellschafters erm√§chtigt. Die Ausgabe der Aktienoptionsrechte und der Aktien zur Bedienung der Aktienoptionsrechte nach deren Aus√ľbung erfolgt nach Ma√ügabe der folgenden Eckpunkte:

1.1 Aktienoptionsrecht

Jedes Aktienoptionsrecht gew√§hrt das Recht, nach n√§herer Ma√ügabe der Aktienoptionsbedingungen gegen Zahlung des unter Ziffer 1.6 bestimmten ma√ügeblichen Aus√ľbungspreises eine auf den Inhaber lautende St√ľckaktie der Gesellschaft mit einem auf jede Aktie entfallenden anteiligen Betrag des Grundkapitals von EUR 1,00 zu erwerben.

Die Aktienoptionsbedingungen können vorsehen, dass die Gesellschaft den Bezugsberechtigten zur Bedienung der Aktienoptionsrechte wahlweise statt neuer Aktien aus dem bedingten Kapital eine Barzahlung oder eigene Aktien gewähren kann.

Die neuen Aktien nehmen vom Beginn des Gesch√§ftsjahres am Gewinn teil, f√ľr das zum Zeitpunkt der Ausgabe der neuen Aktien noch kein Beschluss der Hauptversammlung √ľber die Verwendung des Bilanzgewinns gefasst worden ist.

1.2 Kreis der Bezugsberechtigten und Aufteilung der Aktienoptionsrechte

Der Kreis der Bezugsberechtigten umfasst (i) Mitglieder des Vorstands des pers√∂nlich haftenden Gesellschafters, (ii) F√ľhrungskr√§fte der Gesellschaft unterhalb der Ebene des Vorstands des pers√∂nlich haftenden Gesellschafters und (iii) Mitglieder der Gesch√§ftsf√ľhrung der mit der Gesellschaft im Sinne von ¬ß¬ß 15 ff. AktG verbundenen Unternehmen (‚ÄěBezugsberechtigte‚Äú). Die Festlegung des genauen Kreises der Bezugsberechtigten sowie der Umfang der ihnen jeweils zu gew√§hrenden Aktienoptionsrechte obliegt dem pers√∂nlich haftenden Gesellschafter. Soweit Mitglieder des Vorstands des pers√∂nlich haftenden Gesellschafters Aktienoptionsrechte erhalten sollen, obliegt diese Festlegung und die Ausgabe der Aktienoptionsrechte ausschlie√ülich dem Aufsichtsrat des pers√∂nlich haftenden Gesellschafters.

Den Aktionären der Gesellschaft steht kein gesetzliches Bezugsrecht auf die Aktienoptionsrechte zu.

Das Gesamtvolumen der bis zu 1.950.000 Aktienoptionsrechte verteilt sich auf die berechtigten Personengruppen (‚ÄěBerechtigte Personengruppen‚Äú) wie folgt:

1.2.1 Insgesamt bis zu 1.500.000 Aktienoptionsrechte an Mitglieder des Vorstands des persönlich haftenden Gesellschafters,
1.2.2 insgesamt bis zu 50.000 Aktienoptionsrechte an F√ľhrungskr√§fte der Gesellschaft, und
1.2.3 insgesamt bis zu 400.000 Aktienoptionsrechte an Mitglieder der Gesch√§ftsf√ľhrung der mit der Gesellschaft im Sinne von ¬ß¬ß 15 ff. AktG verbundenen Unternehmen.

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Die Bezugsberechtigten m√ľssen zum Zeitpunkt der Gew√§hrung der Aktienoptionsrechte in einem Anstellungs- oder Dienstverh√§ltnis zur Gesellschaft bzw. zu einem mit der Gesellschaft im Sinne von ¬ß¬ß 15 ff. AktG verbundenen Unternehmen stehen oder Mitglieder des Vorstands des pers√∂nlich haftenden Gesellschafters sein (jeweils ‚ÄěBesch√§ftigungsverh√§ltnis‚Äú).

1.3 Ausgabe der Aktienoptionsrechte, Ausgabezeiträume

Die Ausgabe der Aktienoptionsrechte erfolgt durch Abschluss eines schriftlichen Vertrags (‚ÄěBezugsrechtsvereinbarung‚Äú) zwischen der Gesellschaft und dem jeweiligen Bezugsberechtigten.

Die Aktienoptionsrechte k√∂nnen an die Bezugsberechtigten einmal oder mehrmals gew√§hrt werden. Die Ausgabe von Aktienoptionsrechten ist jedoch w√§hrend eines Zeitraumes von 30 Kalendertagen jeweils vor der Ank√ľndigung eines Jahresabschlusses, eines Konzernabschlusses und eines Halbjahresfinanzberichts der Gesellschaft ausgeschlossen, wobei der jeweilige Zeitraum im Zeitpunkt der Ver√∂ffentlichung endet.

1.4 Wartezeit, Zeitraum der Optionsrechtsaus√ľbung, Laufzeit des Aktienoptionsrechts, depotm√§√üige Buchung

Die Aktienoptionsrechte k√∂nnen fr√ľhestens vier Jahre nach dem Tag ihrer Ausgabe ausge√ľbt werden (‚ÄěWartezeit‚Äú). Nach Ablauf der Wartezeit k√∂nnen die Aktienoptionsrechte, f√ľr die die Erfolgsziele gem√§√ü Ziffer 1.5 erreicht sind, au√üerhalb der nachfolgenden Zeitr√§ume (‚ÄěAus√ľbungssperrfristen‚Äú) jederzeit ausge√ľbt werden.

Aus√ľbungssperrfristen sind jeweils die folgenden Zeitr√§ume:

1.4.1 der Zeitraum von jeweils 30 Kalendertagen vor der jeweiligen Ank√ľndigung des Jahresabschlusses und des Konzernabschlusses der Gesellschaft im Sinne von Art. 19 Abs. 11 VO (EU) Nr. 596/2014 (Marktmissbrauchsverordnung), und
1.4.2 der Zeitraum von 30 Kalendertagen vor der jeweiligen Ank√ľndigung des Halbjahresfinanzberichts der Gesellschaft im Sinne von Art. 19 Abs. 11 VO (EU) Nr. 596/2014 (Marktmissbrauchsverordnung).

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Die Aus√ľbungssperrfristen enden im Zeitpunkt der jeweils erfolgten Ank√ľndigung.

In begr√ľndeten Ausnahmef√§llen kann der pers√∂nlich haftende Gesellschafter, bzw. soweit deren Vorstandsmitglieder Bezugsberechtigte sind, der Aufsichtsrat des pers√∂nlich haftenden Gesellschafters, weitere Aus√ľbungssperrfristen festlegen. Der Beginn dieser weiteren Aus√ľbungssperrfristen wird den Bezugsberechtigten jeweils rechtzeitig vorher mitgeteilt.

Die Aktienoptionsrechte haben eine maximale Laufzeit von sieben Jahren ab dem Tag ihrer jeweiligen Ausgabe (‚ÄěH√∂chstlaufzeit‚Äú) und verfallen hiernach entsch√§digungslos.

Die Aktienoptionsrechte k√∂nnen nur ausge√ľbt werden, wenn in der entsprechenden Bezugserkl√§rung ein Wertpapierdepot benannt wird, auf das die bezogenen Aktien der Gesellschaft zul√§ssigerweise und ordnungsgem√§√ü geliefert und gebucht werden k√∂nnen.

1.5 Erfolgsziele

1.5.1 Damit der Bezugsberechtigte Aktienoptionsrechte aus√ľben kann, m√ľssen die nachfolgenden Ziele (‚ÄěErfolgsziele‚Äú) kumulativ erreicht worden sein:

(i) Der Schlussauktionspreis der Aktien der Gesellschaft im elektronischen Handelssystem XETRA der Deutschen B√∂rse AG in Frankfurt am Main (oder einem vergleichbaren Nachfolgesystem) betr√§gt an zwanzig Handelstagen innerhalb von zw√∂lf Monaten vor Ende der Wartezeit (‚Äěnachhaltiger Schlussauktionspreis‚Äú) mindestens einen Wert wie aus der nachstehenden Tabelle (‚ÄěErdienungstabelle‚Äú) ersichtlich.

(ii) Das um Sondereinfl√ľsse bereinigte im Konzernabschluss der Str√∂er SE & Co. KGaA ausgewiesene Adjusted EBITDA des Konzerns betr√§gt f√ľr das vor Ablauf der jeweiligen Wartezeit endende Gesch√§ftsjahr mindestens EUR 625 Mio.

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Die nachfolgende Erdienungstabelle legt fest, welchen Wert der nachhaltige Schlussauktionspreis mindestens erreichen muss und in welchem prozentualen Umfang infolgedessen Aktienoptionsrechte ausge√ľbt werden k√∂nnen. 100% entsprechen dabei der Gesamtzahl der im Rahmen einer Bezugsvereinbarung ausgegebenen Aktienoptionsrechte. Bel√§uft sich der nachhaltige Schlussauktionspreis auf einen ungeraden Wert zwischen den nachstehend in der linken Spalte ausgewiesenen Werten, so findet auf Seiten der prozentualen Aus√ľbung der Aktienoptionsrechte gem√§√ü der rechten Spalte keine Pro-Rata-Anpassung statt.

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Nachhaltiger Schlussauktionspreis (mindestens) in EUR Prozentuale Aus√ľbung der Aktienoptionsrechte
75 50%
80 60 %
85 70%
90 80%
95 90%
100 100%

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1.5.2 Ausweislich ihrer kommunizierten Strategie beabsichtigt die Gesellschaft, sich perspektivisch während der Laufzeit des Aktienoptionsprogramms 2023 von einem oder mehreren non-core assets zu trennen.

(i) Falls die Gesellschaft vor dem Ende der Wartezeit im Zuge dessen eine oder mehrere Sonderdividenden in H√∂he von insgesamt mehr als EUR 200 Millionen an ihre Aktion√§re aussch√ľttet, verringert sich der f√ľr eine einhundertprozentige Aus√ľbung des Optionsrechts gem√§√ü der Erdienungstabelle ma√ügebliche nachhaltige Schlussauktionspreis von mindestens EUR 100 (‚ÄěBisheriger Schlussauktionspreis‚Äú) um [den Betrag der Sonderdividende(n) je Stammaktie] (‚ÄěAngepasster Schlussauktionspreis‚Äú). Die sonstigen Schlussauktionspreise der Erdienungstabelle werden verh√§ltniswahrend angepasst.

(ii) Falls die vorstehend bezeichneten non-core assets vor dem Ende der Wartezeit nicht ver√§u√üert, sondern im Wege einer oder mehrerer Abspaltung(en) oder einer vergleichbaren Strukturma√ünahme mit einem Transaktionsvolumen von insgesamt mehr als EUR 200 Millionen unmittelbar oder mittelbar an die Aktion√§re ausgekehrt werden, verringert sich der f√ľr eine einhundertprozentige Aus√ľbung des Optionsrechts gem√§√ü der Erdienungstabelle ma√ügebliche nachhaltige Schlussauktionspreis von mindestens EUR 100 (‚ÄěBisheriger Schlussauktionspreis‚Äú) um den wirtschaftlichen Wert der Zuwendung, die ein Aktion√§r der Gesellschaft je Stammaktie auf diesem Weg erh√§lt. Die sonstigen Schlussauktionspreise der Erdienungstabelle werden verh√§ltniswahrend angepasst.

(iii) In den F√§llen von Ziffern 1.5.2 (i) und (ii) verringert sich √ľberdies das Adjusted EBITDA gem√§√ü Ziffer 1.5.1 (ii) um den Betrag, der ausweislich des jeweils j√ľngsten Konzernjahresabschlusses der Gesellschaft auf die ver√§u√üerte(n) oder abgespaltene(n) Beteiligung(en) entf√§llt, es sei denn, die Ma√ünahme findet erst nach dem ma√ügeblichen Abschlussstichtag statt.

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1.6 Aus√ľbungspreis, Aus√ľbungskurs und Cap

1.6.1 Die Ausgabe der Aktienoptionsrechte erfolgt f√ľr den Bezugsberechtigten unentgeltlich. Jedes ausgegebene Aktienoptionsrecht berechtigt zum Bezug einer Aktie der Gesellschaft zum Aus√ľbungspreis.
Der ‚ÄěAus√ľbungspreis‚Äú entspricht dem durchschnittlichen Schlussauktionspreis (arithmetisches Mittel) der Aktien der Gesellschaft im elektronischen Handelssystem XETRA der Deutschen B√∂rse AG in Frankfurt am Main (oder einem vergleichbaren Nachfolgesystem) an den letzten 12 Monaten vor dem Tag der Ausgabe des jeweiligen Aktienoptionsrechts. Mindestaus√ľbungspreis ist jedoch in jedem Fall der geringste Ausgabebetrag im Sinne von ¬ß 9 Absatz 1 AktG.

Wird dem Bezugsberechtigten zur Bedienung der Aktienoptionsrechte statt neuer Aktien aus bedingtem Kapital eine Barzahlung gew√§hrt, ergibt sich die H√∂he der Barzahlung aus der Differenz zwischen dem Aus√ľbungspreis und dem Aus√ľbungskurs. Der ‚ÄěAus√ľbungskurs‚Äú ist der Schlussauktionspreis der Aktien der Gesellschaft im elektronischen Handelssystem XETRA der Deutschen B√∂rse AG in Frankfurt am Main (oder einem vergleichbaren Nachfolgesystem) am letzten Handelstag vor dem Tag der Aus√ľbung der Aktienoptionsrechte.

Der durch die Aus√ľbung der Aktienoptionsrechte erzielbare Gewinn des Bezugsberechtigten in Form der Differenz zwischen dem Aus√ľbungskurs und dem Aus√ľbungspreis darf in jedem Falle das Doppelte des Aus√ľbungspreises nicht √ľberschreiten (‚ÄěCap‚Äú). Im Falle einer √úberschreitung des Cap wird die Anzahl der aus√ľbbaren Optionen entsprechend reduziert, so dass der durch die Aus√ľbung der Aktienoptionsrechte erzielbare Gewinn das Doppelte des Aus√ľbungspreises s√§mtlicher zun√§chst ausge√ľbter Optionen nicht √ľbersteigt.

1.6.2 Erfolgen die unter Ziffern 1.5.2 (i) und (ii) beschriebenen Ma√ünahmen nach der Ausgabe und vor der Aus√ľbung der Optionsrechte, verringert sich der nach Ziffer 1.6.1 bestimmte Aus√ľbungspreis um den Betrag der Sonderdividende(n) je Stammaktie bzw. um den wirtschaftlichen Wert der Zuwendung, die ein Aktion√§r der Gesellschaft je Stammaktie erh√§lt.
1.6.3 Erfolgen die unter Ziffern 1.5.2 (i) und (ii) beschriebenen Ma√ünahmen in den letzten zw√∂lf Monaten vor der Ausgabe der Optionsrechte, wird der Aus√ľbungspreis gem√§√ü der nachstehenden Formel angepasst:
Wobei
AAP = Angepasster Aus√ľbungspreis
BAP= Bisheriger Aus√ľbungspreis
W = Wert der Sonderdividende je Stammaktie bzw. wirtschaftlicher Wert der Zuwendung je Stammaktie
T = Anzahl der Tage des jeweiligen Zwölf-Monats-Zeitraums
X = Anzahl der Tage zwischen dem Tag der Ausgabe der Optionsrechte und dem Tag, der dem Tag des Beschlusses der Hauptversammlung √ľber die Aussch√ľttung einer Sonderdividende bzw. der Eintragung der Spaltung in das Handelsregister nachfolgt.
1.6.4 Erfolgen die unter Ziffern 1.5.2 (i) und (ii) beschriebenen Ma√ünahmen sowohl in den letzten zw√∂lf Monaten vor Ausgabe der Optionsrechte als auch danach, aber vor der Aus√ľbung der Optionsrechte und erreichen diese Ma√ünahmen insgesamt die Wertgrenze in H√∂he von mindestens EUR 200 Millionen, sind die unter Ziffern 1.5.2 (i) und (ii) beschriebenen Anpassungen f√ľr jede Ma√ünahme unabh√§ngig und getrennt voneinander zu berechnen.
1.6.5 Der Mindestaus√ľbungspreis ist jedoch in jedem Fall der geringste Ausgabebetrag im Sinne von ¬ß 9 Absatz 1 AktG.

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1.7 Verwässerungsschutz

F√ľhrt die Gesellschaft innerhalb der Laufzeit der Aktienoptionsrechte (i) Kapitalerh√∂hungen aus Gesellschaftsmitteln, (ii) Kapitalherabsetzungen oder (iii) Aktiensplits durch, erfolgt eine wirtschaftliche Gleichstellung der Bezugsberechtigten nach folgender Ma√ügabe:

1.7.1 Im Falle einer Kapitalerh√∂hung aus Gesellschaftsmitteln durch Ausgabe neuer Aktien erh√∂ht sich die Anzahl der Aktien, die je Aktienoptionsrecht bezogen werden k√∂nnen, im gleichen Verh√§ltnis wie das Grundkapital. Der Aus√ľbungspreis mindert sich entsprechend dem Verh√§ltnis der Kapitalerh√∂hung. ¬ß 9 Abs. 1 AktG bleibt unber√ľhrt. Im Falle einer Kapitalerh√∂hung aus Gesellschaftsmitteln ohne Ausgabe neuer Aktien (¬ß 207 Abs. 2 S. 2 AktG) bleiben das Bezugsverh√§ltnis und der Aus√ľbungspreis unver√§ndert.
1.7.2 Im Falle einer Kapitalherabsetzung im Wege der Zusammenlegung oder Einziehung von Aktien vermindert sich die Anzahl von Aktien, die je Aktienoptionsrecht bezogen werden k√∂nnen, in dem Verh√§ltnis, das dem Verh√§ltnis des Herabsetzungsbetrages des Grundkapitals zum Grundkapital der Gesellschaft vor der Kapitalherabsetzung entspricht. Im Falle einer nominellen Kapitalherabsetzung im Wege der Zusammenlegung von Aktien wird der Aus√ľbungspreis je Aktie entsprechend dem Verh√§ltnis der Kapitalherabsetzung erh√∂ht. Im Falle der Herabsetzung des Grundkapitals durch R√ľckzahlung von Einlagen oder durch Einziehung erworbener eigener Aktien findet keine Anpassung des Aus√ľbungspreises und des Bezugsverh√§ltnisses statt.
1.7.3 Im Falle eines Aktiensplits ohne √Ąnderung des Grundkapitals erh√∂ht sich die Anzahl der Aktien, die je Aktienoptionsrecht bezogen werden k√∂nnen, in dem Verh√§ltnis, in dem eine alte Aktie gegen neue Aktien eingetauscht wird. Der Aus√ľbungspreis mindert sich entsprechend dem Verh√§ltnis, in dem alte Aktien gegen neue Aktien eingetauscht werden. Im Falle der Zusammenlegung von Aktien verringert sich die Anzahl der Aktien, die je Aktienoptionsrecht bezogen werden k√∂nnen, entsprechend. Der Aus√ľbungspreis wird in dem Verh√§ltnis erh√∂ht, in dem alte Aktien gegen neue Aktien eingetauscht werden.

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Bruchteile von Aktien werden nicht geliefert und nicht ausgeglichen. Bei Erkl√§rung der Aus√ľbung mehrerer Aktienoptionsrechte durch einen Bezugsberechtigten werden jedoch Bruchteile von Aktien zusammengelegt. F√ľhrt die Gesellschaft innerhalb der Laufzeit der Aktienoptionsrechte andere als die unter Ziffer 1.7.1 bis 1.7.3 genannten Kapitalma√ünahmen oder Strukturma√ünahmen durch, ist der pers√∂nlich haftende Gesellschafter oder, soweit Mitglieder des Vorstands des pers√∂nlich haftenden Gesellschafters betroffen sind, der Aufsichtsrat des pers√∂nlich haftenden Gesellschafters erm√§chtigt, die Bezugsberechtigten wirtschaftlich gleichzustellen. Dies gilt insbesondere, sofern die Gesellschaft unter Einr√§umung eines unmittelbaren oder mittelbaren Bezugsrechts an die Aktion√§re das Grundkapital durch Ausgabe neuer Aktien gegen Bareinlagen erh√∂ht oder Teilschuldverschreibungen mit Options- oder Wandelrechten begibt. Die wirtschaftliche Gleichstellung kann durch die Herabsetzung des Aus√ľbungspreises oder durch die Anpassung des Bezugsverh√§ltnisses oder durch eine Kombination von beidem erfolgen. Ein Anspruch der Bezugsberechtigten auf wirtschaftliche Gleichstellung besteht jedoch in diesen F√§llen nicht. Im Falle der Ausgabe von Aktien, Wandelschuldverschreibungen oder Optionsrechten im Rahmen von aktienbasierten Verg√ľtungsprogrammen einschlie√ülich dieses Aktienoptionsprogramms 2023 wird kein Ausgleich gew√§hrt.

1.8 Nicht√ľbertragbarkeit und Verfall

Die Aktienoptionsrechte werden als nicht √ľbertragbare Bezugsrechte gew√§hrt. Die Aktienoptionsrechte sind mit Ausnahme des Erbfalls weder √ľbertragbar noch ver√§u√üerbar, verpf√§ndbar oder anderweitig belastbar.

Die Aktienoptionsrechte verfallen entschädigungslos, wenn das Beschäftigungsverhältnis zwischen dem Bezugsberechtigten und der Gesellschaft bzw. dem mit der Gesellschaft im Sinne von §§ 15 ff. AktG verbundenen Unternehmen oder mit dem persönlich haftenden Gesellschafter endet oder wenn das Unternehmen, mit dem das Beschäftigungsverhältnis besteht, kein verbundenes Unternehmen der Gesellschaft mehr ist. Ein Beschäftigungsverhältnis gilt jedoch dann nicht als beendet, wenn sich an dieses unmittelbar ein neues Beschäftigungsverhältnis mit der Gesellschaft oder einem mit der Gesellschaft im Sinne von §§ 15 ff. AktG verbundenen Unternehmen anschließt.

Ein Verfall der Aktienoptionsrechte tritt im Falle der Beendigung des Beschäftigungsverhältnisses nicht ein, wenn die Aktienoptionsrechte zuvor nach folgender Maßgabe unverfallbar geworden sind:

1.8.1 Die an einen Bezugsberechtigten ausgegebenen Aktienoptionsrechte werden nach Ablauf ihrer jeweiligen Wartezeit unverfallbar.
1.8.2 Ein Dritter hat nach Ausgabe der Aktienoptionsrechte unmittelbar oder mittelbar die Kontrolle √ľber die Gesellschaft nach den ¬ß¬ß 29, 30 Wp√úG erlangt.

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Nach Eintritt der unter Ziffer 1.8.1 und 1.8.2 genannten Umst√§nde k√∂nnen die Aktienoptionsrechte innerhalb der H√∂chstlaufzeit und nach Erreichen der Erfolgsziele ausge√ľbt werden.

F√ľr die F√§lle, dass das Besch√§ftigungsverh√§ltnis durch Todesfall, verminderte Erwerbsf√§higkeit, Pensionierung, K√ľndigung oder anderweitig nicht k√ľndigungsbedingt endet, oder f√ľr den Fall, dass der Bezugsberechtigte nach Beendigung seines alten Besch√§ftigungsverh√§ltnisses ein neues Besch√§ftigungsverh√§ltnis eingeht, k√∂nnen in den Aktienoptionsbedingungen Sonderregelungen f√ľr den Verfall der Aktienoptionsrechte vorgesehen werden.

1.9 Regelung der Einzelheiten

Der pers√∂nlich haftende Gesellschafter wird erm√§chtigt, die weiteren Bedingungen des Aktienoptionsprogramms in den Aktienoptionsbedingungen f√ľr die Berechtigten Personengruppen festzulegen; abweichend hiervon entscheidet f√ľr die Mitglieder des Vorstands des pers√∂nlich haftenden Gesellschafters der Aufsichtsrat des pers√∂nlich haftenden Gesellschafters. Zu den weiteren Bedingungen geh√∂ren insbesondere der Umfang der zu gew√§hrenden Aktienoptionsrechte, weitere Einzelheiten √ľber die Anpassung des Aus√ľbungspreises und/oder des Bezugsverh√§ltnisses bei Kapital- und Strukturma√ünahmen zum Zwecke des Verw√§sserungsschutzes, Bestimmungen √ľber die Aufteilung der Aktienoptionsrechte innerhalb der Berechtigten Personengruppe, den Ausgabebetrag innerhalb der vorgesehenen Zeitr√§ume, das Verfahren f√ľr die Zuteilung an die einzelnen berechtigten Personen, das Verfahren zur Aus√ľbung der Aktienoptionsrechte, die Festlegung weiterer Aus√ľbungssperrfristen sowie weiterer Verfahrensregelungen, insbesondere in Bezug auf die technische Abwicklung der Ausgabe der entsprechenden Aktien der Gesellschaft bzw. der Leistung der Barzahlung nach Optionsaus√ľbung und der Gew√§hrung eigener Aktien der Gesellschaft.

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2. Schaffung eines neuen bedingten Kapitals

Das Grundkapital wird um bis zu EUR 1.950.000 durch Ausgabe von bis zu 1.950.000 auf den Inhaber lautende St√ľckaktien bedingt erh√∂ht (‚ÄěBedingtes Kapital 2023‚Äú). Die bedingte Kapitalerh√∂hung dient ausschlie√ülich der Gew√§hrung von Rechten an die Inhaber von Aktienoptionsrechten aus dem Aktienoptionsprogramm 2023 gem√§√ü der Erm√§chtigung der Hauptversammlung vom 5. Juli 2023 gem√§√ü Tagesordnungspunkt 7. Die bedingte Kapitalerh√∂hung wird nur insoweit durchgef√ľhrt, wie die Inhaber von Aktienoptionsrechten, die aufgrund der Erm√§chtigung der Hauptversammlung vom 5. Juli 2023 gew√§hrt wurden, diese Aktienoptionsrechte aus√ľben und die Gesellschaft die Aktienoptionsrechte nicht durch Barzahlung oder durch die Gew√§hrung eigener Aktien erf√ľllt.

Die neuen Aktien nehmen vom Beginn des Gesch√§ftsjahres an am Gewinn teil, f√ľr das zum Zeitpunkt der Ausgabe der neuen Aktien noch kein Beschluss der Hauptversammlung √ľber die Verwendung des Bilanzgewinns gefasst worden ist.

Der pers√∂nlich haftende Gesellschafter wird erm√§chtigt, die weiteren Einzelheiten der Durchf√ľhrung der bedingten Kapitalerh√∂hung festzulegen, es sei denn, es sollen Aktienoptionsrechte und Aktien an Mitglieder des Vorstands des pers√∂nlich haftenden Gesellschafters ausgegeben werden; in diesem Fall legt der Aufsichtsrat des pers√∂nlich haftenden Gesellschafters die weiteren Einzelheiten der Durchf√ľhrung der bedingten Kapitalerh√∂hung fest.

Der Aufsichtsrat der Gesellschaft wird ermächtigt, die Fassung der Satzung entsprechend dem Umfang der Kapitalerhöhung aus dem Bedingten Kapital 2023 zu ändern.

3. Satzungsänderung

Die Satzung der Gesellschaft erhält einen neuen § 6D mit folgender Fassung:

‚Äě¬ß 6D
BEDINGTES KAPITAL 2023

(1) Das Grundkapital ist um bis zu EUR 1.950.000 durch Ausgabe von bis zu 1.950.000 auf den Inhaber lautende St√ľckaktien bedingt erh√∂ht (Bedingtes Kapital 2023). Die bedingte Kapitalerh√∂hung dient ausschlie√ülich der Gew√§hrung von Rechten an die Inhaber von Aktienoptionsrechten aus dem Aktienoptionsprogramm 2023 gem√§√ü der Erm√§chtigung der Hauptversammlung vom 5. Juli 2023 gem√§√ü Tagesordnungspunkt 7. Die bedingte Kapitalerh√∂hung wird nur insoweit durchgef√ľhrt, wie die Inhaber von Aktienoptionsrechten, die aufgrund der Erm√§chtigung der Hauptversammlung vom 5. Juli 2023 gew√§hrt wurden, diese Aktienoptionsrechte aus√ľben und die Gesellschaft die Aktienoptionsrechte nicht durch Barzahlung oder durch die Gew√§hrung eigener Aktien erf√ľllt.

(2) Die neuen Aktien nehmen vom Beginn des Gesch√§ftsjahres an am Gewinn teil, f√ľr das zum Zeitpunkt der Ausgabe der neuen Aktien noch kein Beschluss der Hauptversammlung √ľber die Verwendung des Bilanzgewinns gefasst worden ist.

(3) Der pers√∂nlich haftende Gesellschafter ist erm√§chtigt, die weiteren Einzelheiten der Durchf√ľhrung der bedingten Kapitalerh√∂hung festzulegen, es sei denn, es sollen Aktienoptionsrechte und Aktien an Mitglieder des Vorstands des pers√∂nlich haftenden Gesellschafters ausgegeben werden; in diesem Fall legt der Aufsichtsrat des pers√∂nlich haftenden Gesellschafters die weiteren Einzelheiten der Durchf√ľhrung der bedingten Kapitalerh√∂hung fest.

(4) Der Aufsichtsrat der Gesellschaft ist ermächtigt, die Fassung der Satzung entsprechend dem Umfang der Kapitalerhöhung aus dem Bedingten Kapital 2023 zu ändern.“

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8. Beschlussfassung √ľber die Erg√§nzung von ¬ß 16 der Satzung um eine Erm√§chtigung zur Abhaltung virtueller Hauptversammlungen

Nach ¬ß 118a Abs. 1 Satz 1 AktG kann die Satzung vorsehen oder den Vorstand dazu erm√§chtigen vorzusehen, dass die Hauptversammlung als virtuelle Hauptversammlung, das hei√üt ohne physische Pr√§senz der Aktion√§re oder ihrer Bevollm√§chtigten am Ort der Hauptversammlung, abgehalten wird. Eine entsprechende Satzungsregelung ist auf einen Zeitraum von l√§ngstens f√ľnf Jahren nach Eintragung der Satzungs√§nderung im Handelsregister zu befristen.

Der pers√∂nlich haftende Gesellschafter und der Aufsichtsrat sind der Auffassung, dass die virtuelle Hauptversammlung nach Ma√ügabe dieser neuen gesetzlichen Bestimmungen die Rechte der Aktion√§re in angemessener Weise wahrt und eine praktikable und zugleich aktion√§rsfreundliche Alternative zur klassischen Pr√§senzhauptversammlung sein kann. √Ąhnlich einer Pr√§senzhauptversammlung erm√∂glicht das neue virtuelle Format insbesondere eine direkte Interaktion zwischen Aktion√§ren und Verwaltung w√§hrend der Versammlung, und zwar im Wege der Videokommunikation bzw. elektronischen Kommunikation. Anders als noch unter Geltung des Gesetzes √ľber Ma√ünahmen im Gesellschafts-, Genossenschafts-, Vereins-, Stiftungs- und Wohnungseigentumsrecht zur Bek√§mpfung der Auswirkungen der COVID-19-Pandemie (COVMG) haben Aktion√§re in diesem neuen virtuellen Format insbesondere weitreichende Rede-, Frage- und Antragsrechte nicht etwa nur im Vorfeld, sondern auch w√§hrend der virtuellen Hauptversammlung.

Vor diesem Hintergrund soll eine solche Erm√§chtigung des pers√∂nlich haftenden Gesellschafters in die Satzung der Gesellschaft aufgenommen werden. Hierbei soll die Laufzeit der Erm√§chtigung auf ca. zwei Jahre beschr√§nkt werden und von der im Gesetz vorgesehenen maximal m√∂glichen Laufzeit von f√ľnf Jahren kein Gebrauch gemacht werden. F√ľr zuk√ľnftige Hauptversammlungen soll jeweils gesondert und unter Ber√ľcksichtigung der Umst√§nde des jeweiligen Einzelfalls, der Tagesordnung und der Interessen der Aktion√§re sowie der Gesellschaft entschieden werden, ob von der Erm√§chtigung Gebrauch gemacht und eine Hauptversammlung als virtuelle Hauptversammlung abgehalten werden soll. F√ľr den Fall der Abhaltung einer virtuellen Hauptversammlung wird der pers√∂nlich haftende Gesellschafter im zul√§ssigen rechtlichen Rahmen auch √ľber deren genaue Ausgestaltung einschlie√ülich der Ausgestaltung des Fragerechts der Aktion√§re entscheiden.

Aus heutiger Sicht ist tendenziell beabsichtigt, dass die Aktion√§re ihre Fragen w√§hrend der virtuellen Hauptversammlung stellen sollen ‚Äď so wie es auch f√ľr die diesj√§hrige ordentliche Hauptversammlung vorgesehen ist. Das bedeutet, dass die M√∂glichkeit einer Verlagerung des prim√§ren Fragerechts in das Vorfeld der Hauptversammlung ‚Äď unter Gew√§hrung nur eines Nach- bzw. R√ľckfragerechts w√§hrend der Hauptversammlung ‚Äď tendenziell nicht genutzt werden soll. Es wird aber darauf hingewiesen, dass der pers√∂nlich haftende Gesellschafter berechtigt und verpflichtet ist, seine aktuelle Einsch√§tzung bei der Einberufung einer k√ľnftigen virtuellen Hauptversammlung kritisch zu √ľberpr√ľfen und gegebenenfalls zu revidieren.

Daher soll der bisherige § 16 der Satzung um die Regelung zur virtuellen Hauptversammlung in einem neuen Absatz 3 ergänzt werden.

Der persönlich haftende Gesellschafter und der Aufsichtsrat schlagen vor, wie folgt zu beschließen

§ 16 der Satzung wird um einen neuen Absatz 3 wie folgt ergänzt:

‚Äě(3) Der pers√∂nlich haftende Gesellschafter ist erm√§chtigt vorzusehen, dass Hauptversammlungen, die bis zum 31. August 2025 stattfinden, ohne physische Pr√§senz der Aktion√§re oder ihrer Bevollm√§chtigten am Ort der Hauptversammlung abgehalten werden (virtuelle Hauptversammlung).‚Äú

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9. Beschlussfassung √ľber die √Ąnderung von ¬ß 17 der Satzung zur Erm√∂glichung der Teilnahme von Aufsichtsratsmitgliedern im Wege der Bild- und Ton√ľbertragung an virtuellen Hauptversammlungen

Nach ¬ß 118 Abs. 3 Satz 2 i.V.m. ¬ß 118a Abs. 2 Satz 2 AktG kann die Satzung vorsehen, dass in bestimmten F√§llen die Teilnahme von Mitgliedern des Aufsichtsrats an der Hauptversammlung im Wege der Bild- und Ton√ľbertragung erfolgen darf. Die Satzung der Gesellschaft enth√§lt in ¬ß 17 Absatz 7 bereits eine Regelung, nach der es den Aufsichtsratsmitgliedern gestattet ist, bei Vorliegen besonderer Umst√§nde im Wege der Bild- und Ton√ľbertragung an der Hauptversammlung teilzunehmen. Diese Regelung soll nunmehr auf die virtuelle Hauptversammlung ausgedehnt und pr√§zisiert werden.

Der persönlich haftende Gesellschafter und der Aufsichtsrat schlagen vor, wie folgt zu beschließen

§ 17 Absatz 7 der Satzung wird wie folgt neu gefasst:

‚Äě(7) Die Teilnahme von Mitgliedern des Aufsichtsrates an der Hauptversammlung darf im Wege der Bild- und Ton√ľbertragung erfolgen, wenn Aufsichtsratsmitgliedern aus gesundheitlichen, beruflich bedingten oder pers√∂nlichen Gr√ľnden oder aufgrund einer unangemessenen Anreisedauer die physische Teilnahme am Versammlungsort nicht oder nur mit erheblichem Aufwand m√∂glich w√§re oder wenn die Hauptversammlung als virtuelle Hauptversammlung abgehalten wird.‚Äú

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10. Beschlussfassung √ľber die Billigung des Verg√ľtungsberichts f√ľr das Gesch√§ftsjahr 2022

Gem√§√ü ¬ß 162 AktG haben Vorstand und Aufsichtsrat b√∂rsennotierter Gesellschaften j√§hrlich einen Verg√ľtungsbericht zu erstellen. Der Verg√ľtungsbericht ist vom Abschlusspr√ľfer zu pr√ľfen und gem√§√ü ¬ß 120a Abs. 4 Satz 1 AktG der Hauptversammlung zur Billigung vorzulegen. Der Verg√ľtungsbericht des pers√∂nlich haftenden Gesellschafters und des Aufsichtsrates f√ľr das Gesch√§ftsjahr 2022 und der Vermerk √ľber dessen Pr√ľfung durch den Abschlusspr√ľfer sind im Anschluss an diese Tagesordnung im Abschnitt ‚ÄěBERICHTE‚Äú unter dem Punkt ‚ÄěZu TOP 10: Verg√ľtungsbericht 2022‚Äú wiedergegeben und von der Einberufung der Hauptversammlung an √ľber unsere Internetseite unter

https://ir.stroeer.com/hv/

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zugänglich.

Der persönlich haftende Gesellschafter und der Aufsichtsrat schlagen vor,

den nach ¬ß 162 AktG erstellten und gepr√ľften Verg√ľtungsbericht f√ľr das Gesch√§ftsjahr 2022, der nachfolgend im Abschnitt ‚ÄěBERICHTE‚Äú enthalten ist, zu billigen.

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> BERICHTE

Zu TOP 7:
Bericht des persönlich haftenden Gesellschafters zum Aktienoptionsprogramm 2023

Der pers√∂nlich haftende Gesellschafter hat √ľber das unter Punkt 7 der Tagesordnung vorgeschlagene Aktienoptionsprogramm 2023 einen schriftlichen Bericht erstattet. Der Bericht wird auf der Homepage der Gesellschaft unter

https://ir.stroeer.com/hv/

veröffentlicht.

Der Bericht hat folgenden Inhalt:

Unter Tagesordnungspunkt 7 wird der Hauptversammlung vorgeschlagen, ein neues Aktienoptionsprogramm zu beschlie√üen in dessen Rahmen bis zu 1.950.000 Bezugsrechte (‚ÄěAktienoptionsrechte‚Äú) ausgegeben werden k√∂nnen, die zum Bezug von bis zu 1.950.000 auf den Inhaber lautenden St√ľckaktien der Gesellschaft berechtigen. Die Aktienoptionsrechte sollen an Mitglieder des Vorstands des pers√∂nlich haftenden Gesellschafters, an F√ľhrungskr√§fte der Gesellschaft unterhalb der Ebene des Vorstands des pers√∂nlich haftenden Gesellschafters sowie an Mitglieder der Gesch√§ftsf√ľhrung der mit der Gesellschaft im Sinne von ¬ß¬ß 15 ff. AktG verbundenen Unternehmen ausgegeben werden k√∂nnen. Hierdurch sollen diejenigen F√ľhrungskr√§fte, die die Unternehmensstrategie gestalten und umsetzen und damit ma√ügeblich f√ľr die Wertentwicklung des Unternehmens verantwortlich sind, am Erfolg des Unternehmens teilhaben. Dies soll dazu beitragen, eine nachhaltige Steigerung des Unternehmenswerts durch eine dauerhafte Motivation der F√ľhrungskr√§fte der Gesellschaft und mit ihr verbundener Unternehmen zu erreichen. Die Gew√§hrung von Aktienoptionsrechten als erfolgsabh√§ngigem Verg√ľtungsbestandteil sichert und f√∂rdert diese Motivation, st√§rkt die Identifikation der Bezugsberechtigten mit dem Unternehmen und intensiviert deren Bindung an das Unternehmen. Der hierdurch gesetzte Leistungsanreiz liegt im Interesse der Gesellschaft und ihrer Aktion√§re.

Soweit das neue Aktienoptionsprogramm vorsieht, Bezugsrechte auch an die Mitglieder des Vorstands des pers√∂nlich haftenden Gesellschafters zu gew√§hren, soll dies auf Basis der laufenden Anstellungsvertr√§ge mit der Gesellschaft geschehen. Dies l√§uft dem derzeitigen Verg√ľtungssystem nicht zuwider. Nach der ma√ügeblichen √úbergangsbestimmung hatte die erstmalige Beschlussfassung der Hauptversammlung √ľber ein Verg√ľtungssystem bis zum Ablauf der ersten ordentlichen Hauptversammlung zu erfolgen, die auf den 31.12.2020 folgte. Dem ist die Gesellschaft mit der Beschlussfassung in der Hauptversammlung vom 3. September 2021 nachgekommen. Nach der √úbergangsvorschrift bleiben jedoch Altvertr√§ge davon unber√ľhrt. Es besteht folglich keine Pflicht, die Altvertr√§ge an das neue Verg√ľtungssystem anzupassen oder mit den amtierenden Mitgliedern des Vorstands neue Anstellungsvertr√§ge nach Ma√ügabe des neuen Verg√ľtungssystems abzuschlie√üen. Die bisherige Verg√ľtungspraxis kann auf Basis der Altvertr√§ge fortgef√ľhrt werden. Soweit das neue Aktienoptionsprogramm vorsieht, Bezugsrechte auch an die Mitglieder des Vorstands des pers√∂nlich haftenden Gesellschafters zu gew√§hren, soll dies auf Basis der laufenden Anstellungsvertr√§ge mit der Gesellschaft und auch nur bis zu deren Ende geschehen.

Zur Bedienung der Aktienoptionsrechte soll ein neues Bedingtes Kapital 2023 in H√∂he von bis zu EUR 1.950.000,00 von der Hauptversammlung beschlossen werden. Dieses Bedingte Kapital 2023 ist auf ein Volumen von 3,52734% des Grundkapitals zum Zeitpunkt der Beschlussfassung beschr√§nkt. Die Bedienung der Aktienoptionsrechte mit neuen Aktien kann daher zu einer maximalen Verw√§sserung der Altaktion√§re von 3,52734% f√ľhren. Jedes im Rahmen des Aktienoptionsprogramms 2023 ausgegebene Aktienoptionsrecht gew√§hrt das Recht, nach n√§herer Ma√ügabe der Aktienoptionsbedingungen gegen Zahlung des Aus√ľbungspreises eine auf den Inhaber lautende St√ľckaktie der Gesellschaft mit einem auf jede Aktie entfallenden anteiligen Betrag des Grundkapitals von EUR 1,00 zu erwerben. Die Aktienoptionsbedingungen k√∂nnen auch vorsehen, dass zur Bedienung der Aktienoptionsrechte wahlweise statt neuer Aktien aus dem Bedingten Kapital eine Barzahlung oder eigene Aktien gew√§hrt werden. Dies erh√∂ht die Flexibilit√§t f√ľr die Gesellschaft, die f√ľr sie bei Aus√ľbung der Aktienoptionsreche angemessene Erf√ľllungsart zu w√§hlen ‚Äď unter Ber√ľcksichtigung ihrer Liquidit√§tslage und der Verw√§sserung f√ľr die bestehenden Aktion√§re, die bei Gew√§hrung eigener Aktien und dem Barausgleich nicht erfolgt.

Die Aktienoptionsrechte k√∂nnen bis zum 4. Juli 2028 (einschlie√ülich) ausgegeben werden. Sie haben eine maximale Laufzeit von sieben Jahren ab dem Tag ihrer jeweiligen Ausgabe (‚ÄěH√∂chstlaufzeit‚Äú) und verfallen hiernach entsch√§digungslos. Aus dem Aktienoptionsprogramm 2023 k√∂nnen insgesamt bis zu 1.500.000 Aktienoptionsrechte an Mitglieder des Vorstands des pers√∂nlich haftenden Gesellschafters, bis zu 50.000 Aktienoptionsrechte an F√ľhrungskr√§fte der Gesellschaft und bis zu 400.000 Aktienoptionsrechte an Mitglieder der Gesch√§ftsf√ľhrung der mit der Gesellschaft im Sinne von ¬ß¬ß 15 ff. AktG verbundenen Unternehmen ausgegeben werden.

Die Bestimmung der Bezugsberechtigten, des Umfangs der ihnen jeweils zu gew√§hrenden Aktienoptionsrechte sowie die Festlegung der weiteren Einzelheiten der Ausgabe und der Ausgestaltung der Aktienoptionsrechte obliegt dem pers√∂nlich haftenden Gesellschafter. Soweit Aktienoptionsrechte an Mitglieder des Vorstands des pers√∂nlich haftenden Gesellschafters gew√§hrt werden, ist hierf√ľr allein der Aufsichtsrat des pers√∂nlich haftenden Gesellschafters zust√§ndig.

Die Aktienoptionsrechte k√∂nnen an die Bezugsberechtigten einmal oder mehrmals gew√§hrt werden. Die Ausgabe von Aktienoptionsrechten ist jedoch w√§hrend eines Zeitraumes von 30 Kalendertagen jeweils vor der Ank√ľndigung eines Jahresabschlusses, eines Konzernabschlusses und eines Halbjahresfinanzberichts der Gesellschaft ausgeschlossen. Um den Bezugsberechtigten einen l√§ngerfristigen Anreiz zu geben, den Unternehmenswert der Gesellschaft im Interesse aller Aktion√§re zu steigern, k√∂nnen die Aktienoptionsrechte fr√ľhestens vier Jahre nach dem Tag ihrer Ausgabe ausge√ľbt werden, was zugleich der Einhaltung der Vorgabe in ¬ß 193 Abs. 2 Nr. 4 AktG dient. Die Aus√ľbung ist jedoch w√§hrend eines Zeitraumes von 30 Kalendertagen vor der Ank√ľndigung eines Jahresabschlusses, eines Konzernabschlusses und eines Halbjahresfinanzberichts der Gesellschaft nicht m√∂glich. Dies soll entsprechend der kapitalmarktrechtlichen Regelungen der Ausnutzung von Insiderkenntnissen vorbeugen. In begr√ľndeten Ausnahmef√§llen k√∂nnen weitere Aus√ľbungssperrfristen festgelegt werden.

Im Interesse der Aktion√§re an einer nachhaltigen Wertsteigerung der Gesellschaft k√∂nnen die Aktienoptionsrechte nur ausge√ľbt werden, wenn am Ende der Wartefrist die Erfolgsziele erreicht werden. Erfolgsziele sind das Erreichen der im Aktienoptionsprogramm festgelegten Aktienkurse und eine Steigerung des Unternehmenswertes der Gesellschaft dergestalt, dass das im Konzernabschluss ausgewiesene Adjusted EBITDA des Konzerns f√ľr das vor Ablauf der jeweiligen Wartezeit endende Gesch√§ftsjahr mindestens EUR 625 Mio. betragen muss. Durch die Vorgabe zweier verschiedener Erfolgsziele ist sichergestellt, dass sich die Verg√ľtung gem√§√ü den Vorgaben des Aktiengesetzes an einer nachhaltigen und langfristigen Entwicklung orientiert.

Da die Gesellschaft ausweislich ihrer bereits kommunizierten Strategie beabsichtigt, sich perspektivisch von den non-core assets Statista und Asam aus dem Segment DaaS & E-Commerce zu trennen und die Aktion√§re an den erwarteten Wertsteigerungen zu beteiligen, unterliegen die Erfolgsziele f√ľr diesen Fall einer Anpassung. Die im Aktienoptionsprogramm festgelegten Aktienkurse reduzieren sich in diesem Fall um den Betrag einer oder mehrerer ausgesch√ľtteter Sonderdividenden bzw. um den wirtschaftlichen Wert, der den Aktion√§ren bei einer Abspaltung oder vergleichbaren Strukturma√ünahme zugewendet wird, sofern diese Aussch√ľttungen die Grenze von EUR 200 Millionen √ľberschreiten. Das Adjusted EBITDA verringert sich unter denselben Voraussetzungen um den Betrag, der ausweislich des j√ľngsten Konzernjahresabschlusses auf die ver√§u√üerte(n) bzw. abgespaltene(n) Beteiligung(en) entf√§llt. Die Voraussetzungen f√ľr die Anpassung sind bewusst eng gefasst und werden s√§mtlich durch die Hauptversammlung bestimmt, um eine √úberkompensation zu vermeiden.

Bei Aus√ľbung der Aktienoptionsrechte ist der sog. Aus√ľbungspreis von den Bezugsberechtigten an die Gesellschaft zu zahlen. Der ‚ÄěAus√ľbungspreis‚Äú entspricht dem durchschnittlichen Schlussauktionspreis (arithmetisches Mittel) der Aktien der Gesellschaft im elektronischen Handelssystem XETRA der Deutschen B√∂rse AG in Frankfurt am Main (oder einem vergleichbaren Nachfolgesystem) an den letzten 12 Monaten vor dem Tag der Ausgabe des jeweiligen Aktienoptionsrechts. Mindestaus√ľbungspreis ist jedoch in jedem Fall der geringste Ausgabebetrag im Sinne von ¬ß 9 Absatz 1 AktG. Trennt sich die Gesellschaft von einem oder mehreren non-core assets, gelten die vorstehenden Ausf√ľhrungen entsprechend. Der Aus√ľbungspreis verringert sich um den Betrag der Sonderdividende bzw. den wirtschaftlichen Wert der Zuwendung, die ein Aktion√§r der Gesellschaft je Stammaktie erh√§lt.

Der durch die Aus√ľbung der Aktienoptionsrechte erzielbare Gewinn des Bezugsberechtigten ist auf das Zweifache des Aus√ľbungspreises (‚ÄěCap‚Äú) beschr√§nkt. Der Gewinn ergibt sich aus der Differenz zwischen dem B√∂rsenkurs der Aktie am Tag vor der Aus√ľbung und dem Aus√ľbungspreis. Durch diesen Cap wird sichergestellt, dass der mit den Aktienoptionsrechten verbundene Verm√∂gensvorteil bei au√üerordentlichen Entwicklungen nach oben begrenzt ist und insgesamt auch nicht zur Unangemessenheit der aus dem Aktienoptionsprogramm 2023 resultierenden Verg√ľtungsbestandteilen f√ľhrt. Im Falle einer √úberschreitung des Cap wird daher die Anzahl der aus√ľbbaren Optionen so reduziert, dass der Cap nicht mehr √ľberschritten wird.

F√ľhrt die Gesellschaft innerhalb der Laufzeit der Aktienoptionsrechte Kapital- und Strukturma√ünahmen durch, k√∂nnen die Bezugsberechtigten wirtschaftlich gleichgestellt werden, um insoweit einer Verw√§sserung entgegenzuwirken. In bestimmten F√§llen ‚Äď n√§mlich im Falle einer Kapitalerh√∂hung aus Gesellschaftsmitteln durch Ausgabe neuer Aktien, im Falle einer Kapitalherabsetzung im Wege der Zusammenlegung oder Einziehung von Aktien sowie im Falle eines Aktiensplits ohne √Ąnderung des Grundkapitals‚Äď sieht der Hauptversammlungsbeschluss selbst einen Verw√§sserungsschutz vor.

Die Aktienoptionsrechte werden als nicht √ľbertragbare Bezugsrechte gew√§hrt. Sie sind mit Ausnahme des Erbfalls weder √ľbertragbar noch ver√§u√üerbar, verpf√§ndbar oder anderweitig belastbar. Hierdurch sollen die mit dem Aktienoptionsprogramm verfolgten pers√∂nlichen Anreizwirkungen sichergestellt werden.

Aktienoptionsrechte verfallen grunds√§tzlich, wenn zwischen dem Bezugsberechtigten und der Gesellschaft bzw. einer Konzerngesellschaft oder des pers√∂nlich haftenden Gesellschafters kein Besch√§ftigungsverh√§ltnis mehr besteht oder wenn das Unternehmen, mit dem das Besch√§ftigungsverh√§ltnis besteht, kein verbundenes Unternehmen der Gesellschaft mehr ist. Dies gilt jedoch nicht, wenn die Aktienoptionsrechte nach Ablauf der vierj√§hrigen Wartezeit unverfallbar geworden sind oder wenn ein Kontrollwechsel im Sinne des Wertpapiererwerbs- und √úbernahmegesetzes (Wp√úG) bei der Gesellschaft stattfindet. F√ľr den Todesfall, verminderte Erwerbsf√§higkeit, Pensionierung, K√ľndigung oder anderweitig nicht k√ľndigungsbedingte Beendigung des Besch√§ftigungsverh√§ltnisses des Bezugsberechtigten k√∂nnen in den Aktienoptionsbedingungen Sonderregelungen f√ľr den Verfall der Aktienoptionsrechte vorgesehen werden.

Der pers√∂nlich haftende Gesellschafter und der Aufsichtsrat sind der √úberzeugung, dass das unter Tagesordnungspunkt 7 vorgeschlagene Aktienoptionsprogramm 2023, welches von dem Erreichen langfristiger Wachstumsziele und von der Kursentwicklung der Aktie der Gesellschaft abh√§ngt, geeignet ist, einen nachhaltigen Leistungsanreiz f√ľr die ausgew√§hlten F√ľhrungskr√§fte der Gesellschaft und ihrer Konzerngesellschaften zu setzen und im Interesse der Gesellschaft und ihrer Aktion√§re zu einer nachhaltigen Steigerung des Unternehmenswerts beizutragen.

Zu TOP 10:
Verg√ľtungsbericht 2022

VERG√úTUNGSBERICHT DER STR√ĖER SE & CO. KGAA F√úR DAS GESCH√ĄFTSJAHR 2022

Die Str√∂er SE & Co. KGaA (im Folgenden auch: die ‚ÄěGesellschaft‚Äú) ist eine b√∂rsennotierte Kommanditgesellschaft auf Aktien. Sie hat selbst keinen Vorstand, sondern einen pers√∂nlich haftenden Gesellschafter, die (nicht b√∂rsennotierte) Str√∂er Management SE. Deren Gesch√§fte, und somit mittelbar auch die Gesch√§fte der Str√∂er SE & Co. KGaA, f√ľhrt der Vorstand der Str√∂er Management SE.

Im Folgenden wird der Verg√ľtungsbericht der Gesellschaft nach ¬ß 162 Aktiengesetz (AktG) dargelegt, der die individuell gew√§hrte und geschuldete Verg√ľtung der gegenw√§rtigen und ehemaligen Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats der pers√∂nlich haftenden Gesellschafterin (die Str√∂er Management SE) sowie des Aufsichtsrats der Str√∂er SE & Co. KGaA im Gesch√§ftsjahr 2022 beschreibt. Analog den Anforderungen des deutschen Aktiengesetztes wurde dieser Bericht gemeinsam durch den pers√∂nlich haftenden Gesellschafter und Aufsichtsrat der Str√∂er SE & Co. KGaA erstellt und enth√§lt im Sinne der Transparenz alle notwendigen und empfohlenen Angaben zur Struktur und H√∂he der Vorstands- und Aufsichtsratsverg√ľtung. Der Verg√ľtungsbericht wird gem√§√ü ¬ß 162 AktG durch den Abschlusspr√ľfer gepr√ľft und der ordentlichen Hauptversammlung am 5. Juli 2023 zur Billigung vorgelegt. Der Verg√ľtungsbericht f√ľr das Gesch√§ftsjahr 2021 wurde gem√§√ü ¬ß 162 AktG der ordentlichen Hauptversammlung am 22. Juni 2022 vorgelegt und von dieser gem√§√ü ¬ß 120a AktG gebilligt.

Der vorliegende Bericht ist zudem einschlie√ülich des ihm beigef√ľgten Pr√ľfungsberichts des Abschlusspr√ľfers auf der Internetseite der Str√∂er SE & Co. KGaA ver√∂ffentlicht

https://ir.stroeer.com/de/investor-relations/finanzberichte/


Köln, den 23. März 2023

F√ľr den Aufsichtsrat
Christoph Vilanek
Vorsitzender des Aufsichtsrats
der Ströer SE & Co. KGaA

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F√ľr den pers√∂nlich haftenden Gesellschafter
Udo M√ľller Christian Schmalzl Henning Gieseke
Co-CEO
der Ströer SE & Co. KGaA
Co-CEO
der Ströer Management SE
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R√ľckblick auf das Gesch√§ftsjahr 2022 unter dem Aspekt der Vorstandsverg√ľtung

Das Gesch√§ftsjahr 2022 brachte mit dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine, nach drei Jahre Covid-19-Pandemie, neue Herausforderungen f√ľr Str√∂er aber auch f√ľr die globalen Wirtschaftr√§ume. Insbesondere waren stark steigende Energie- und Rohstoffpreise, schwierige Lieferkettensituationen und vor allem anziehende Inflationsraten, welche deutlich √ľber den Zielkorridoren der f√ľhrenden Zentralbanken lagen, die sp√ľrbarsten negativen Auswirkungen auf das gesamtwirtschaftliche Umfeld. Um diese Herausforderungen erfolgreich zu bestehen ist eine robuste, flexible und krisenresistente Strategie, umso wichtiger. Wie bereits in den Coronajahren hat sich unsere ‚ÄěOOH plus‚Äú-Strategie und die Fokussierung auf Deutschland bew√§hrt und wir konnten erfolgreich dem neuen, ver√§nderten wirtschaftlichen Umfeld begegnen und wir haben unsere Position als Nummer 1 bei Digitaler Au√üenwerbung (DOoH), die Nummer 1 im Bereich lokale Au√üenwerbung und die Nummer 1 im Gesamtau√üenwerbemarkt weiter gefestigt. Damit konnten wir die negativen Auswirkungen eines sich im Jahresverlauf eintr√ľbenden Gesamtwerbemarktes bezogen auf unser OoH-Kerngesch√§ft begrenzen und die Entwicklungen anderer Werbegattungen √ľbertreffen.

Strategie und Vorstandsverg√ľtung

Als eines der f√ľhrenden deutschen Medienunternehmen sind uns nicht nur zufriedene Kunden wichtig, sondern auch nachhaltiges, umweltfreundliches Handeln, das bei uns bereits lange Tradition hat. Zwei wichtige Komponenten f√ľr unsere Nachhaltigkeitsstrategie 2030 ‚Äď Effizienz und Innovation ‚Äď sind bereits seit jeher Teil unseres Gesch√§ftsmodells. Unsere Nachhaltigkeitsstrategie kombiniert unsere Gesch√§ftsstrategie mit √∂kologischen Ans√§tzen aus den Bereichen Umwelt und Klimaschutz, gesellschaftlichen Ans√§tzen und Corporate Governance Aspekten.

Da unser Nachhaltigkeitsgedanke prim√§r als langfristiger, strategischer Pfeiler und im direkten Bezug auf das eigene Kerngesch√§ft sinnvoll umgesetzt werden kann, m√ľssen sich diese Aspekte auch in der Vorstandsverg√ľtung widerspiegeln. Das aktuelle Verg√ľtungssystem f√∂rdert bereits die Umsetzung der Unternehmensstrategie sowie die langfristige Entwicklung des Unternehmens u. a. durch den Einbezug angemessener Anreize zur Steigerung des Ertrags und Umsatzwachstums. Um bestm√∂gliche Wertsch√∂pfung zu erzielen, setzen wir in der einj√§hrigen variablen Verg√ľtung beispielsweise auf einen starken Bezug zur Cash-Generierung, w√§hrend die mehrj√§hrige variable Verg√ľtung unseren Fokus auf nachhaltiger Festigung und Weiterentwicklung unserer Infrastruktur und Marktposition widerspiegelt. Das neue Verg√ľtungssystem integriert zus√§tzlich weitere wesentliche Nachhaltigkeitsaspekte und Stakeholder-Interessen durch Einf√ľhrung von ESG-Zielen (Environmental, Social und Governance).

Die Vorstandsverg√ľtung im √úberblick und wesentliche √Ąnderungen

Das Verg√ľtungssystem des Vorstands entspricht den Anforderungen des Aktiengesetzes und orientiert sich an den Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex. Es tr√§gt wesentlich zur F√∂rderung der Unternehmensstrategie und langfristigen Entwicklung der Gesellschaft bei.

Mit Blick auf die globalen Entwicklungen und regulatorischen Neuerungen hat der Aufsichtsrat des pers√∂nlich haftenden Gesellschafters im Gesch√§ftsjahr 2021 beschlossen, das Verg√ľtungssystem der Vorst√§nde der Gesellschaft anzupassen, um zuk√ľnftig eine noch st√§rkere Koppelung an Nachhaltigkeit, Langfristigkeit und Unternehmensstrategie herzustellen.

Das bisherige Verg√ľtungssystem f√ľr die Vorstandsmitglieder, welches im abgelaufenen Gesch√§ftsjahr 2022 noch f√ľr alle Mitglieder zur Anwendung kommt, besteht aus einer Grundverg√ľtung, aus Nebenleistungen sowie aus einer variablen Verg√ľtung, die sich wiederum aus einer einj√§hrigen variablen Verg√ľtung (Short-term Incentive, ‚ÄěSTI‚Äú) sowie aus einer mehrj√§hrigen variablen Verg√ľtung (Long-term Incentive, ‚ÄěLTI‚Äú) zusammensetzt. Diese bew√§hrte Struktur mit ihrer starken Pay-for-Performance Ausrichtung wird grunds√§tzlich f√ľr das neue, √ľberarbeitete Verg√ľtungssystem beibehalten. Die vom Aufsichtsrat des pers√∂nlich haftenden Gesellschafters beschlossenen Anpassungen des Verg√ľtungssystems betreffen insbesondere die Ausgestaltung der variablen Verg√ľtungskomponenten und erf√ľllen die relevanten Anforderungen an moderne Verg√ľtungssysteme:

‚ÄĘ Klare Ausrichtung an der Unternehmensstrategie

‚ÄĘ Einfach, verst√§ndlich und transparent

‚ÄĘ Hohe Kapitalmarktorientierung

‚ÄĘ Markt√ľbliches und zugleich wettbewerbsf√§higes System

‚ÄĘ Erf√ľllung der regulatorischen Anforderungen

> Die Str√∂er SE & Co. KGaA hat sich zum Ziel gesetzt, das Unternehmen zuk√ľnftig noch st√§rker an den Kriterien der Nachhaltigkeit und der unternehmerischen sowie gesellschaftlichen Verantwortung auszurichten. Umweltfreundliches Handeln und nachhaltiges profitables Wachstum sind hierbei gleicherma√üen von herausragender Bedeutung. Diese strategischen Ziele werden durch das neue Verg√ľtungssystem f√ľr die Vorstandsmitglieder ma√ügeblich unterst√ľtzt, insbesondere durch die Ausgestaltung der variablen Verg√ľtungskomponenten und dort durch die Auswahl der Erfolgsziele.



Das neue System wird zuk√ľnftig bei Vertragsverl√§ngerungen und Neuvertr√§gen angewendet. Aufgrund des Bestandschutzes wurden die gegenw√§rtigen Vorstandsmitglieder im Gesch√§ftsjahr 2022 noch auf Basis des bisherigen Systems verg√ľtet.

Im Detail gestaltet sich das Verg√ľtungssystem 2022 wie folgt:



Beschlussfassung √ľber die Billigung des Verg√ľtungssystems f√ľr die Vorstandsmitglieder

Das neue Verg√ľtungssystem wurde der ordentlichen Hauptversammlung am 3. September 2021 gem√§√ü ¬ß 120a (1) AktG zur Abstimmung vorgelegt und mit einer Mehrheit von 87,5 % gebilligt.

Veränderungen in der Zusammensetzung des Vorstands

Zum 31. Juli 2022 endete der Anstellungsvertrag des Vorstandmitglieds Christian Baier. Hierdurch hat sich das Vorstandsgremium im Geschäftsjahr 2022 von vier auf drei Mitglieder verringert.

Grunds√§tze der Verg√ľtungsfestsetzung

Festlegung der Zielverg√ľtung

Auf Basis des bisherigen Verg√ľtungssystems hat der Aufsichtsrat des pers√∂nlich haftenden Gesellschafters die H√∂he der Zielverg√ľtung der einzelnen Vorstandsmitglieder festgelegt. Die Festlegung der Zielverg√ľtung beruht dabei auf folgenden Aspekten: Die Zielgesamtverg√ľtung soll in einem angemessenen Verh√§ltnis zu den Aufgaben und Leistungen des jeweiligen Vorstandsmitglieds stehen und die Lage, das Marktumfeld und den Erfolg der Gesellschaft ber√ľcksichtigen. Dabei wurde insbesondere auf ad√§quate, markt√ľbliche Verg√ľtungsh√∂hen geachtet. Die Festlegung der absoluten Zielwerte wurde auf Basis der unterschiedlichen Anforderungen an die jeweilige Vorstandsfunktion festgelegt, was zu einer Differenzierung der Zielverg√ľtung der einzelnen Mitglieder f√ľhrt.

Die Vorstandsverg√ľtung besteht aus festen und variablen Elementen. Die variable Verg√ľtung ist an die Erreichung vorab definierter Ziele gekn√ľpft, die bei einer √úbererf√ľllung bis zu einem fixierten Maximum ansteigen kann. Der Anteil der langfristigen variablen Verg√ľtung √ľbersteigt den Anteil der kurzfristigen variablen Verg√ľtung.

Die nachfolgenden Tabellen stellen die vertraglichen Zielverg√ľtungen der Vorstandsmitglieder sowie die Verg√ľtungsstruktur in % der Gesamtverg√ľtung f√ľr das Gesch√§ftsjahr 2022 dar.

Das Vorstandsmitglied Christian Baier ist zum 31. Juli 2022 ausgeschieden; seine Verg√ľtungen werden pro rata temporis ausgewiesen.

Vorstandsindividuelle Zielverg√ľtung 2022 und anteilige Verteilung





Zus√§tzlich zur dargelegten vertraglichen Zielverg√ľtung wurden Herrn Gieseke Optionen im Rahmen des Aktienoptionsprogramms aus dem Gesch√§ftsjahr 2019 gew√§hrt.

Beginnt oder endet der Dienstvertrag eines Vorstandsmitglieds im laufenden Gesch√§ftsjahr, wird der Zielbetrag grunds√§tzlich pro rata temporis auf den Zeitpunkt des Beginns oder Endes des Dienstvertrags gek√ľrzt. F√ľr Zeiten, in denen das Vorstandsmitglied bei bestehendem Dienstvertrag keinen Anspruch auf Verg√ľtung hat (z. B. wegen Ruhens des Dienstverh√§ltnisses oder Arbeitsunf√§higkeit ohne Anspruch auf Entgeltfortzahlung), wird der Zielbetrag ebenfalls pro rata temporis gek√ľrzt.

Sollte sich die Lage der Gesellschaft in einem Ma√üe verschlechtern, dass die Weitergew√§hrung der Vorstandsverg√ľtung unbillig w√§re, ist die Gesellschaft im √úbrigen berechtigt, die Vorstandsverg√ľtungen auf ein angemessenes Ma√ü herabzusetzen.

Maximalverg√ľtung

Die Gesamtverg√ľtung der Vorstandsmitglieder in einem Gesch√§ftsjahr ist gem√§√ü ¬ß 87a Abs. 1. Satz 2 Nr. 1 AktG nach oben absolut begrenzt (‚ÄěMaximalverg√ľtung‚Äú).

Die Maximalverg√ľtungen f√ľr das Gesch√§ftsjahr 2022 umfassen s√§mtliche feste und variable Verg√ľtungsbestandteile zum Zeitpunkt der Zuwendung:



√úberpr√ľfung der Angemessenheit

Der Aufsichtsrat des pers√∂nlich haftenden Gesellschafters √ľberpr√ľft regelm√§√üig die Angemessenheit und √úblichkeit der Verg√ľtung der Vorstandsmitglieder, die gem√§√ü dem Deutschen Corporate Governance Kodes auf Basis eines horizontalen und vertikalen Vergleichs erfolgt. Dabei wird neben der H√∂he der Verg√ľtung auch die Struktur begutachtet. Der Aufsichtsrat wird hierbei durch einen unabh√§ngigen externen Verg√ľtungsberater unterst√ľtzt.

Die horizontale √úberpr√ľfung erfolgt dabei unter Einbezug einer passenden Vergleichsgruppe auf Basis der Gr√∂√üenkriterien Umsatz, Mitarbeiter und Marktkapitalisierung. Die aktuelle Vergleichsgruppe beinhaltet 17 Unternehmen mit vergleichbarem Gesch√§ftsmodell bzw. Digitalisierungs- und Marketing-Fokus mit vergleichbaren Gr√∂√üenkennzahlen. Zw√∂lf der 17 Unternehmen sind deutsche b√∂rsennotierte Unternehmen, w√§hrend die restlichen f√ľnf Unternehmen die direkten internationalen Wettbewerber abbilden.



Im Zuge der vertikalen √úberpr√ľfung (unternehmensinterne Verg√ľtungsrelationen) wird die Vorstandsverg√ľtung auch in ihrer zeitlichen Entwicklung und im Vergleich zum oberen F√ľhrungskreis und der Gesamtbelegschaft beleuchtet. Der obere F√ľhrungskreis definiert sich dabei als alle in Deutschland ans√§ssigen Direct Reports des Vorstands sowie weitere F√ľhrungskr√§fte mit herausragendem Verantwortungsbereich; die Gesamtbelegschaft umfasst alle Mitarbeiter mit einem deutschen Vertrag exklusive des oberen F√ľhrungskreises.

Die zuletzt durchgef√ľhrte √úberpr√ľfung der Angemessenheit der Vorstandsverg√ľtung hat ergeben, dass die Vorstandsverg√ľtung der gegenw√§rtigen Vorstandsmitglieder innerhalb des markt√ľblichen Rahmens der dargestellten Vergleichsgruppe liegt.

Anwendung des Verg√ľtungssystems im Gesch√§ftsjahr

Die dargestellte Verg√ľtung des Vorstands entspricht gem√§√ü ¬ß 162 Abs. 1 S. 2 Nr. 1 AktG dem ma√ügeblichen Verg√ľtungssystem. Im Gesch√§ftsjahr 2022 kam durchg√§ngig das bisherige Verg√ľtungssystem mit folgenden Komponenten zur Anwendung:



Details zur variablen Verg√ľtung im Gesch√§ftsjahr 2022

Die Vorstandsmitglieder erhalten eine variable Verg√ľtung, die sich aus einem j√§hrlich auszuzahlenden kurzfristigen Verg√ľtungselement (Short-term Incentive; ‚ÄěSTI‚Äú) und einem langfristig ausgerichteten Verg√ľtungselement (Long-term Incentive; ‚ÄěLTI‚Äú) zusammensetzt. Zus√§tzlich dazu wurden im Gesch√§ftsjahr 2022 einem Vorstandsmitglied Aktienoptionen aus dem Aktienoptionsprogramm des Gesch√§ftsjahrs 2019 gew√§hrt. Die variable Verg√ľtung ist an die Leistung des Vorstands, die Entwicklung des Unternehmens und dessen Wertsteigerung gekoppelt und abh√§ngig vom Grad des Erreichens unternehmensbezogener Kennzahlen bzw. Zielvorgaben.

Der Aufsichtsrat des pers√∂nlich haftenden Gesellschafters hat sich f√ľr gemeinsame Ziele f√ľr das Vorstands-Gremium anstelle von individuellen Zielen f√ľr jedes einzelne Vorstandsmitglied entschieden, da erst das segment- und themen√ľbergreifende Team-Work aller Vorst√§nde zu optimalen Gruppenergebnissen f√ľhrt, und gemeinsame Ziele diesen kollaborativen Ansatz f√∂rdern.

Die variablen Verg√ľtungen f√ľr das Gesch√§ftsjahr 2022 orientierten sich an folgenden Kennzahlen bzw. Zielvorgaben:

Short-term Incentives (STI)

Der Short-term Incentive ist ein leistungsabh√§ngiger Bonus mit einem einj√§hrigen Bemessungszeitraum. Ma√ügeblich f√ľr die Bemessung der Zielerreichung ist die Entwicklung des finanziellen Erfolgsziels ‚Äěoperativer Cash-Flow der Str√∂er Gruppe‚Äú. Die Auszahlung sieht f√ľr Vorstandsmitglieder einen Cap bei 200 % bzw. 150 % des Zielbetrags vor.

Beitrag zur Strategie und langfristigen Entwicklung der Gesellschaft

Der STI soll die dauerhafte Umsetzung der operativen Ziele sicherstellen. Der Fokus auf den operativen Cash-Flow der Ströer Gruppe beim STI stellt sicher, dass bei den eher kurzfristig zu beeinflussenden Geschäftsparametern das profitable Wachstum entsprechend der jährlichen Planungs-Budgets im Vordergrund steht. Dabei wird gezielt nicht auf andere Parameter wie adjusted EBITDA oder profit-unabhängiges, organisches Wachstum abgestellt, sondern es wird die Cash-Generierung im laufenden Jahr incentiviert.

Details zu den Erfolgszielen

Das finanzielle Ziel operativer Cash Flow wird mit 100 % gewichtet und definiert sich als der bereinigte Cash Flow gemäß Konzern-Jahresabschluss aus laufender Geschäftstätigkeit nach IAS 7.

Der Aufsichtsrat des pers√∂nlich haftenden Gesellschafters legt f√ľr jedes Gesch√§ftsjahr die Werte f√ľr das finanzielle Ziel fest:

‚ÄĘ einen Schwellenwert, der bei Unterschreitung einem Zielerreichungsgrad von 0 % entspricht,

‚ÄĘ einen Zielwert, der einem Zielerreichungsgrad von 100 % entspricht,

‚ÄĘ einen Maximalwert, der einem Zielerreichungsgrad von 150 % bzw. 200 % entspricht.


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Performance im Geschäftsjahr 2022

Dabei wird die Zielerreichung anhand des zu Beginn des Geschäftsjahres festgelegen Korridors festgestellt.

In der folgenden Tabelle ist die Performance der finanziellen Kennzahl des STI und die daraus resultierende Zielerreichung der Vorstandsmitglieder dargelegt. Die individuellen Auszahlungsbeträge der Vorstandsmitglieder lassen sich ebenfalls der folgenden Darstellung entnehmen.



Ausblick

Im neuen System wird als neues Teilziel ein ESG-Faktor als Multiplikator eingef√ľhrt. Ma√ügebliches Teilziel zur Berechnung des ESG-Faktors ist im ersten Jahr das Teilziel Umwelt. In den Folgejahren werden bis zu zwei weitere Teilziele (Teilziel Soziales und Teilziel Governance (zusammen die ‚ÄěESG-Teilziele‚Äú)) hinzugenommen. Das Teilziel Umwelt ber√ľcksichtigt das Kriterium CO2-Emission; die Kriterien f√ľr die bis zu zwei weiteren Teilziele werden in den entsprechenden Folgejahren definiert (‚ÄěESG-Kriterien‚Äú). Die Auszahlung aus dem neuen STI wird f√ľr alle Vorstandsmitglieder einheitlich auf 240 % des Zielbetrags begrenzt.

Long-term Incentives (LTI)

Der LTI wird in Form eines Performance Cash Plans mit dreij√§hriger Performance Periode gew√§hrt. Ma√ügebliche wirtschaftliche Erfolgsziele sind die Kapitalrendite der Str√∂er Gruppe und das Organische Umsatzwachstum. Die Auszahlung sieht f√ľr Vorstandsmitglieder einen Cap bei 300 %, 200 % bzw. 150 % des Zielbetrags vor.



Bis einschließlich Geschäftsjahr 2020 beinhaltete der LTI zusätzlich noch eine Aktienkurskomponente, seit dem Geschäftsjahr 2021 beinhaltet der LTI nur noch die Erfolgsziele Kapitalrendite und Organisches Umsatzwachstum.

Beitrag zur Strategie und langfristigen Entwicklung der Gesellschaft

Der LTI soll den langfristigen Unternehmenserfolg im Vergleich zum Wettbewerb sicherstellen. Gerade bei einem Infrastruktur-√§hnlichen Gesch√§ft mit langfristigen Investitionszyklen ist daher die Kapitalrendite eine der zentralen, langfristigen Steuerungsgr√∂√üen. Diese Verg√ľtung h√§ngt von der Kapitalverzinsung eines Zeitraums von drei Jahren ab. Benchmark hierf√ľr ist die Erzielung einer Verzinsung in H√∂he der Kapitalkosten des Str√∂er Konzerns. Durch den immer h√§rter werdenden Verdr√§ngungswettbewerb im Medien- und Vermarktungsgesch√§ft ist das nachhaltige, organische Wachstum, komplement√§r zur Kapitalrendite, der zweite zentrale Werttreiber des Str√∂er Konzerns. In einem Drei-Jahres-Zeitraum wird das durchschnittliche organische Umsatzwachstum des Str√∂er Konzerns verglichen mit dem durchschnittlichen Wachstum des Werbemarkts, gemessen an der Entwicklung des jeweiligen Bruttoinlandprodukts in den von dem Str√∂er Konzern bearbeiteten M√§rkten.

Details zu den Erfolgszielen

Kapitalrendite auf Basis adjusted EBIT/Capital Employed:

Das finanzielle Ziel Kapitalrendite wird mit 50 % gewichtet und definiert sich als das durchschnittliche, im Konzern gebundene, zinstragende Kapital. Dieser Parameter hängt von der Kapitalverzinsung eines Zeitraums von drei Jahren ab und ist das arithmetische Mittel aus dem Capital Employed zum jeweiligen Jahresanfang und Jahresende.

F√ľr das Erfolgsziel Kapitalrendite legt der Aufsichtsrat des pers√∂nlich haftenden Gesellschafters fest:

‚ÄĘ einen Schwellenwert, der bei Unterschreitung einem Zielerreichungsgrad von 0 % entspricht,

‚ÄĘ einen Zielwert, der einem Zielerreichungsgrad von 100 % entspricht,

‚ÄĘ einen Maximalwert, der einem Zielerreichungsgrad von 150 % bzw. 200 %/300 % entspricht.

> Werte zwischen dem Schwellenwert und dem Zielwert sowie zwischen dem Zielwert und dem Maximalwert werden linear interpoliert.

Die Festsetzung des Mindest-, Ziel- und Maximalwerts erfolgt hierbei durch das ins Verhältnis setzen der Gesamtkapitalrendite (GKR) mit den gewichteten durchschnittlichen Kapitalkosten (WACC). Der Zielwert entspricht dabei einer Verzinsung in Höhe der Kapitalkosten (durchschnittliche Gesamtkapitalrendite = durchschnittlichem WACC).

Der definierte Korridor lässt sich der folgenden Tabelle entnehmen:



Organisches Umsatzwachstum:

Das finanzielle Ziel Organisches Umsatzwachstum wird mit 50 % gewichtet und definiert sich als umsatzgewichteter Durchschnitt der Organic Growth-Werte der drei Geschäftsjahre, die zum Abrechnungszeitraum enden. In diesem Drei-Jahres-Zeitraum wird das durchschnittliche organische Umsatzwachstum des Ströer Konzerns verglichen mit dem durchschnittlichen Wachstum des Werbemarkts, gemessen an der Entwicklung des jeweiligen Bruttoinlandprodukts (BIP) in den von dem Ströer Konzern bearbeiteten Märkten.

F√ľr das Erfolgsziel Organisches Umsatzwachstum legt der Aufsichtsrat des pers√∂nlich haftenden Gesellschafters fest:

‚ÄĘ einen Schwellenwert, der bei Unterschreitung einem Zielerreichungsgrad von 0 % entspricht,

‚ÄĘ einen Zielwert, der einem Zielerreichungsgrad von 100 % entspricht,

‚ÄĘ einen Maximalwert, der einem Zielerreichungsgrad von 150 % bzw. 200 %/300 % entspricht.

> Werte zwischen dem Schwellenwert und dem Zielwert sowie zwischen dem Zielwert und dem Maximalwert werden linear interpoliert.

Die Festsetzung des Mindest-, Ziel- und Maximalwerts erfolgt hierbei dadurch, dass das Organische Umsatzwachstum der Ströer Gruppe mit dem durchschnittlichen Wachstum des Werbemarkts, gemessen an der Entwicklung des jeweiligen Bruttoinlandproduktes in den Ströer-Märkten, ins Verhältnis gesetzt wird. Der Zielwert entspricht dabei einer Umsatzsteigerung in Höhe der Steigerung des Bruttoinlandsprodukts in den von dem Ströer Konzern bearbeiteten Märkten.

Der definierte Korridor lässt sich der folgenden Tabelle entnehmen:



Am Ende der dreijährigen Performance Periode ermittelt der Aufsichtsrat des persönlich haftenden Gesellschafters die konkrete Zielerreichung der beiden Kennzahlen anhand der zu Beginn der Performance Periode festgelegten Korridore und fasst diese zu einem gewichteten Durchschnitt zusammen.

Performance der LTI-Leistungskriterien f√ľr die relevante Tranche im Sinne der Auslegung der gew√§hrten und geschuldeten Verg√ľtung

Nachfolgend ist die Performance der finanziellen Kennzahlen des LTI und die daraus resultierende Zielerreichung der Vorstandsmitglieder dargelegt, wie sie sich auch in der Tabelle der gew√§hrten und geschuldeten Verg√ľtung wiederfindet. F√ľr das Gesch√§ftsjahr 2022 sind die Tranchen des LTI relevant, die in den Gesch√§ftsjahren 2019 bzw. 2020 ausgegebenen wurden (Periode 2019 bis 2022 bzw. 2020 bis 2022). Eine √úbersicht der aktuell laufenden Tranchen des LTI ist der folgenden Darstellung zu entnehmen:



Die Zielerreichung der Erfolgsziele der LTI-Tranchen, deren Performance Periode im Geschäftsjahr 2022 endet, sowie die daraus resultierenden individuellen LTI-Auszahlungsbeträge der Vorstandsmitglieder werden in den folgenden Tabellen dargestellt:



Aktienbasierte Verg√ľtungen

Der Aufsichtsrat des pers√∂nlich haftenden Gesellschafters hat einem Mitglied des Vorstands im Gesch√§ftsjahr 2022 Optionen im Rahmen des Aktienoptionsprogramms aus dem Gesch√§ftsjahr 2019 gew√§hrt. Die Aktienoptionen stellen weitere langfristige Verg√ľtungskomponenten dar. Hierdurch sollen Leistungsanreize geschaffen werden, die auf Nachhaltigkeit und Langfristigkeit des Unternehmenserfolgs ausgerichtet sind. Die Optionsrechte k√∂nnen fr√ľhestens nach Ablauf einer Wartezeit von vier Jahren, beginnend ab dem Zuteilungstag des Bezugsrechts, ausge√ľbt werden. Die Optionen haben einen vertraglichen Optionszeitraum von acht Jahren. Die Gesellschaft ist berechtigt, zur Bedienung der Aktienoptionen wahlweise statt neuer Aktien eine Barzahlung zu gew√§hren.

Die Aus√ľbung der Aktienoptionen ist an die Erf√ľllung einer Anzahl von Dienstjahren (Vesting Period), an die H√∂he des Aktienkurses der Gesellschaft sowie an das operative EBITDA des Konzerns gekn√ľpft. Der durch die Aus√ľbung der Aktienoptionsrechte erzielbare Gewinn des jeweiligen Optionsinhabers darf das Dreifache des jeweiligen Aus√ľbungspreises nicht √ľberschreiten.

Im Geschäftsjahr 2022 wurden Aktienoptionen zu den dargestellten Konditionen wie folgt gewährt:



Der Aus√ľbungspreis f√ľr Herrn Gieseke ist auf EUR 66,56 festgelegt.

Fr√ľheren Vorstandsmitgliedern wurden keine Aktienoptionen gew√§hrt.

Da das Vorstandsmitglied Herr Christian Baier am 31. Juli 2022 ausgeschieden ist, sind die ihm in den Geschäftsjahren 2019 bis 2021 gewährten 120.000 Aktienoptionen verfallen.

Ausblick

Im neuen System wird der Performance Cash Plan in einen virtuellen Performance Share Plan umgewandelt. Die finanziellen Teilziele bleiben bestehen; auch an ihrer Gewichtung wird sich nichts √§ndern. Durch die Ausgestaltung als Performance Share Plan wird zus√§tzlich die Entwicklung des Aktienkurses hinzukommen. Der neue LTI entspricht demnach einer aktienbasierten Verg√ľtungskomponente. Die Auszahlung aus dem neuen LTI wird f√ľr alle Vorstandsmitglieder einheitlich auf 300 % des Zielbetrags begrenzt. Das Aktienoptionsprogramm wird auslaufen.

Sonstige Verg√ľtungsbestandteile im Gesch√§ftsjahr 2022

Sonderverg√ľtung

Im Gesch√§ftsjahr 2022 wurde keine Sonderverg√ľtung an die Mitglieder des Vorstands gezahlt.

Leistungen von Dritten

Im Geschäftsjahr 2022 wurden keinem Vorstandsmitglied Leistungen von einem Dritten im Hinblick auf seine Tätigkeit als Vorstandsmitglied zugesagt oder gewährt.

Verg√ľtung f√ľr Aufsichtsratsmandate innerhalb und au√üerhalb der Gesellschaft

Eine Verg√ľtung f√ľr die Wahrnehmung von Aufsichtsratsmandaten innerhalb und au√üerhalb des Str√∂er Konzerns wurde im vergangenen Gesch√§ftsjahr keinem Vorstandsmitglied gew√§hrt.

Aktienhaltevorschriften (Share Ownership Guidelines)

Im Geschäftsjahr 2022 gab es keine Aktienhaltevorschriften.

Malus/Clawback

Im Gesch√§ftsjahr 2022 galten keine Malus/Clawback-Regelungen. Entsprechend wurden auch keine variablen Verg√ľtungsbestandteile zur√ľckgefordert.

Leistungen an den Vorstand bei Tätigkeitsbeendigung

Es bestehen keine Versorgungszusagen bzw. anderweitige Altersversorgungen f√ľr den Fall der regul√§ren T√§tigkeitsbeendigung. Leistungen dieser Art wurden im Gesch√§ftsjahr 2022 entsprechend nicht gezahlt.

Der Anstellungsvertrag des Vorstandsmitglieds Christian Baier endete zum 31. Juli 2022. Zu diesem Zeitpunkt hat Herr Baier f√ľr alle noch nicht beendeten LTI-Tranchen sowie zeitanteilig f√ľr die variablen Verg√ľtungen des Gesch√§ftsjahres 2022 eine Verg√ľtung auf Basis einer maximalen Zielerreichung erhalten. Die Herrn Baier in den Jahren 2019 bis 2021 gew√§hrten 120.000 Aktienoptionen sind verfallen.

Regelung bei vorzeitiger Beendigung der Tätigkeit

Im Gesch√§ftsjahr 2022 wurden keine Leistungen f√ľr die vorzeitige Beendigung einer Vorstandst√§tigkeit gezahlt.

Nachvertragliches Wettbewerbsverbot

Mit den Vorstandsmitgliedern ist ein nachvertragliches Wettbewerbsverbot vereinbart. F√ľr die Dauer des Wettbewerbsverbots zahlt die Gesellschaft pro volles Jahr des Verbots die H√§lfte der zuletzt bezogenen vertragsm√§√üigen Verg√ľtungen. Im Gesch√§ftsjahr 2022 hat Herr Christian Baier f√ľr die Dauer von sechs Monaten eine Karenzentsch√§digung in H√∂he von EUR 212.500 erhalten.

Ausblick

Das neue Verg√ľtungssystem der Vorst√§nde ber√ľcksichtigt zuk√ľnftig Malus/Clawback-Regelungen. Im Falle eines relevanten Fehlverhaltens (‚ÄěMalus-Tatbestand‚Äú) des Vorstandsmitglieds w√§hrend des f√ľr die variable Verg√ľtung ma√ügeblichen Bemessungszeitraums ‚Äď beim Short-term Incentive w√§hrend des ma√ügeblichen Gesch√§ftsjahres und beim Performance Share Plan w√§hrend der vierj√§hrigen Performance-Periode ‚Äď kann der Aufsichtsrat des pers√∂nlich haftenden Gesellschafters den Auszahlungsbetrag nach billigem Ermessen um bis zu 100 % k√ľrzen (‚ÄěMalus‚Äú). Ein Malus-Tatbestand kann in einem individuellen Fehlverhalten oder einem Organisationsverschulden liegen. Sollte sich ein Malus-Tatbestand in einem Jahr ereignen, das in den Bemessungszeitraum mehrerer variabler Verg√ľtungsbestandteile f√§llt, kann der Malus f√ľr jeden dieser variablen Verg√ľtungsbestandteile festgelegt werden, d. h. es k√∂nnen insbesondere auch mehrere variable Verg√ľtungsbestandteile mit mehrj√§hrigen Bemessungszeitr√§umen einem Malus aufgrund desselben Malus-Tatbestands unterliegen. Im Falle des nachtr√§glichen Bekanntwerdens bzw. der nachtr√§glichen Aufdeckung eines Malus-Tatbestands, der bei anf√§nglichem Bekanntwerden zu einem Malus berechtigt h√§tte, ist der Aufsichtsrat des pers√∂nlich haftenden Gesellschafters berechtigt, den Bruttobetrag des Auszahlungsbetrags nach billigem Ermessen in H√∂he von bis zu 100 % zur√ľckzufordern. Dies gilt f√ľr den Performance Share Plan f√ľr jeden Bemessungszeitraum, in den das Jahr des Malus-Tatbestands f√§llt. Die R√ľckforderung ist ausgeschlossen, wenn seit der Auszahlung des variablen Verg√ľtungsbestandteils mehr als drei Jahre vergangen sind. Dies gilt entsprechend, wenn sich sp√§ter herausstellt, dass die Auszahlung ganz oder teilweise zu Unrecht erfolgt ist, weil Zielvorgaben nicht oder nicht in dem Umfang erreicht wurden, wie dies bei Ermittlung des Auszahlungsbetrags auf der Grundlage falscher Informationen angenommen wurde.

Anwendung der Maximalverg√ľtung im Gesch√§ftsjahr 2022

Die Maximalverg√ľtung kann erst dann final √ľberpr√ľft werden, wenn die Auszahlung aus der f√ľr das jeweilige Gesch√§ftsjahr aufgelegten LTI-Tranche get√§tigt ist. Die Maximalverg√ľtung f√ľr das Gesch√§ftsjahr 2022 kann final somit erst nach Ablauf der Performance Periode der im Gesch√§ftsjahr 2022 gestarteten LTI-Tranche √ľberpr√ľft werden.

Ausblick

Im neuen Verg√ľtungssystem wird die Maximalverg√ľtung im Sinne der Zuflussbetrachtung angewendet. Zur Gesamtverg√ľtung in diesem Sinne geh√∂ren das f√ľr das jeweilige Gesch√§ftsjahr ausbezahlte Grundgehalt, die f√ľr das jeweilige Gesch√§ftsjahr gew√§hrten Nebenleistungen, der f√ľr das jeweilige Gesch√§ftsjahr gew√§hrte und im Folgejahr ausgezahlte Short-term Incentive sowie der im jeweiligen Gesch√§ftsjahr ausgezahlte Long-term Incentive.

Sofern der Aufsichtsrat des pers√∂nlich haftenden Gesellschafters neu eintretenden Vorstandsmitgliedern zeitlich begrenzte oder f√ľr die gesamte Dauer des Anstellungsvertrags vereinbarte zus√§tzliche Leistungen gew√§hrt, flie√üen auch diese Leistungen in dem Gesch√§ftsjahr, f√ľr das sie gew√§hrt werden, in die Maximalverg√ľtung ein.

Die Maximalverg√ľtung betr√§gt im neuen System f√ľr Mitglieder des Vorstands brutto je EUR 3.000.000 pro Gesch√§ftsjahr und f√ľr den bzw. die (Co-)Vorstandsvorsitzenden brutto je EUR 7.000.000 pro Gesch√§ftsjahr. Soweit die Berechnung der Gesamtverg√ľtung zu einem die Maximalverg√ľtung √ľbersteigenden Betrag f√ľhrt, wird der Auszahlungsbetrag aus dem Short-term Incentive gek√ľrzt. Sollte eine K√ľrzung des Short-term Incentive nicht ausreichen, um die Maximalverg√ľtung einzuhalten, kann der Aufsichtsrat des pers√∂nlich haftenden Gesellschafters nach pflichtgem√§√üem Ermessen andere Verg√ľtungskomponenten k√ľrzen oder die R√ľckerstattung bereits ausgezahlter Verg√ľtung verlangen.

Angaben zur H√∂he der Vorstandsverg√ľtung im Gesch√§ftsjahr 2022

Die folgende Tabelle stellt die den gegenw√§rtigen Vorstandsmitgliedern im Gesch√§ftsjahr 2022 gew√§hrten und geschuldeten festen und variablen Verg√ľtungsbestandteile, im Sinne einer periodengerechten Abbildung, einschlie√ülich des jeweiligen relativen Anteils nach ¬ß 162 AktG dar. Die gew√§hrte Verg√ľtung wird dabei als die f√ľr das Gesch√§ftsjahr zugeflossene, bzw. erdiente Verg√ľtung definiert; die geschuldete Verg√ľtung entspricht der rechtlich entstandenen, aber bislang noch nicht zugeflossenen Verg√ľtung. Der STI wird dabei als der geschuldete (jedoch bereits erdiente) Wert f√ľr 2022 dargestellt, anstelle des im Gesch√§ftsjahr 2022 tats√§chlich zugeflossenen STI f√ľr das Gesch√§ftsjahr 2021. Dies erm√∂glicht eine transparente und eing√§ngige Berichterstattung, in der der Zusammenhang von Verg√ľtung und Performance f√ľr das relevante Gesch√§ftsjahr deutlich gemacht werden kann. Im Detail stellt die nachfolgende Tabelle die im Gesch√§ftsjahr ausbezahlte Jahresfestverg√ľtung, die im Gesch√§ftsjahr angefallenen Nebenleistungen, den f√ľr das Gesch√§ftsjahr 2022 geschuldeten STI sowie den in den Gesch√§ftsjahren 2019/2020 ausgegebenen LTI, welcher f√ľr die Periode 2019 bis 2022 bzw. 2020 bis 2022 zuflie√üen wird, dar. F√ľr das Vorstandsmitglied, den im Gesch√§ftsjahr 2022 Aktienoptionen zugeteilt wurden, wird zus√§tzlich der Fair Value der im abgelaufenen Gesch√§ftsjahr zugeteilten Aktienoptionen ausgewiesen, da diese bereits bei Zuteilung als gew√§hrt definiert werden. Eine betriebliche Altersversorgung besteht nicht.





√úberdies erhielt der pers√∂nlich haftende Gesellschafter, die Str√∂er Management SE, als solcher gem√§√ü ¬ß 9 Abs. 3 Satz 1 der Satzung f√ľr die √úbernahme der Gesch√§ftsf√ľhrung der Gesellschaft die j√§hrliche T√§tigkeitsverg√ľtung von TEUR 5.

Im Gesch√§ftsjahr 2022 wurde keine Verg√ľtung f√ľr fr√ľhere Vorstandsmitglieder gew√§hrt oder geschuldet.

Der Anstellungsvertrag des Vorstandsmitglieds Christian Baier endete zum 31. Juli 2022. Zu diesem Zeitpunkt hat Herr Baier f√ľr alle noch nicht beendeten LTI-Tranchen sowie zeitanteilig f√ľr die variablen Verg√ľtungen des Gesch√§ftsjahres 2022 eine Verg√ľtung auf Basis einer maximalen Zielerreichung erhalten.

Vergleichende Darstellung der Verg√ľtungs- und Ertragsentwicklung f√ľr die Mitglieder des Vorstands

Die nachfolgende Tabelle legt gem√§√ü ¬ß 162 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 AktG die relative Entwicklung der im jeweiligen Gesch√§ftsjahr gew√§hrten und geschuldeten Verg√ľtung der Vorstandsmitglieder im Vergleich zur durchschnittlichen Verg√ľtung der Mitarbeiter/Innen im jeweiligen Gesch√§ftsjahr sowie die Entwicklung des Unternehmensertrags auf Basis des Jahres√ľberschusses sowie des adjusted EBITDA dar.

In den Arbeitnehmerkreis werden dabei alle Mitarbeiter auf Vollzeitäquivalenzbasis mit einem deutschen Vertrag einbezogen.



Verg√ľtung der Mitglieder des Aufsichtsrats

Die dargestellte Verg√ľtung des Aufsichtsrats entspricht gem√§√ü ¬ß 162 Abs. 1 S. 2 Nr. 1 AktG dem ma√ügeblichen Verg√ľtungssystem. Die Verg√ľtung der Aufsichtsratsmitglieder der Str√∂er SE & Co. KGaA wird gem√§√ü ¬ß 15 der Satzung der Gesellschaft durch die Hauptversammlung mit Zustimmung des pers√∂nlich haftenden Gesellschafters festgelegt.

Neue Verg√ľtung ab 2021

Die nachfolgend dargestellte Verg√ľtung gilt seit dem 1. Oktober 2021 und bezieht sich auf den Aufsichtsrat der Str√∂er SE & Co. KGaA, dessen Aufgaben geringer ausfallen als die des Aufsichtsrats des pers√∂nlich haftenden Gesellschafters, wodurch die H√∂he der Verg√ľtung entsprechend etwas geringer ausf√§llt.



Ein Vorsitzender des Aufsichtsrats, der weitere Funktionen in den Aussch√ľssen des Aufsichtsrats aus√ľbt, erh√§lt in den Aussch√ľssen immer nur die Verg√ľtung eines einfachen Ausschussmitglieds. Zudem erhalten der Vorsitzende des Aufsichtsrats und sein Stellvertreter keine zus√§tzliche Verg√ľtung als einfaches Aufsichtsratsmitglied. Die Vorsitzenden der Aussch√ľsse des Aufsichtsrats erhalten keine zus√§tzliche Verg√ľtung als einfaches Mitglied in dem jeweiligen Ausschuss und der ESG-Beauftragte im Pr√ľfungsausschuss erh√§lt zudem keine zus√§tzliche Verg√ľtung als einfaches Mitglied des Pr√ľfungsausschusses. In allen anderen F√§llen werden die einzelnen Verg√ľtungen beim Zusammentreffen mehrerer √Ąmter bzw. Funktionen addiert.

Die Verg√ľtung der Aufsichtsratsmitglieder bezieht sich auf das Gesch√§ftsjahr. Aufsichtsratsmitglieder, die nur w√§hrend eines Teils des Gesch√§ftsjahres dem Aufsichtsrat oder einem Ausschuss angeh√∂rt haben bzw. vorgenannte √Ąmter ausge√ľbt haben, erhalten eine im Verh√§ltnis der Zeit geringere Verg√ľtung. Des Weiteren werden den Mitgliedern des Aufsichtsrats ihre nachgewiesenen angemessenen Auslagen (insbesondere Reisekosten) im Zusammenhang mit den Teilnahmen an Pr√§senzsitzungen des Aufsichtsrats sowie eine etwa auf die Aufsichtsratsverg√ľtung entfallende Umsatzsteuer erstattet. Variable Verg√ľtungselemente existieren nicht.

Bei der Rechtsform der SE & Co. KGaA besteht die Besonderheit, dass bei dem pers√∂nlich haftenden Gesellschafter ein weiterer Aufsichtsrat besteht, der direkt den Vorstand dieser Gesellschaft √ľberwacht und insoweit umfangreichere Kontroll- und √úberwachungsm√∂glichkeiten und -rechte besitzt. Die Bez√ľge der Mitglieder des Aufsichtsrats des pers√∂nlich haftenden Gesellschafters, der Str√∂er Management SE, werden gem√§√ü ¬ß 14 der Satzung von der Hauptversammlung der Str√∂er Management SE bewilligt. Die Aufsichtsratsmitglieder des pers√∂nlich haftenden Gesellschafters erhalten von dieser Gesellschaft ebenfalls eine am Zeit- und Arbeitsaufwand orientierte Verg√ľtung, bestehend aus einer festen, erfolgsunabh√§ngigen Verg√ľtung sowie Sitzungsgelder und Auslagenerstattungen. Die Verg√ľtung des Aufsichtsrats der Str√∂er Management SE wurde gem√§√ü ¬ß 9 Abs. 3 Satz 2 der Satzung der Str√∂er SE & Co. KGaA an die Str√∂er SE & Co. KGaA weiterbelastet.

Beschlussfassung √ľber die Billigung des Verg√ľtungssystems f√ľr die Aufsichtsratsmitglieder

Das Verg√ľtungssystem f√ľr den Aufsichtsrat der Str√∂er SE & Co. KGaA wurde der ordentlichen Hauptversammlung am 3. September 2021 gem√§√ü ¬ß 113 Abs. 3 AktG zur Abstimmung vorgelegt und mit einer Mehrheit von 99,0 % gebilligt.



Veränderungen in der Zusammensetzung des Aufsichtsrats

Mit der ordentlichen Hauptversammlung der Gesellschaft am 22. Juni 2022 endeten die √Ąmter der Aufsichtsratsmitglieder Angela Barzen, Petra Loubek, Rachel Marquardt, Dr. Thomas M√ľller, Nadine Reichel und Christian Sardi√Īa-Gellesch. Neu in den Aufsichtsrat w√§hlte die ordentliche Hauptversammlung am 22. Juni 2022 f√ľr die Anteilseignerseite f√ľr eine Amtszeit von drei Jahren Frau Elisabeth Lepique. Au√üerdem begannen am 22. Juni 2022 nach den Wahlen der Arbeitnehmer die auf f√ľnf Jahre angelegten √Ąmter der Arbeitnehmervertreter Andreas G√ľth, Christian Kascha, Simone Kollmann-G√∂bels, Tobias Schleich und Stephan Somberg.

Vergleichende Darstellung der Verg√ľtungs-und Ertragsentwicklung f√ľr die Mitglieder des Aufsichtsrats

Die nachfolgende Tabelle legt gem√§√ü ¬ß 162 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 AktG die relative Entwicklung der im jeweiligen Gesch√§ftsjahr gew√§hrten und geschuldeten Verg√ľtung der Aufsichtsratsmitglieder im Vergleich zur durchschnittlichen Verg√ľtung der Mitarbeiter/Innen im jeweiligen Gesch√§ftsjahr sowie die Entwicklung des Unternehmensertrags auf Basis des Jahres√ľberschusses sowie des adjusted EBITDA dar.

In den Arbeitnehmerkreis werden alle Mitarbeiter auf Vollzeitäquivalenzbasis mit einem deutschen Vertrag einbezogen.



Ausblick auf das folgende Gesch√§ftsjahr aus Verg√ľtungssicht

Der Aufsichtsrat des pers√∂nlich haftenden Gesellschafters √ľberpr√ľft regelm√§√üig die Vorstandsverg√ľtung, insbesondere hinsichtlich Angemessenheit, Marktgerechtigkeit, Compliance und Anreizkompatibilit√§t. Auch das erstmalige Reporting im Rahmen des Verg√ľtungsberichtes wird aufmerksam beobachtet, um sich entwickelnde Best Practices zu pr√ľfen und gegebenenfalls f√ľr das folgende Gesch√§ftsjahr zu adaptieren.

VERMERK DES UNABH√ĄNGIGEN WIRTSCHAFTSPR√úFERS √úBER DIE PR√úFUNG DES VERG√úTUNGSBERICHTS NACH ¬ß 162 ABS. 3 AKTG

An die Ströer SE & Co. KGaA, Köln

Pr√ľfungsurteil

Wir haben den Verg√ľtungsbericht der Str√∂er SE & Co. KGaA, K√∂ln, f√ľr das Gesch√§ftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 daraufhin formell gepr√ľft, ob die Angaben nach ¬ß 162 Abs. 1 und 2 AktG im Verg√ľtungsbericht gemacht wurden. In Einklang mit ¬ß 162 Abs. 3 AktG haben wir den Verg√ľtungsbericht nicht inhaltlich gepr√ľft.

Nach unserer Beurteilung sind im beigef√ľgten Verg√ľtungsbericht in allen wesentlichen Belangen die Angaben nach ¬ß 162 Abs. 1 und 2 AktG gemacht worden. Unser Pr√ľfungsurteil erstreckt sich nicht auf den Inhalt des Verg√ľtungsberichts.

Grundlage f√ľr das Pr√ľfungsurteil

Wir haben unsere Pr√ľfung des Verg√ľtungsberichts in √úbereinstimmung mit ¬ß 162 Abs. 3 AktG unter Beachtung des IDW Pr√ľfungsstandards: Die Pr√ľfung des Verg√ľtungsberichts nach ¬ß 162 Abs. 3 AktG (IDW PS 870 (08.2021)) durchgef√ľhrt. Unsere Verantwortung nach dieser Vorschrift und diesem Standard ist im Abschnitt ‚ÄěVerantwortung des Wirtschaftspr√ľfers‚Äú unseres Vermerks weitergehend beschrieben. Wir haben als Wirtschaftspr√ľferpraxis die Anforderungen des IDW Qualit√§tssicherungsstandards: Anforderungen an die Qualit√§tssicherung in der Wirtschaftspr√ľferpraxis (IDW QS 1) angewendet. Die Berufspflichten gem√§√ü der Wirtschaftspr√ľferordnung und der Berufssatzung f√ľr Wirtschaftspr√ľfer/vereidigte Buchpr√ľfer einschlie√ülich der Anforderungen an die Unabh√§ngigkeit haben wir eingehalten.

Verantwortung des Vorstands und des Aufsichtsrats

Der Vorstand und der Aufsichtsrat sind verantwortlich f√ľr die Aufstellung des Verg√ľtungsberichts, einschlie√ülich der dazugeh√∂rigen Angaben, der den Anforderungen des ¬ß 162 AktG entspricht. Ferner sind sie verantwortlich f√ľr die internen Kontrollen, die sie als notwendig erachten, um die Aufstellung eines Verg√ľtungsberichts, einschlie√ülich der dazugeh√∂rigen Angaben, zu erm√∂glichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Verm√∂genssch√§digungen) oder Irrt√ľmern ist.

Verantwortung des Wirtschaftspr√ľfers

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit dar√ľber zu erlangen, ob im Verg√ľtungsbericht in allen wesentlichen Belangen die Angaben nach ¬ß 162 Abs. 1 und 2 AktG gemacht worden sind, und hier√ľber ein Pr√ľfungsurteil in einem Vermerk abzugeben.

Wir haben unsere Pr√ľfung so geplant und durchgef√ľhrt, dass wir durch einen Vergleich der im Verg√ľtungsbericht gemachten Angaben mit den in ¬ß 162 Abs. 1 und 2 AktG geforderten Angaben die formelle Vollst√§ndigkeit des Verg√ľtungsberichts feststellen k√∂nnen. In Einklang mit ¬ß 162 Abs. 3 AktG haben wir die inhaltliche Richtigkeit der Angaben, die inhaltliche Vollst√§ndigkeit der einzelnen Angaben oder die angemessene Darstellung des Verg√ľtungsberichts nicht gepr√ľft.


Köln, den 23. März 2023

KPMG AG
Wirtschaftspr√ľfungsgesellschaft

Nölgen
Wirtschaftspr√ľfer
Dr. Ohmen
Wirtschaftspr√ľfer

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WEITERE INFORMATIONEN ZU PUNKTEN DER TAGESORDNUNG

Angaben zu den unter Tagesordnungspunkt 6 zur Wahl vorgeschlagenen Aufsichtsratskandidaten


Dr. Karl-Georg Altenburg, London (Großbritannien),

Gr√ľndungsgesellschafter der CirCap GP SARL, Luxemburg (Luxemburg)

Persönliche Daten:

Geburtsdatum: 04.03.1963

Geburtsort: M√ľlheim an der Ruhr

Nationalität: Deutsch

Ausbildung:

Studium Maschinenbau an der RWTH Aachen

Promotion in technischen Wissenschaften an der Technischen Universität Wien

> Beruflicher Werdegang:

1988 – 1990 Arthur D. Little – Consultant
1990 – 1993 Salomon Brothers, New York – Associate
1993 – 2000 J.P. Morgan, New York, London – Vice President, Managing Director
2000 – 2004 Inquam Ltd., London – Mitgr√ľnder und CFO
2004 – 2014 J.P. Morgan, Deutschland – Managing Director, Senior Country Officer Deutschland, √Ėsterreich & Schweiz
2014 – 2016 Deutsche Bank, London – Co-Head Corporate Finance Europa, Naher Osten und Afrika
2018 – 2019 Plastic Energy Ltd., London – Executive Chairman
2019 – 2021 Plastic Energy Ltd., London – Executive Vice President
Seit 2019 Plastic Energy Ltd., London – Vice Chairman of the Board of Directors
Seit 2022 CirCap GP SARL, Luxemburg – Gr√ľndungsgesellschafter

> Mitgliedschaft in anderen gesetzlich zu bildenden inländischen Aufsichtsräten:

Ströer Management SE (persönlich haftender Gesellschafter der Ströer SE & Co. KGaA)

> Mitgliedschaft in vergleichbaren in- oder ausländischen Kontrollgremien von Wirtschaftsunternehmen:

Plastic Energy Ltd., London (Großbritannien)

MedShr Ltd., London (Großbritannien)

Liposphere Ltd., Givat-Shmuel (Israel)

SPORTFIVE Global Holding GmbH, Hamburg

> Weitere wesentliche Tätigkeiten:

Senior Advisor und Mitglied des EMEA Advisory Board der Citigroup

> Kompetenzschwerpunkte:

Finanzen / Kapitalmarkt

F√ľhrungs- und Gremienerfahrung

Erfahrung mit unternehmerischer Strategieentwicklung und M&A Prozessen

Aktiv im Berufsleben stehend

> Herr Dr. Altenburg ist seit dem 19.08.2020 Mitglied des Aufsichtsrates der Ströer SE & Co. KGaA. Er ist unabhängiges Mitglied.


Barbara Liese-Bloch, Köln,

Gesch√§ftsf√ľhrerin der MONOFIL-TECHNIK Gesellschaft f√ľr Synthesemonofile mbH, Hennef

Persönliche Daten:

Geburtsdatum: 14.12.1971

Geburtsort: Siegburg

Nationalität: Deutsch

Ausbildung:

Business Administration Studium an der European Business School in Montreux, Genf und Madrid

MBA-Studium an der SDA Bocconi in Mailand

> Beruflicher Werdegang:

1994 – 1997 Bay Networks – Leiterin strategische Produktmarketing in EMEA
Seit 2000 Monofil-Technik Gesellschaft f√ľr Synthesemonofile, Hennef – Gesch√§ftsf√ľhrerin

> Keine Mitgliedschaft in anderen gesetzlich zu bildenden inländischen Aufsichtsräten und keine Mitgliedschaft in vergleichbaren in- oder ausländischen Kontrollgremien von Wirtschaftsunternehmen.

Keine weiteren wesentlichen Tätigkeiten

Kompetenzschwerpunkte:

F√ľhrungs- und Gremienerfahrung

Aktiv im Berufsleben stehend

> Frau Liese-Bloch ist seit dem 04.11.2020 Mitglied des Aufsichtsrates der Ströer SE & Co. KGaA. Sie ist unabhängiges Mitglied.


Prof. Dr. Stephan Eilers, Bonn,

Rechtsanwalt und Partner bei Freshfields Bruckhaus Deringer Rechtsanw√§lte Steuerberater PartG mbB, Frankfurt am Main, B√ľro D√ľsseldorf

Persönliche Daten:

Geburtsdatum: 07.10.1959

Geburtsort: Bonn

Nationalität: Deutsch

Ausbildung:

Studium der Rechtswissenschaften in Bonn und Genf

Promotion Dr. jur.

Referendarzeit am OLG Köln

Studium LL.M. Tax, New York University

> Beruflicher Werdegang:

1989 – 1992 R√§dler Raupach Bezzenberger, M√ľnchen/Frankfurt – Rechtsanwalt
Seit 1992 Freshfields Bruckhaus Deringer (‚ÄěSoziet√§t‚Äú)
1994 Partner der Sozietät
Seit 2009 Honorarprofessor an der Universität zu Köln
2009 Р2011 Leiter der weltweiten Steuerrechtspraxis der Sozietät
2011 Р2015 Executive Partner der Sozietät
Seit 2016 Joint Managing Partner der Sozietät
Seit 2018 Global Managing Partner der Sozietät
Seit 2021 Steuerpartner im D√ľsseldorfer B√ľro der Soziet√§t

> Mitgliedschaft in gesetzlich zu bildenden inländischen Aufsichtsräten:

Rudolf Bunte Beteilgungs-SE, Papenburg

Ströer Management SE (persönlich haftender Gesellschafter der Ströer SE & Co. KGaA)

> Mitgliedschaft in vergleichbaren in- oder ausländischen Kontrollgremien von Wirtschaftsunternehmen:

Meyer Werft Holding GmbH & Co. KG, Papenburg

Meyer Turku OY, Turku (Finnland)

> Weitere wesentliche Tätigkeiten:

Kuratorium B√ľrgerstiftung, Bad Godesberg

Stiftungsbeirat Stiftung Kunst und Kultur, Bonn

> Kompetenzschwerpunkte:

Finanzen / Kapitalmarkt

Rechnungslegungsexperte

F√ľhrungs- und Gremienerfahrung

Erfahrung mit unternehmerischer Strategieentwicklung und M&A Prozessen

Aktiv im Berufsleben stehend

> Herr Prof. Dr. Stephan Eilers steht erstmals zur Wahl in den Aufsichtsrat der Ströer SE & Co. KGaA. Er ist unabhängiger Kandidat.

Mit Blick auf die Empfehlung C.13 des Deutschen Corporate Governance Kodex wird erklärt, dass Dr. Karl-Georg Altenburg, Barbara Liese-Bloch und Prof. Dr. Stephan Eilers nach Einschätzung des Aufsichtsrats in keinen nach dieser Empfehlung offenzulegenden persönlichen oder geschäftlichen Beziehungen zur Gesellschaft, deren Konzernunternehmen, zu den Organen der Gesellschaft oder zu einem wesentlich an der Gesellschaft beteiligten Aktionär stehen. Vorsorglich wird jedoch darauf hingewiesen, dass Dr. Karl-Georg Altenburg und Prof. Dr. Stephan Eilers auch Mitglieder des Aufsichtsrats der Ströer Management SE sind.

Die Kandidaten sind nach Einschätzung des Aufsichtsrats als unabhängig im Sinne des Deutschen Corporate Governance Kodex anzusehen. Zudem hat sich der Aufsichtsrat bei den vorgeschlagenen Kandidaten versichert, dass diese jeweils den zu erwartenden Zeitaufwand aufbringen können.

VORAUSSETZUNG F√úR DIE TEILNAHME AN DER VIRTUELLEN HAUPTVERSAMMLUNG UND DIE AUS√úBUNG DES STIMMRECHTS

Der persönlich haftende Gesellschafter hat mit Zustimmung des Aufsichtsrats beschlossen, dass die Hauptversammlung nach § 26n Abs. 1 EAktG in Verbindung mit § 118a AktG ohne physische Präsenz der Aktionäre oder ihrer Bevollmächtigten am Ort der Hauptversammlung abgehalten wird. Eine physische Teilnahme der Aktionäre oder ihrer Bevollmächtigten (mit Ausnahme der Stimmrechtsvertreter der Gesellschaft) ist daher ausgeschlossen.

Zur Teilnahme an der virtuellen Hauptversammlung und zur Aus√ľbung des Stimmrechts sind gem√§√ü ¬ß 17 Absatz 1 der Satzung der Gesellschaft nur die Aktion√§re berechtigt, die sich bei der Gesellschaft fristgerecht angemeldet und ihre Berechtigung nachgewiesen haben.

Die Anmeldung hat in Textform im Sinne von § 126b BGB zu erfolgen.

Gem√§√ü ¬ß 17 Absatz 3 Satz 1 der Satzung reicht f√ľr den Nachweis der Berechtigung zur Teilnahme an der Hauptversammlung und zur Aus√ľbung des Stimmrechts ein Nachweis gem√§√ü ¬ß 67c Absatz 3 AktG aus, d.h. ein textf√∂rmiger Nachweis durch den Letztintermedi√§r nach n√§herer Ma√ügabe von Art. 5 der EU-Durchf√ľhrungsverordnung 2018/1212. Der Nachweis muss sich auf den Beginn des 21. Tages vor der Hauptversammlung beziehen, also auf Mittwoch, 14. Juni 2023, 0.00 Uhr (MESZ), (‚ÄěNachweisstichtag‚Äú oder ‚ÄěRecord Date‚Äú).

Im Verh√§ltnis zur Gesellschaft gilt f√ľr die Teilnahme an der Hauptversammlung und die Aus√ľbung des Stimmrechtes als Aktion√§r nur, wer den Nachweis erbracht hat.

Die Anmeldung und der Nachweis m√ľssen der Gesellschaft in Textform im Sinne von ¬ß 126b BGB unter der nachfolgenden Postanschrift oder E-Mail-Adresse sp√§testens am Mittwoch, 28. Juni 2023, 24.00 Uhr (MESZ) (Eingang), zugehen:

Postanschrift: Ströer SE & Co. KGaA
c/o Link Market Services GmbH
Landshuter Allee 10
80637 M√ľnchen
Deutschland
E-Mail: inhaberaktien@linkmarketservices.de

> Nach Eingang der Anmeldung und des Nachweises ihres Anteilsbesitzes bei der vorgenannten Anmeldestelle werden den Aktion√§ren Stimmrechtskarten f√ľr die virtuelle Hauptversammlung √ľbersandt. Der jeweiligen Stimmrechtskarte sind unter anderem die notwendigen Zugangsdaten f√ľr das passwortgesch√ľtzte HV-Portal auf der Internetseite der Gesellschaft zu entnehmen, √ľber das die virtuelle Hauptversammlung √ľbertragen wird und √ľber das nach n√§herer Ma√ügabe der folgenden Erl√§uterungen das Stimmrecht und weitere Aktion√§rsrechte ausge√ľbt werden k√∂nnen.

Um den rechtzeitigen Erhalt der Stimmrechtskarten sicherzustellen, bitten wir die Aktion√§re, m√∂glichst fr√ľhzeitig eine Stimmrechtskarte bei ihrem Letztintermedi√§r (d.h. bei ihrem depotf√ľhrenden Institut) anzufordern. Die √úbersendung der Anmeldung und des Nachweises des Anteilsbesitzes werden in diesem Fall in der Regel durch den Letztintermedi√§r vorgenommen. Aktion√§re, die rechtzeitig eine Stimmrechtskarte f√ľr die virtuelle Hauptversammlung √ľber ihren Letztintermedi√§r anfordern, brauchen deshalb in der Regel nichts weiter zu veranlassen. Im Zweifel sollten sich Aktion√§re bei ihrem Letztintermedi√§r erkundigen, ob dieser f√ľr sie die Anmeldung und den Nachweis des Anteilsbesitzes vornimmt.

Bedeutung des Nachweisstichtags (Record Date)

Der Nachweisstichtag (Record Date) ist das entscheidende Datum f√ľr den Umfang und die Aus√ľbung des Teilnahme- und Stimmrechts in der virtuellen Hauptversammlung. Im Verh√§ltnis zur Gesellschaft gilt f√ľr die Teilnahme an der virtuellen Hauptversammlung und die Aus√ľbung des Stimmrechts als Aktion√§r nur, wer einen Nachweis des Anteilsbesitzes zum Nachweisstichtag erbracht hat. Ver√§nderungen im Aktienbestand nach dem Nachweisstichtag haben hierf√ľr keine Bedeutung. Aktion√§re, die sich ordnungsgem√§√ü angemeldet und den Nachweis erbracht haben, sind auch dann zur Teilnahme an der virtuellen Hauptversammlung und zur Aus√ľbung des Stimmrechts berechtigt, wenn sie die Aktien nach dem Nachweisstichtag ver√§u√üern. Aktion√§re, die zum Nachweisstichtag noch keine Aktien besa√üen, sondern diese erst danach erworben haben, k√∂nnen somit nur an der virtuellen Hauptversammlung teilnehmen und das Stimmrecht aus√ľben, sofern sie sich bevollm√§chtigen oder zur Rechtsaus√ľbung erm√§chtigen lassen. Der Nachweisstichtag hat keine Auswirkungen auf die Ver√§u√üerbarkeit der Aktien. Er ist zudem kein relevantes Datum f√ľr eine eventuelle Dividendenberechtigung.

Zugang zum HV-Portal und elektronische Zuschaltung zur Hauptversammlung

Aktion√§ren, die sich ordnungsgem√§√ü angemeldet und der Gesellschaft ihren Anteilsbesitz zum Nachweisstichtag nachgewiesen haben, steht ab Mittwoch, 14. Juni 2023, 0.00 Uhr (MESZ), das passwortgesch√ľtzte HV-Portal unter der Internetadresse

https://ir.stroeer.com/hv/

zur Verf√ľgung. Dort k√∂nnen sie die Bild- und Ton√ľbertragung der Hauptversammlung verfolgen sowie verschiedene Aktion√§rsrechte aus√ľben, unter anderem das Stimmrecht (entweder im Wege der elektronischen Briefwahl oder durch Bevollm√§chtigung und Anweisung der Stimmrechtsvertreter der Gesellschaft), das Frage- und Rederecht sowie das Widerspruchsrecht. Einzelheiten hierzu ergeben sich aus den folgenden Abschnitten. Bei Nutzung des passwortgesch√ľtzten HV-Portals w√§hrend der Dauer der virtuellen Hauptversammlung am 5. Juli 2023, d.h. zwischen der Er√∂ffnung der Hauptversammlung bis zu ihrer Schlie√üung durch den Versammlungsleiter, sind die Aktion√§re f√ľr die Dauer der Nutzung elektronisch zur virtuellen Hauptversammlung zugeschaltet i.S.v. ¬ß 121 Absatz 4b Satz 1 AktG.

Die notwendigen Zugangsdaten f√ľr das HV-Portal k√∂nnen Sie der Stimmrechtskarte entnehmen, die Ihnen nach ordnungsgem√§√üer Anmeldung und ordnungsgem√§√üem Nachweis des Anteilsbesitzes √ľbersandt wird.

Stimmabgabe durch Briefwahl

Die Aktionäre können ihre Stimmen im Wege schriftlicher oder elektronischer Briefwahl abgeben.

F√ľr die √úbermittlung elektronischer Briefwahlstimmen bzw. f√ľr deren Widerruf oder √Ąnderung bietet die Gesellschaft ab Mittwoch, 14. Juni 2023 das passwortgesch√ľtzte HV-Portal unter der Internetadresse

https://ir.stroeer.com/hv/

an, das daf√ľr auch noch am Tag der virtuellen Hauptversammlung bis zur Schlie√üung der Abstimmung durch den Versammlungsleiter zur Verf√ľgung stehen wird. Die notwendigen Zugangsdaten f√ľr das HV-Portal k√∂nnen die Aktion√§re der Stimmrechtskarte entnehmen, die ihnen nach ordnungsgem√§√üer Anmeldung und ordnungsgem√§√üem Nachweis des Anteilsbesitzes √ľbersandt wird.

Dar√ľber hinaus kann f√ľr die Briefwahl das Formular verwendet werden, das auf der Stimmrechtskarte integriert ist und den Aktion√§ren √ľbersandt wird bzw. das auf der Internetseite der Gesellschaft unter der Internetadresse

https://ir.stroeer.com/hv/

zu finden ist. Das ausgef√ľllte Formular muss der Gesellschaft aus organisatorischen Gr√ľnden bis sp√§testens Dienstag, 4. Juli 2023, 18.00 Uhr (MESZ) (Eingang), unter nachstehender Postanschrift oder E-Mail-Adresse zugehen:

Postanschrift: Ströer SE & Co. KGaA
c/o Link Market Services GmbH
Landshuter Allee 10
80637 M√ľnchen
Deutschland
E-Mail: inhaberaktien@linkmarketservices.de

> Bitte beachten Sie, dass auch f√ľr eine Briefwahl eine form- und fristgerechte Anmeldung sowie ein form- und fristgerechter Nachweis des Anteilsbesitzes nach den Bestimmungen im Abschnitt ‚ÄěVORAUSSETZUNG F√úR DIE TEILNAHME AN DER VIRTUELLEN HAUPTVERSAMMLUNG UND DIE AUS√úBUNG DES STIMMRECHTS‚Äú erforderlich sind.

Stimmabgabe durch Bevollmächtigte

Bevollmächtigung Dritter

Das Stimmrecht kann auch durch einen Bevollm√§chtigten ausge√ľbt werden, z.B. durch einen Intermedi√§r, eine Vereinigung von Aktion√§ren, einen Stimmrechtsberater oder einen sonstigen Dritten. Auch im Fall einer Stimmrechtsvertretung muss sich der Aktion√§r wie zuvor beschrieben form- und fristgerecht zur virtuellen Hauptversammlung anmelden und seinen Anteilsbesitz form- und fristgerecht nachweisen.

Die Erteilung der Vollmacht, ihr Widerruf und der Nachweis der Bevollm√§chtigung gegen√ľber der Gesellschaft bed√ľrfen nach ¬ß 134 Absatz 3 Satz 3 AktG in Verbindung mit ¬ß 18 Absatz 2 der Satzung der Gesellschaft der Textform im Sinne von ¬ß 126b BGB.

F√ľr die Erteilung der Vollmacht bzw. f√ľr deren Widerruf bietet die Gesellschaft ab Mittwoch, 14. Juni 2023, das passwortgesch√ľtzte HV-Portal unter der Internetadresse

https://ir.stroeer.com/hv/

an. Die Erteilung der Vollmacht oder deren Widerruf unter Nutzung des HV-Portals sind im Hinblick auf eine Stimmrechtsaus√ľbung am Tag der Hauptversammlung bis zum Beginn der Abstimmung und im √úbrigen bis zur Schlie√üung der Hauptversammlung m√∂glich. Die notwendigen Zugangsdaten f√ľr das HV-Portal k√∂nnen die Aktion√§re der Stimmrechtskarte entnehmen, die ihnen nach ordnungsgem√§√üer Anmeldung und ordnungsgem√§√üem Nachweis des Anteilsbesitzes √ľbersandt wird.

Dar√ľber hinaus k√∂nnen die Vollmacht und ihr Widerruf in Textform entweder gegen√ľber dem Bevollm√§chtigten oder unter nachstehender Postanschrift oder E-Mail-Adresse gegen√ľber der Gesellschaft erkl√§rt werden:

Postanschrift: Ströer SE & Co. KGaA
c/o Link Market Services GmbH
Landshuter Allee 10
80637 M√ľnchen
Deutschland
E-Mail: inhaberaktien@linkmarketservices.de

> Wird die Vollmacht gegen√ľber dem Bevollm√§chtigten erteilt, so bedarf es eines Nachweises der Bevollm√§chtigung gegen√ľber der Gesellschaft in Textform. Dieser kann der Gesellschaft an die vorstehend genannte Postanschrift oder E-Mail-Adresse √ľbermittelt werden. Zur Erleichterung der Bevollm√§chtigung erhalten die Aktion√§re zusammen mit der Stimmrechtskarte f√ľr die virtuelle Hauptversammlung auch ein auf dieser integriertes Vollmachtsformular, das f√ľr die Bevollm√§chtigung genutzt werden kann.

Wenn die Vollmacht bzw. der Nachweis der Bevollm√§chtigung vorab unter der vorstehend genannten Postanschrift oder E-Mail-Adresse an die Gesellschaft √ľbermittelt wird, bitten wir aus organisatorischen Gr√ľnden um eine √úbermittlung bis Dienstag, 4. Juli 2023, 18.00 Uhr (MESZ) (Eingang).

F√ľr die Bevollm√§chtigung eines Intermedi√§res, einer Aktion√§rsvereinigung, eines Stimmrechtsberaters oder einer gem√§√ü ¬ß 135 Absatz 8 AktG gleichgestellten Person gilt das Erfordernis der Textform nach ¬ß 134 Absatz 3 Satz 3 AktG nicht. Jedoch ist die Vollmachtserkl√§rung vom Bevollm√§chtigten nachpr√ľfbar festzuhalten. Sie muss zudem vollst√§ndig sein und darf nur mit der Stimmrechtsaus√ľbung verbundene Erkl√§rungen enthalten. Wir bitten daher Aktion√§re, die einen Intermedi√§r, eine Aktion√§rsvereinigung, einen Stimmrechtsberater oder eine gem√§√ü ¬ß 135 Absatz 8 AktG gleichgestellte Person mit der Stimmrechtsaus√ľbung bevollm√§chtigen wollen, sich hierzu mit dem zu Bevollm√§chtigenden abzustimmen.

Bevollm√§chtigte (mit Ausnahme der von der Gesellschaft benannten Stimmrechtsvertreter) k√∂nnen nicht physisch an der Hauptversammlung teilnehmen. Sie k√∂nnen das Stimmrecht f√ľr von ihnen vertretene Aktion√§re lediglich √ľber Briefwahl (auch im Wege elektronischer Kommunikation) oder die Erteilung von Vollmachten an die von der Gesellschaft benannten Stimmrechtsvertreter aus√ľben. Wenn die Bevollm√§chtigten zu diesem Zweck das passwortgesch√ľtzte HV-Portal verwenden m√∂chten, m√ľssen Sie ihnen zus√§tzlich die Zugangsdaten √ľberlassen.

Bevollmächtigung der Stimmrechtsvertreter der Gesellschaft

Dar√ľber hinaus bieten wir unseren Aktion√§ren die M√∂glichkeit, ihre Stimmrechte in der virtuellen Hauptversammlung entsprechend ihren Weisungen durch von der Gesellschaft zu diesem Zweck benannte Stimmrechtsvertreter aus√ľben zu lassen. Auch in diesem Fall muss sich der Aktion√§r, wie zuvor beschrieben, form- und fristgerecht zur virtuellen Hauptversammlung anmelden und seinen Anteilsbesitz form- und fristgerecht nachweisen.

Wenn ein Aktion√§r die von der Gesellschaft benannten Stimmrechtsvertreter bevollm√§chtigen m√∂chte, muss er ihnen Weisungen erteilen, wie das Stimmrecht ausge√ľbt werden soll. Die von der Gesellschaft benannten Stimmrechtsvertreter sind verpflichtet, nach Ma√ügabe der ihnen erteilten Weisungen abzustimmen.

F√ľr die Erteilung der Vollmacht und der Weisungen an die Stimmrechtsvertreter der Gesellschaft bzw. f√ľr deren Widerruf oder √Ąnderung bietet die Gesellschaft ab Mittwoch, 14. Juni 2023, das passwortgesch√ľtzte HV-Portal unter der Internetadresse

https://ir.stroeer.com/hv/

an, das daf√ľr auch noch am Tag der virtuellen Hauptversammlung bis zum Beginn der Abstimmung zur Verf√ľgung stehen wird. Die notwendigen Zugangsdaten f√ľr das HV-Portal k√∂nnen die Aktion√§re der Stimmrechtskarte entnehmen, die ihnen nach ordnungsgem√§√üer Anmeldung und ordnungsgem√§√üem Nachweis des Anteilsbesitzes √ľbersandt wird.

Dar√ľber hinaus kann zur Erteilung von Vollmacht und Weisungen an die Stimmrechtsvertreter der Gesellschaft das Vollmachtsformular verwendet werden, das auf der Stimmrechtskarte integriert ist und dem Aktion√§r √ľbersandt wird bzw. unter der Internetadresse

https://ir.stroeer.com/hv/

zu finden ist. Das ausgef√ľllte Formular muss der Gesellschaft aus organisatorischen Gr√ľnden bis sp√§testens Dienstag, 4. Juli 2023, 18.00 Uhr (MESZ) (Eingang), unter nachstehender Postanschrift oder E-Mail-Adresse zugehen:

Postanschrift: Ströer SE & Co. KGaA
c/o Link Market Services GmbH
Landshuter Allee 10
80637 M√ľnchen
Deutschland
E-Mail: inhaberaktien@linkmarketservices.de

> Bitte beachten Sie, dass die von der Gesellschaft benannten Stimmrechtsvertreter keine Vollmachten zur Einlegung von Widerspr√ľchen gegen Hauptversammlungsbeschl√ľsse, zur Aus√ľbung des Rede- und Fragerechts oder zur Stellung von Antr√§gen entgegennehmen.

Angaben gem√§√ü Tabelle 3 Block E Ziffern 4 und 5 der Durchf√ľhrungsverordnung (EU) 2018/1212

Die Abstimmungen √ľber die bekanntgemachten Beschluss- bzw. Wahlvorschl√§ge zu den Tagesordnungspunkten 1 bis 9 haben jeweils verbindlichen Charakter, die Abstimmung √ľber den bekanntgemachten Beschlussvorschlag zu Tagesordnungspunkt 10 hat empfehlenden Charakter. Bei s√§mtlichen Abstimmungen k√∂nnen die Aktion√§re jeweils mit ‚ÄěJa‚Äú (Bef√ľrwortung) oder ‚ÄěNein‚Äú (Ablehnung) abstimmen oder sich der Stimme enthalten (Stimmenthaltung).

RECHTE DER AKTION√ĄRE

Den Aktionären stehen unter anderem die nachfolgenden Rechte zu. Weitere Einzelheiten hierzu können auf der Internetseite der Gesellschaft unter der Internetadresse

https://ir.stroeer.com/hv/

eingesehen werden.

Ergänzung der Tagesordnung

Aktion√§re, deren Anteile zusammen den zwanzigsten Teil des Grundkapitals oder deren Anteile zusammen den anteiligen Betrag von EUR 500.000,00 am Grundkapital erreichen, dies entspricht 500.000 nennwertlosen St√ľckaktien, k√∂nnen gem√§√ü ¬ß 122 Abs. 2 AktG verlangen, dass Gegenst√§nde auf die Tagesordnung gesetzt und bekannt gemacht werden. Jedem neuen Gegenstand muss eine Begr√ľndung oder eine Beschlussvorlage beiliegen.

Erg√§nzungsverlangen m√ľssen der Gesellschaft schriftlich oder in elektronischer Form nach ¬ß 126a BGB sp√§testens am Sonntag, 4. Juni 2023, 24.00 Uhr (MESZ) (Eingang), zugegangen sein. Erg√§nzungsverlangen k√∂nnen an nachfolgend genannte Adresse gerichtet werden:

Postanschrift: Ströer SE & Co. KGaA
Der persönlich haftende Gesellschafter
Ströer Management SE
Vorstand
Ströer Allee 1
50999 Köln
Deutschland
E-Mail: hauptversammlung@stroeer.de

> Der oder die Antragsteller haben gem√§√ü ¬ß 122 Absatz 2 Satz 1, Absatz 1 Satz 3 AktG nachzuweisen, dass er oder sie seit mindestens 90 Tagen vor dem Tag des Zugangs des Verlangens Inhaber der Aktien sind und dass er oder sie die Aktien bis zur Entscheidung des pers√∂nlich haftenden Gesellschafters √ľber den Antrag halten.

Bekannt zu machende Erg√§nzungsverlangen werden ‚Äď soweit sie nicht bereits mit der Einberufung bekannt gemacht wurden ‚Äď unverz√ľglich nach Zugang des Verlangens im Bundesanzeiger bekannt gemacht. Sie werden au√üerdem auf der Internetseite der Gesellschaft unter der Internetadresse

https://ir.stroeer.com/hv/

veröffentlicht und den Aktionären gemäß § 125 Abs. 1 Satz 3 AktG mitgeteilt.

Gegenanträge und Wahlvorschläge

Jeder Aktion√§r kann Gegenantr√§ge zu Vorschl√§gen des pers√∂nlich haftenden Gesellschafters und/oder des Aufsichtsrats zu einem bestimmten Tagesordnungspunkt sowie Wahlvorschl√§ge an die Gesellschaft √ľbersenden.

Gegenanträge und Wahlvorschläge von Aktionären, die spätestens am Dienstag, 20. Juni 2023, 24.00 Uhr (MESZ) (Eingang), bei der Gesellschaft unter der Postanschrift oder E-Mail-Adresse:

Postanschrift: Ströer SE & Co. KGaA
– Rechtsabteilung –
Ströer Allee 1
50999 Köln
Deutschland
E-Mail: gegenantraege@stroeer.de

> eingegangen sind, werden einschlie√ülich des Namens des Aktion√§rs und der Begr√ľndung ‚Äď die allerdings f√ľr Wahlvorschl√§ge nicht erforderlich ist ‚Äď sowie einer etwaigen Stellungnahme der Verwaltung unverz√ľglich nach ihrem Eingang auf der Internetseite der Gesellschaft unter

https://ir.stroeer.com/hv/

zug√§nglich gemacht, wenn die √ľbrigen Voraussetzungen entsprechend ¬ß 126 AktG bzw. ¬ß 127 AktG erf√ľllt sind.

Wahlvorschl√§ge werden zudem nur zug√§nglich gemacht, wenn sie den Namen, ausge√ľbten Beruf und Wohnort der vorgeschlagenen Person und bei Vorschl√§gen zur Wahl von Aufsichtsratsmitgliedern zus√§tzlich die Angaben zu deren Mitgliedschaft in anderen gesetzlich zu bildenden Aufsichtsr√§ten enthalten.

Die Gesellschaft kann davon absehen, einen Gegenantrag und seine Begr√ľndung bzw. einen Wahlvorschlag zug√§nglich zu machen, wenn einer der Ausschlusstatbest√§nde des ¬ß 126 Absatz 2 AktG vorliegt. Die Ausschlusstatbest√§nde sind auf der Internetseite der Gesellschaft unter

https://ir.stroeer.com/hv/

dargestellt.

Gegenantr√§ge und Wahlvorschl√§ge von Aktion√§ren, die nach ¬ß 126 oder ¬ß 127 AktG zug√§nglich zu machen sind, gelten gem√§√ü ¬ß 126 Abs. 4 Satz 1 AktG als im Zeitpunkt der Zug√§nglichmachung gestellt. Die Gesellschaft erm√∂glicht, dass das Stimmrecht zu diesen Antr√§gen oder Wahlvorschl√§gen im passwortgesch√ľtzten HV-Portal (im Wege der elektronischen Briefwahl bzw. durch Bevollm√§chtigung und Anweisung der Stimmrechtsvertreter der Gesellschaft) ausge√ľbt werden kann, sobald die Aktion√§re die gesetzlichen oder satzungsm√§√üigen Voraussetzungen f√ľr die Aus√ľbung des Stimmrechts nachweisen k√∂nnen, d.h. ab dem Nachweisstichtag am Beginn des 14. Juni 2023, 0.00 Uhr (MESZ). Dies betrifft allerdings nur solche Antr√§ge, die sich nicht auf die blo√üe Ablehnung eines Verwaltungsvorschlags beschr√§nken, sondern auf dessen √Ąnderung abzielen.

Der Versammlungsleiter kann entscheiden, einen von der Gesellschaft zugänglich zu machenden Gegenantrag oder Wahlvorschlag in der Hauptversammlung nicht zu behandeln, sofern der den Antrag stellende oder den Wahlvorschlag unterbreitende Aktionär nicht ordnungsgemäß legitimiert und nicht ordnungsgemäß zu der virtuellen Hauptversammlung angemeldet ist.

Elektronisch zur Versammlung zugeschaltete Aktion√§re k√∂nnen gem√§√ü ¬ß 118a Abs. 1 Satz 2 Nr. 3 AktG i.V.m. ¬ß 130a Abs. 5 Satz 3 AktG Antr√§ge und Wahlvorschl√§ge auch in der Hauptversammlung im Rahmen ihres Rederechts im Wege der Videokommunikation √ľber das HV-Portal stellen. N√§here Informationen hierzu finden Sie unten im Abschnitt ‚ÄěAntragsrecht in der Hauptversammlung‚Äú.

Einreichung von Stellungnahmen

Aktionäre haben gemäß § 130a Abs. 1 bis 4 AktG das Recht, vor der Hauptversammlung Stellungnahmen zu den Gegenständen der Tagesordnung im Wege elektronischer Kommunikation einzureichen. Die Gesellschaft beschränkt dieses Recht auf ordnungsgemäß zur Versammlung angemeldete Aktionäre.

Stellungnahmen sind bis sp√§testens bis zum 29. Juni 2023, 24.00 Uhr (MESZ), √ľber das passwortgesch√ľtzte HV-Portal einzureichen, das unter der Internetadresse

https://ir.stroeer.com/hv/

zur Verf√ľgung steht.

Stellungnahmen sind in Form eines Textes (nicht hingegen in Form eines Videobeitrags) einzureichen und d√ľrfen 10.000 Zeichen (inklusive Leerzeichen) nicht √ľberschreiten.

Form- und fristgerecht eingereichte Stellungnahmen werden in der Sprache der Einreichung bis sp√§testens 30. Juni 2023, 24.00 Uhr (MESZ), im passwortgesch√ľtzten HV-Portal, das unter der Internetadresse

https://ir.stroeer.com/hv/

zur Verf√ľgung steht, unter Nennung des Namens des einreichenden Aktion√§rs zug√§nglich gemacht. Etwaige Stellungnahmen der Verwaltung werden ebenfalls im HV-Portal ver√∂ffentlicht. Das Zug√§nglichmachen wird auf ordnungsgem√§√ü zur Hauptversammlung angemeldete Aktion√§re beschr√§nkt.

Stellungnahmen werden nicht zugänglich gemacht, wenn sie nicht von einem ordnungsgemäß zur virtuellen Hauptversammlung angemeldeten Aktionär stammen, wenn sie mehr als 10.000 Zeichen (inklusive Leerzeichen) umfassen oder wenn ein Fall des § 130a Abs. 3 Satz 4 i.V.m. § 126 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1, 3 oder 6 AktG vorliegt.

Die M√∂glichkeit zur Einreichung von Stellungnahmen begr√ľndet keine M√∂glichkeit zur Vorab-Einreichung von Fragen nach ¬ß 131 Abs. 1a AktG. Etwaige in Stellungnahmen enthaltene Fragen sowie auch Antr√§ge, Wahlvorschl√§ge und Widerspr√ľche gegen Beschl√ľsse der Hauptversammlung werden nicht ber√ľcksichtigt. Diese sind ausschlie√ülich auf den in dieser Einberufung gesondert angegebenen Wegen einzureichen beziehungsweise zu stellen oder zu erkl√§ren.

Rederecht in der Hauptversammlung

In der Hauptversammlung haben elektronisch zu der Hauptversammlung zugeschaltete Aktion√§re ein Rederecht im Wege der Videokommunikation. Ab Beginn der Hauptversammlung k√∂nnen Aktion√§re im passwortgesch√ľtzten HV- Portal unter

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ihre Redebeitr√§ge anmelden. Antr√§ge und Wahlvorschl√§ge nach ¬ß 118a Abs. 1 Satz 2 Nr. 3 AktG sowie alle Arten von Auskunftsverlangen nach ¬ß 131 AktG d√ľrfen Bestandteil des Redebeitrags sein.

Aktion√§re, die sich √ľber das passwortgesch√ľtzte HV-Portal f√ľr einen Redebeitrag angemeldet haben, werden zu gegebener Zeit vom Versammlungsleiter f√ľr ihren Live-Redebeitrag aufgerufen und freigeschaltet. Der Versammlungsleiter wird das genaue Verfahren der Wortmeldung, der Worterteilung sowie der tats√§chlichen Durchf√ľhrung des Redebeitrags zu Beginn der Hauptversammlung n√§her erl√§utern.

Technische Mindestvoraussetzung f√ľr eine Live-Videozuschaltung sind ein internetf√§higes Endger√§t mit Kamera und Mikrofon, auf die vom Internetbrowser aus zugegriffen werden kann, sowie eine stabile Internetverbindung.

Die Gesellschaft beh√§lt sich vor, die Funktionsf√§higkeit der Videokommunikation zwischen Aktion√§r und Gesellschaft in der Hauptversammlung und vor dem Redebeitrag zu √ľberpr√ľfen und diesen zur√ľckzuweisen, sofern die Funktionsf√§higkeit nicht sichergestellt ist.

Gemäß § 19 Absatz 3 der Satzung der Gesellschaft kann der Versammlungsleiter das Frage- und Rederecht der Aktionäre zeitlich angemessen beschränken und Näheres dazu bestimmen.

Antragsrecht in der Hauptversammlung

Elektronisch zur Hauptversammlung zugeschaltete Aktion√§re k√∂nnen gem√§√ü ¬ß 118a Absatz 1 Satz 2 Nr. 3 AktG in der Hauptversammlung auch Antr√§ge und Wahlvorschl√§ge im Wege der Videokommunikation stellen (ohne dass es daf√ľr einer vorherigen √úbermittlung des Antrags bzw. des Wahlvorschlags gem√§√ü den ¬ß¬ß 126, 127 AktG bedarf). Dazu ist es erforderlich, dass der Aktion√§r sich hierf√ľr √ľber das passwortgesch√ľtzte HV-Portal anmeldet, was ab dem Beginn der Hauptversammlung m√∂glich ist. Der Aktion√§r wird dann zu gegebener Zeit im HV-Portal entsprechend aufgerufen und freigeschaltet. Eine n√§here Erl√§uterung des daf√ľr vorgesehenen Verfahrens, der rechtlichen und technischen Voraussetzungen sowie der Befugnis des Versammlungsleiters zur angemessenen Beschr√§nkung des Frage- und Rederechts findet sich vorstehend im Abschnitt ‚ÄěRederecht in der Hauptversammlung‚Äú.

Auskunftsrecht in der Hauptversammlung

Jedem Aktion√§r ist gem√§√ü ¬ß 131 Abs. 1 AktG auf Verlangen in der Hauptversammlung von dem pers√∂nlich haftenden Gesellschafter Auskunft √ľber Angelegenheiten der Gesellschaft, einschlie√ülich der rechtlichen und gesch√§ftlichen Beziehungen zu verbundenen Unternehmen, sowie √ľber die Lage des Konzerns und der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen zu geben, soweit sie zur sachgem√§√üen Beurteilung des Gegenstandes der Tagesordnung erforderlich ist und kein Auskunftsverweigerungsrecht besteht.

Der persönlich haftende Gesellschafter kann in bestimmten, in § 131 Absatz 3 AktG geregelten Fällen die Auskunft verweigern. Diese Fälle sind auf der Internetseite der Gesellschaft unter

https://ir.stroeer.com/hv/

dargestellt.

Es ist beabsichtigt, dass der Versammlungsleiter gem√§√ü ¬ß 131 Abs. 1f AktG festlegen wird, dass das Auskunftsrecht, ebenso wie auch das Nachfragerecht, in der virtuellen Hauptversammlung ausschlie√ülich im Wege der Videokommunikation √ľber das HV-Portal ausge√ľbt werden darf. Eine n√§here Erl√§uterung des daf√ľr vorgesehenen Verfahrens, der rechtlichen und technischen Voraussetzungen sowie der Befugnis des Versammlungsleiters zur angemessenen Beschr√§nkung des Frage- und Rederechts findet sich vorstehend im Abschnitt ‚ÄěRederecht in der Hauptversammlung‚Äú.

Eine Einreichung von Fragen bereits im Vorfeld der Hauptversammlung nach näherer Maßgabe des § 131 Absatz 1a bis 1e AktG ist nicht vorgesehen.

Widerspruchsrecht in der Hauptversammlung

Elektronisch zur Hauptversammlung zugeschaltete Aktion√§re haben gem√§√ü ¬ß 118a Absatz 1 Satz 2 Nr. 8 AktG das Recht, Widerspruch gegen einen Beschluss der Hauptversammlung im Wege elektronischer Kommunikation zu erkl√§ren. Der Widerspruch kann √ľber das passwortgesch√ľtzte HV-Portal unter der Internetadresse

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erklärt werden.

ZEITANGABEN

S√§mtliche Zeitangaben in dieser Einberufung beziehen sich ‚Äď soweit nicht ausdr√ľcklich anders angegeben ‚Äď auf die mitteleurop√§ische Sommerzeit (MESZ). Dies entspricht mit Blick auf die koordinierte Weltzeit (UTC) dem Verh√§ltnis UTC = MESZ minus zwei Stunden.

INFORMATIONEN UND UNTERLAGEN ZUR HAUPTVERSAMMLUNG

Diese Einberufung der Hauptversammlung sowie alle rechtlich erforderlichen und zugänglich zu machenden Unterlagen und Informationen insbesondere nach § 124a AktG sowie weitergehende Erläuterungen zu oben genannten Rechten der Aktionäre stehen ab dem Zeitpunkt der Einberufung der Hauptversammlung auf der Internetseite der Gesellschaft unter der Internetadresse

https://ir.stroeer.com/hv/

zur Verf√ľgung.

Die Abstimmungsergebnisse werden nach der Hauptversammlung ebenfalls auf der Internetseite der Gesellschaft unter der Internetadresse

https://ir.stroeer.com/hv/

veröffentlicht.

Informationen zur Teilnahme an der Hauptversammlung, zur Briefwahl und zur Vollmachts- und Weisungserteilung erhalten die Aktionäre auch zusammen mit der Stimmrechtskarte zugesandt.

√úBERTRAGUNG DER HAUPTVERSAMMLUNG

Die gesamte Hauptversammlung wird f√ľr ordnungsgem√§√ü angemeldete und legitimierte Aktion√§re und deren Bevollm√§chtigte in Bild und Ton √ľber das passwortgesch√ľtzte HV-Portal der Gesellschaft unter der Internetadresse

https://ir.stroeer.com/hv/

am 5. Juli 2023 ab 10.00 Uhr (MESZ) √ľbertragen. Die notwendigen Zugangsdaten f√ľr das HV-Portal k√∂nnen die Aktion√§re der Stimmrechtskarte entnehmen, die ihnen nach ordnungsgem√§√üer Anmeldung und ordnungsgem√§√üem Nachweis des Anteilsbesitzes √ľbersandt wird.

ANZAHL DER AKTIEN UND STIMMRECHTE

Das Grundkapital der Gesellschaft ist im Zeitpunkt der Einberufung der Hauptversammlung eingeteilt in 56.691.571 auf den Inhaber lautende nennwertlose St√ľckaktien, die s√§mtlich mit jeweils einem Stimmrecht versehen sind. Die Gesamtzahl der Stimmrechte bel√§uft sich somit auf 56.691.571. Die Gesellschaft h√§lt zum Zeitpunkt der Einberufung 1.089.988 eigene Aktien. Aus diesen eigenen Aktien stehen der Gesellschaft keine Stimmrechte zu.

INFORMATIONEN ZUM DATENSCHUTZ

Die Gesellschaft verarbeitet zur Vorbereitung und Durchf√ľhrung ihrer virtuellen Hauptversammlung personenbezogene Daten ihrer Aktion√§re und etwaiger Aktion√§rsvertreter. Diese Daten umfassen insbesondere den Namen, den Wohnort bzw. die Anschrift, eine etwaige E-Mail-Adresse, Telefonnummer, den jeweiligen Aktienbestand, die Stimmrechtskartennummer, die Erteilung etwaiger Stimmrechtsvollmachten und die jeweilige Stimmabgabe. Die Datenverarbeitung findet insbesondere statt, wenn Sie sich als Aktion√§r zur Hauptversammlung anmelden oder f√ľr diese eine Vollmacht erteilen, wenn Sie sich elektronisch zur Hauptversammlung zuschalten, wenn Sie das Stimmrecht aus√ľben, einen Antrag auf Erg√§nzung der Tagesordnung stellen, Gegenantr√§ge oder Wahlvorschl√§ge unterbreiten oder wenn Sie sich w√§hrend der Hauptversammlung zu Wort melden.

Verantwortlicher, Zweck und Rechtsgrundlage

F√ľr die Datenverarbeitung ist die Gesellschaft die verantwortliche Stelle. Der Zweck der Datenverarbeitung ist, den Aktion√§ren und Aktion√§rsvertretern die Teilnahme an der virtuellen Hauptversammlung sowie die Aus√ľbung ihrer Rechte vor und w√§hrend der virtuellen Hauptversammlung zu erm√∂glichen und dabei die gesetzlichen Vorgaben zu erf√ľllen. Rechtsgrundlage f√ľr die Datenverarbeitung ist Art. 6 Absatz 1 Satz 1 lit. c DSGVO.

Empfänger

Die Gesellschaft beauftragt anl√§sslich ihrer virtuellen Hauptversammlung verschiedene Dienstleister und Berater. Diese erhalten von der Gesellschaft nur solche personenbezogenen Daten, die zur Ausf√ľhrung des jeweiligen Auftrags erforderlich sind. Die Dienstleister und Berater verarbeiten diese Daten ausschlie√ülich nach Weisung der Gesellschaft. Im √úbrigen werden personenbezogene Daten im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften den Aktion√§ren und Aktion√§rsvertretern zur Verf√ľgung gestellt, namentlich √ľber das (auch f√ľr virtuelle Hauptversammlungen zu f√ľhrende) Teilnehmerverzeichnis.

Speicherungsdauer

Die personenbezogenen Daten werden gespeichert, solange dies gesetzlich geboten ist oder die Gesellschaft ein berechtigtes Interesse an der Speicherung hat, etwa im Falle gerichtlicher oder außergerichtlicher Streitigkeiten aus Anlass der virtuellen Hauptversammlung. Anschließend werden die personenbezogenen Daten gelöscht.

Betroffenenrechte

Sie haben unter bestimmten gesetzlichen Voraussetzungen ein Auskunfts-, Berichtigungs-, Einschr√§nkungs-, Widerspruchs- und L√∂schungsrecht mit Blick auf Ihre personenbezogenen Daten bzw. deren Verarbeitung sowie ein Recht auf Daten√ľbertragbarkeit nach Kap. III DSGVO. Au√üerdem steht Ihnen ein Beschwerderecht bei den Datenschutz-Aufsichtsbeh√∂rden nach Art. 77 DSGVO zu.

Kontaktdaten

Die Kontaktdaten der Gesellschaft lauten:

Ströer SE & Co. KGaA
Datenschutz
Ströer Allee 1
50999 Köln
E-Mail: hauptversammlung@stroeer.de

Unseren Datenschutzbeauftragten erreichen Sie unter:

Ströer SE & Co. KGaA
Datenschutzbeauftragter
Ströer Allee 1
50999 Köln
E-Mail: datenschutzbeauftragter@stroeer.de



Köln, im Mai 2023

Ströer SE & Co. KGaA

Der persönlich haftende Gesellschafter
Ströer Management SE


Der Vorstand

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>

Veröffentlicht am 23.05.2023

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